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Wohl bekomm‘s! – Das sind Deutschlands traditionsreichste Bierbrauereien

Wohl bekomm‘s! – Das sind Deutschlands traditionsreichste Bierbrauereien

Hopfen, Malz, Wasser und fertig ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Dabei ist Bier schon lange nicht mehr nur Durstlöscher, sondern zählt sogar zur Kategorie der Nahrungsmittel. In kaum einem anderen Land wird so viel Bier gebraut wie in Deutschland – manche der Betriebe bestehen bereits seit mehreren Jahrhunderten.
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    Ein Helles, ein Pils oder doch ein Weißbier? Egal, nach welcher Sorte die Bierliebhaber in Deutschland suchen, sie werden garantiert fündig. Bekannte Bierbrauereien gibt es in sämtlichen Bundesländern – in Bayern kann man die Braukunst mittlerweile sogar an der Universität studieren. Und weil Bier nicht gleich Bier ist, präsentiert Welt der Wunder die 13 traditionellsten Unternehmen des Landes, die das Handwerk der hohen Braukunst teilweise seit Jahrhunderten beherrschen.

  • imago/Enters

    So etwas kann es nur in Bayern geben: Die Brauerei Weihenstephan ist im Besitz des Freistaates Bayern. Eine angeblich aus dem Jahr 1040 stammende Urkunde soll bestätigen, dass das Benediktinerkloster Weihenstephan bereits dann ein Braurecht erhalten haben soll. Das würde die Staatsbrauerei zur ältesten noch bestehenden Brauerei in Bayern machen. Obwohl die Echtheit der Urkunde umstritten ist, ist es das Bier nicht: Das Weihenstephaner erfreut sich großer Beliebtheit in Deutschland.

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    Zwar ist diese Brauerei eher regional bekannt, doch konkurriert sie mit einer weiteren um den Titel der ältesten bestehenden Brauerei Bayerns. Das Herzoglich Bayerische Brauhaus Tegernsee ist der Nachfolger der bereits 1050 gegründeten Bierbrauerei am Tegernsee – dort wurde im Jahre 746 das Benediktinerkloster Tegernsee gegründet. Zwar ist der Bierausstoß mit 120.000 Hektolitern vergleichsweise gering, doch trotzdem gibt es das bayerische Traditionsprodukt mittlerweile auch in der deutschen Hauptstadt zu kaufen.

  • imago/STL

    Es ist keine Überraschung, dass die traditionellsten und zugleich bekanntesten Brauereien des Landes in München zu Hause sind. Trotzdem führt ein Unternehmen die Liste an: Augustiner-Bräu ist die älteste noch bestehende Brauerei in München. Kaum vorzustellen, doch bereits seit 1328 wird hier Bier gebraut – damals noch im Augustinerkloster. Heute wird das Bier auch gerne außerhalb bayerischer Landesgrenzen getrunken: Sogar zu den Pils-Liebhabern nach Berlin hat es das Augustiner-Helle geschafft.

  • imago/Westend61

    Fast genauso bekannt wie das Ulmer Münster ist auch die Brauerei Gold Ochsen. Gabriel Mayer gründete bereits 1597 direkt in der Innenstadt Ulms seine Brauerei, die damals noch Zum Goldenen Ochsen hieß. Heute werden hier jährlich insgesamt 600.000 Hektoliter Getränke produziert, davon entfallen 240.000 Hektoliter allein auf Bier.

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    An diesem Bier kommt kaum jemand vorbei – das liegt teilweise auch an der auffällig bayerischen Fernsehwerbung des Produkts. Die Paulaner-Brauerei ist eine der bekanntesten Brauereien Deutschlands. Das Bier, welches erstmals 1634 gebraut wurde, wird mittlerweile auch ins Ausland exportiert. Besonders beliebt ist das Hefeweizen von Paulaner. Im Jahr 2013 wurden 1,6 Hektoliter Bier in der Brauerei ausgestoßen. Übrigens dürfen auf der Wiesn nur Münchner Biere ausgeschenkt werden. Das Paulaner ist eines von sechs.

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    Seit Beginn der Brauerei 1753 befindet sich das Unternehmen in Familienhand: Die Warsteiner Brauerei Haus Cramer ist eine deutsche Großbrauerei aus Nordrhein-Westfalen. Mit über 800 Mitarbeitern zählt sie zu den größten Brauereien des Landes. Einige der weit über 2,2 Millionen Hektolitern Bier werden zudem ins Ausland exportiert. Längst hat das traditionsreiche Unternehmen auch andere Felder erschlossen: Die Haus-Cramer-Gruppe führt auch eine Hotelgruppe.

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    Mit 3,6 Millionen Hektarlitern Bierausstoß zählt die Bitburger Braugruppe zu den größten Brauerein in Deutschland. Sitz ist das rheinland-pfälzische Bitburg. Der damals gerade einmal 33-jährige Johann Peter Wallenborn gründete 1817 die Brauerei. Auch seit Vater war bereits als Brauer tätig. Das Bitburger Premiumpils ist das bekannteste Produkt des Unternehmens.

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    Nicht nur die Bayern können Bier brauen, auch die Hauptstädter haben traditionsreiche Unternehmen, die das flüssige Brot produzieren. Die Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei wurde 1842 gegründet und hat ihren Hauptstandort heute im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen. Zu diesem Traditionsunternehmen gehören die bekanntesten Biere der Hauptstadt, darunter das Berliner Pilsner, Berliner Kindl und das Schultheiss Pilsner.

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    Auch die Hessen können mehr als nur Apfelwein produzieren: Die Binding-Brauerei wurde bereits 1870 von Conrad Binding gegründet. Zu dem Frankfurter Traditionskonzern zählen auch Biermarken wie das alkoholfreie Clausthaler und Schöfferhofer Weizen. Die Braustätte ist die größte im Bundesland Hessen und beschäftigt rund 500 Mitarbeiter.

  • imago/Westend61

    Die baden-württembergische Landeshauptstadt hat mehr zu bieten als Autos: Im Stuttgarter Kessel wird sehr viel Bier gebraut und das bereits seit geraumer Zeit. Das Stuttgarter Hofbräu ist eins der bekanntesten Biere der Region. Bereits 1872 wurden die Bierbrauerei St. Luzen und die Brauerei Englischer Garten unter dem Namen Württembergisch-Hohenzollersche Brauereigesellschaft vereinigt. Das war der Beginn des Stuttgarter Hofbräus.

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    Diese grüne Flasche ist unverkennbar und zählt zu den wohl bekanntesten Bieren weltweit. Die Brauerei Beck, deren Hauptprodukt das Bier Beck‘s ist, stammt zwar aus Bremen, doch eroberte es von dort aus die gesamte Welt. In 120 Ländern ist das Bier, welches erstmals 1873 gebraut wurde, erhältlich. Das Unternehmen behauptet, dass pro Sekunde – weltweit gemessen – 50 Flaschen Beck‘s getrunken werden.

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    Das sagt zumindest die Privatbrauerei Erdinger Weißbräu. Nach eigenen Angaben soll das Unternehmen die größte Weißbierbrauerei der Welt sein – tatsächlich liegt der Bierausstoß bei 1,8 Millionen Hektolitern. Besonders bekannt ist die Privatbrauerei auch für sein alkoholfreies Bier. Außerdem besitzt sie einen Fanclub mit 80.000 Mitgliedern und das obwohl sie erst 1886 gegründet wurde.

  • imago/Steinach

    Die Flensburger Brauerei Emil Petersen hat eine Besonderheit: Sie ist eine der wenigen deutschlandweit agierenden Brauereien, die nicht zu einem großen Konzern gehört. Bis heute befindet sich die Brauerei weitestgehend in Privatbesitz. Gegründet wurde das Familienunternehmen 1888 im hohen Norden Deutschlands, in Flensburg. Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Bier durch die Comicfigur Werner, die gerne ein Flens trank. Das Flensburger Pilsener ist zudem für seine Bügelflaschen bekannt.

Hopfen, Malz, Wasser und fertig ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Dabei ist Bier schon lange nicht mehr nur Durstlöscher, sondern zählt sogar zur Kategorie der Nahrungsmittel. In kaum einem anderen Land wird so viel Bier gebraut wie in Deutschland – manche der Betriebe bestehen bereits seit mehreren Jahrhunderten.

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