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Elfen, Rentiere, Christkind: Weihnachtsfiguren und ihre Geschichte

Elfen, Rentiere, Christkind: Weihnachtsfiguren und ihre Geschichte

Warum helfen gerade Rentiere dem Weihnachtsmann beim Ausliefern der Geschenke? Warum kommt das Christkind? Und was genau machen eigentlich Elfen? Welt der Wunder stellt die wichtigsten Weihnachts-Figuren, ihre Herkunft und ihre Aufgaben vor.
  • Weihnachtsfiguren

    Thinkstock/moodboard

    Wo liegt der Unterschied zwischen Krampus und Knecht Ruprecht? Warum kommt in den USA der Weihnachtsmann, in Europa das Christkind und in Russland Väterchen Frost? Und warum fliegen ausgerechnet Rentiere den Schlitten des Weihnachtsmannes durch die Gegend? Für alle, die kurz vor den Feiertagen noch schnell ihr Weihnachtswissen auffrischen wollen, liefert Welt der Wunder die Fakten zu den wichtigsten Würdenträgern an Weihnachten.

  • Rentiere

    imago/Itar-Tass

    Der Sage nach ziehen Rentiere den Schlitten des Weihnachtsmannes, mit dem er auch durch die Luft fliegen kann und so die ganze Welt in einer Nacht mit Geschenken beliefert. Dieser populäre Mythos geht zurück auf ein 1823 anonym veröffentlichtes Gedicht „The Night before Christmas“. Der Autor nennt in dem Gedicht auch die Namen der Rentiere: Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner und Blitzen. Rudolph kam erst 1939 durch ein anderes Gedicht dazu. In Skandinavien bereitet ein bärtiger alter Mann seit alters her die Menschen mit einer Rute und Nüssen auf die lange Winterszeit vor. Die Gestalt aus Lappland trägt einen langen Winterpelz mit Kapuze und fährt auf einem Rentier-Schlitten.

  • Krampus, Knecht Ruprecht

    imago/Eibner Europa

    Ein Krampus kommt selten allein: Die Krampusse sind die wilden, behaarten, angsteinflößenden Begleiter von Nikolaus. Im Gegensatz zu den Krampussen tritt Knecht Ruprecht einzeln in Erscheinung. Er ist der strafende Helfer von Nikolaus: Er verteilt Rutenhiebe und steckt unartige Kinder schon mal in den Sack.

  • Perchten

    imago/ Westend61

    Ähnlich sind auch die Perchten Schreckensgestalten, die in den Alpengebieten von Österreich und Bayern verbreitet sind. In den „rauhen Nächten“ vor Nikolaus, zu Wintersonnwend (21. Dezember) und vor Dreikönig (6. Januar) sollen sie traditionell mit Glocken und Lärm den Winter austreiben.

  • Engel

    Thinkstock/Dundstock

    In der biblischen Weihnachtsgeschichte erscheint den Hirten auf den Feldern vor Betlehem ein Engel, der ihnen die Geburt Christi verkündet. Das Wort „Engel“ kommt aus dem Griechischen und heißt „Bote“. Engel sind in vielen Religionen Boten des Himmels, meist mit Flügeln.

  • Nikolaus

    imago/Pixsell

    Die Geschichte des Weihnachtsmannes geht zurück auf die Legende um den Heiligen Nikolaus aus dem vierten Jahrhundert. Der Bischof von Myra an der türkischen Mittelmeerküste war bekannt für seine hilfsbereite Art und als Helfer in der Not. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts beschenkt der Nikolaus jährlich am sechsten Dezember Kinder, die das Jahr über brav waren. Der Bischof von Myra starb wahrscheinlich an diesem Tag.

  • Weihnachtsmann

    Thinkstock/Stocknroll

    Manche behaupten, der Weihnachtsmann sei die Erfindung von Coca Cola. Tatsächlich nutzte ihn das Unternehmen seit 1931 als Werbeträger für wiederkehrende Kampagnen. Der Grafiker wählte als Vorlage einen ehemaligen Mitarbeiter, der schon in Rente war. Zwar gab es schon vorher zur Weihnachtszeit ähnliche Figuren mit Bart und rotem Mantel, aber der Coca-Cola-Weihnachtsmann lieferte zum ersten Mal ein einheitliches Bild und hat die Vorstellung von Santa Claus damit stark geprägt.

  • Väterchen Frost

    Thinkstock/Itar-Tass

    Russlands Variante des Weihnachtsmannes ist Ded Moros, frei übersetzt „Väterchen Frost“, oder wörtlich „Großvater Frost“. Er vereint die Eigenschaften verschiedener Götter der ostslawischen Mythologie. Ursprünglich trug er ein blau-weißes Kostüm, was für Frost und Kälte steht. Inzwischen sieht man ihn häufiger im roten Umhang. Er hat immer seine Enkelin, ein kleines Mädchen namens „Snegurotschka“ ("Schneeflöckchen"), dabei und bringt in der Neujahrsnacht die Geschenke.

  • Elfen, Wichtel

    Thinkstock/Jani Bryson

    Elfen sind ursprünglich Naturgeister aus der nordischen Mythologie - aber auch in vielen Geschichten und Filmen die direkten und fleißigen Helfer des Weihnachtsmannes. Sie sind für die Spielzeug-Fabrik verantwortlich und heißen oft auch Wichtel. In nordischen Sagen tun sie oft Gutes, treiben aber manchmal auch Schabernack.

  • Christkind

    imago/epd

    Was viele nicht wissen: Das Christkind geht auf die Reformation und Martin Luther zurück. Dieser stellte Christus in den Mittelpunkt der Frömmigkeit und führte den "Heiligen Christ" ein, der an Heiligabend die Geschenke für die Kinder brachte. Daraus wurde mit der Zeit das Christkind.

  • Nusskacker

    Thinkstock/arinahabich

    Schon in der Antike gab es den ersten Nussknacker, bestehend aus zwei Hebelarmen. Der berühmte Philosoph Aristoteles soll ihn im vierten Jahrhundert vor Christus erfunden haben. Durch das Märchen „Nußknacker und Mausekönig“ von E.T.A. Hoffmann und dem darauf basierenden Tschaikowski-Ballett „Der Nußknacker“ erlangte die Figur auch eine gewisse Symbolhaftigkeit für Weihnachten.

  • Schneemann

    Thinkstock/Studio Annika

    Bis zum Mittelalter war der Schneemann noch völlig unbekannt. Erst im 18. Jahrhundert erlangte die Schnee-Figur Bekanntheit. So freundlich, wie wir ihn heute kennen, war der coole Geselle allerdings nicht immer. Die ersten bildlichen Darstellungen zeigten ihn mit drohend erhobenem Besen und grimmig dreinblickend. Erst später, als sich auch die Einstellung zum Winter allgemein wandelte und dieser als weniger bedrohlich wahrgenommen wurde, wurden auch Schneemänner freundlicher.

  • Heilige Drei Könige

    imago/UPI Photos

    Die Heiligen Drei Könige oder auch Weise aus dem Morgenland entstammen der Weihnachtsgeschichte im Matthäus-Evangelium. Caspar, Melchior und Balthasar wurden durch den Stern von Bethlehem zu Jesus‘ Geburt geführt. Der mit 50 Jahren relativ junge Brauch der Sternsinger, die als Heilige Drei Könige gekleidet von Haus zu Haus gehen und diese segnen, geht auf den so genannten Heischebrauch zurück. Er wurde er dazu genutzt, sich in der kalten Jahreszeit ein Zubrot zu verdienen. Manche Lieder und Texte blieben bis heute erhalten.

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