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Advent, Advent, die Hütte brennt – Gefährlicher Weihnachtsschmuck

Advent, Advent, die Hütte brennt - Gefährlicher Weihnachtsschmuck

Dichter, beißender Rauch, Stichflammen und Stromschläge passen eigentlich nicht in das Bild fröhlicher Weihnachten. In Deutschland entstehen jedes Jahr 200.000 Brände – die meisten davon an Weihnachten. Eine EU-Studie warnt vor dem Lichtspektakel. Welt der Wunder zeigt die größten Gefahrenherde.
  • Gefährliche Weihnachtsbeleuchtung

    imago/GranAngular

    New York zelebriert es jedes Jahr ebenso hingebungsvoll wie Paris oder London - das Spektakel um die Weihnachtsbeleuchtung. Die Pariser schmücken dafür schon mal 450 Bäume auf ihrer Champs Elysees mit rund einer Million Lichtern. Auch der heimische Balkon und so mancher Vorgarten stehen diesem Aufwand in kaum etwas nach und erstrahlen in der Adventszeit in einem Meer aus Lichtern.

  • New York schwelgt im Lichtermeer

    imago/Imagebroker

    Zur Weihnachtszeit entflammen überall auf der Welt gigantische Lichtermeere.

  • Roter Platz, Moskau

    imago/UPI Photo

    Öffentliche Plätze, wie der Rote Platz in Moskau, erstrahlen für ein paar Wochen ebenso wie ...

  • Weihnachtsbeleuchtung im Taunus

    imago/Ralph Peters

    ... die eigenen vier Wänden - oder der Garten um sie herum, wie dieses Haus in Kelkheim im Taunus eindrucksvoll demonstriert.

  • Weihnachtsbeleuchtung

    imago/Travel-Stock-Image

    Wie die Lichterorgel aus Kelkheim oder diese hier aus Berlin Spandau zeigen, meinen es die manche Menschen oft zu gut und bringen zu viel Weihnachtsbeleuchtung an. Hinzu kommt, dass manche Lichterketten Mängel aufweisen. Deshalb sollten die privaten Dekorateure besonders achtsam mit ihnen umgehen.

  • Brandgefahr Lichterkette

    imago/David Ewing

    Die Masse an kleinen Lämpchen erhitzt die unmittelbare Umgebung so stark, dass im schlimmsten Fall Brände entstehen können. Deshalb sollte man darauf achten, die Beleuchtung fern von leicht entzündlichen Oberflächen und Materialien zu halten.

  • Wattzahl

    imago/Paul von Stroheim

    Ein weiteres Risiko ergibt sich, wenn zu viele Lichtquellen an nur einer Mehrfachsteckdose angeschlossen werden, und so die maximale Wattzahl überschritten wird.

  • Stromverbrauch Weihnachtsbeleuchtung

    imago/epd

    Abgesehen von den möglichen Gefahren, die sie birgt, ist die Weihnachtsdeko ein richtiger Stromfresser. Stolze 141.000 Haushalte könnten wir Deutschen ein Jahr mit dem Strom für unsere Weihnachtsdeko versorgen. Die Kosten belaufen sich auf 77 Millionen Euro. Deshalb besser auf LED-Lämpchen umsteigen, die bis zu 80 Prozent des Stroms von normalen Glühbirnen einsparen. So wie der Weihnachtsbaum in Dortmund, an dem 40.000 LED-Lämpchen leuchten.

  • Christbaum als Brandbeschleuniger

    imago/Niehoff

    Echte Kerzen am Baum gehören für viele einfach zu Weihnachten, doch Vorsicht: Durch die Zimmertemperatur trocknen die Weihnachtsbäume aus. Zur Katastrophe fehlt dann nur noch eine Feuerquelle, eine Kerze in Kombination mit einem Strohstern, der durch einen Luftzug in die Flamme gerät - und schon brennt der Baum wie Zunder.

  • Inferno im Wohnzimmer

    imago/Stephan Görlich

    Die Tannennadeln wirken dabei wie Brandbeschleuniger. Sie enthalten ätherische Öle, die sich explosionsartig entzünden. Die brennende Tanne entwickelt dabei eine gigantische Hitze von bis zu 1.000 Grad Celsius. Ein solches Inferno sollte man auf keinen Fall selbst versuchen zu löschen, sondern sofort die Feuerwehr rufen. Deshalb: Christbaum und Adventskranz möglichst feucht halten. Halten Sie bei offenem Feuer außerdem immer Feuerlöscher oder Löschdecke bereit.

  • Wunderkerzen: Schön aber brandgefährlich

    imago/Imagebroker

    Eine weitere Gefahrenquelle sind Wunderkerzen. Besonders Kinder lieben die Funken sprühenden Zauberstäbe, aber: Wunderkerzen sind kein Spielzeug. Die einzelnen Funken können bis zu 800 Grad Celsius heiß werden. Treffen die Feuersterne einer Wunderkerze auf leicht brennbare Stoffe oder trockene Tannenzweige, kann sich beispielsweise ein Adventskranz explosionsartig entzünden. Wunderkerzen am besten immer weit von sich und leicht brennbaren Stoffen halten.

Dichter, beißender Rauch, Stichflammen und Stromschläge passen eigentlich nicht in das Bild fröhlicher Weihnachten. In Deutschland entstehen jedes Jahr rund 200.000 Brände – die meisten davon an Weihnachten. Welt der Wunder zeigt Ihnen die größten Gefahrenherde.

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