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Tschernobyl: Wie ein Super-GAU das Bild der Kernenergie veränderte

Foto: Imago / Imagebroker

Tschernobyl: Wie ein Super-GAU das Bild der Kernenergie veränderte

Ein Sicherheitstest führte zu dem Reaktorunfall von Tschernobyl. Dabei stieg die Leistung des Reaktors immer mehr an.

Anfang Mai 1986 durfte in Deutschland keine Milch getrunken werden. Die Bevölkerung sollte kein frisches Obst und Gemüse essen, sich nicht unnötig im Freien aufhalten – und sollte unbedingt den Regen meiden. Der Grund lag mehr als 1000 Kilometer entfernt: ein Super-GAU im Kernkraftwerk von Tschernobyl in der Ukraine, die damals noch zur ehemaligen Sowjetunion gehörte. Heute jährt sich der Tag der Katastrophe zum 37. Mal.

Tschernobyl: Vorsicht, Strahlung!

Der Name Tschernobyl gilt heute als Inbegriff des Schreckens, den ein Super-GAU bringen kann. Die Bedeutung der ukrainischen Schreibweise „Tschornobyl“ ist jedoch harmlos. Sie steht für ein Gewürzkraut, das auf Deutsch Beifuß heißt. Dieses kommt in der Region häufig vor.

Der Jahrmarkt bei Prypjat ist wie aus der Zeit gefallen

Auch der zum damals anstehenden 1. Mai 1986 errichtete Jahrmarkt lässt sich noch heute in Prypjat besichtigen. Auf seinen Karussells und Riesenrädern werden aber wohl nie wieder Kinder spielen können.

Die Schattenseiten der Kernkraft führten zu einer Jahrhundert­katastrophe

Am 26.4.1986 kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl zum Super-GAU. Ein kompletter Kraftwerksblock explodierte, große Teile der Ukraine und Polens sind seither stark verstrahlt. Die Folgen der Reaktorkatastrophe werden noch über Jahrtausende zu spüren sein. Seit 2010 wird an einer neuen Schutzhülle (Sarkophag) gebaut, da die alte brüchig war – abgeschlossen ist das Projekt bisher nicht. Die Kosten belaufen sich auf mehr als zwei Milliarden Euro.

Tschernobyl schürt die Angst vor einem weiteren Super-GAU

Auch angesichts der Atomkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011 wurde wieder deutlich, wie viel Angst und Emotionen mit Unfällen in Kernkraftwerken verbunden sind. Das war nicht immer so. Bis in die 1970er Jahre wurde das Thema Atomenergie relativ wohlwollend in der deutschen Öffentlichkeit betrachtet. Aber dann explodierte am 26. April 1986 im sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl, nahe der ukrainischen Stadt Prypjat, ein kompletter Kraftwerksblock.

Große Gebiete in der heutigen Ukraine wurden radioaktiv verstrahlt. Hunderttausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen und verloren ihre Heimat. Die Sperrzone beträgt heute über 4.000 Quadratkilometer. Und auch in Deutschland spürte man die Auswirkungen sehr deutlich: Viele Landwirte mussten ihre Felder umpflügen, Wiesen, Freibäder und Spielplätze wurden gesperrt – und plötzlich hatten die Deutschen Angst davor, in den Regen zu geraten. In dieser Galerie werfen wir einen Blick zurück auf eine Nuklearkatastrophe, die das Bild der Kernenergie für immer verändert hat.

Die Schattenseiten der Kernkraft führten zu einer Jahrhundertkatastrophe

Am 26.4.1986 kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl zum Super-GAU. Ein kompletter Kraftwerksblock explodierte, große Teile der Ukraine und Polens sind seither stark verstrahlt. Die Folgen der Reaktorkatastrophe werden noch über Jahrtausende zu spüren sein. Seit 2010 wird an einer neuen Schutzhülle (Sarkophag) gebaut, da die alte brüchig war – abgeschlossen ist das Projekt bisher nicht. Die Kosten belaufen sich auf mehr als zwei Milliarden Euro.

Tschernobyl schürt die Angst vor einem weiteren Super-GAU

Auch angesichts der Atomkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011 wurde wieder deutlich, wie viel Angst und Emotionen mit Unfällen in Kernkraftwerken verbunden sind. Das war nicht immer so. Bis in die 1970er Jahre wurde das Thema Atomenergie relativ wohlwollend in der deutschen Öffentlichkeit betrachtet. Aber dann explodierte am 26. April 1986 im sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl, nahe der ukrainischen Stadt Prypjat, ein kompletter Kraftwerksblock.

Große Gebiete in der heutigen Ukraine wurden radioaktiv verstrahlt. Hunderttausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen und verloren ihre Heimat. Die Sperrzone beträgt heute über 4.000 Quadratkilometer. Und auch in Deutschland spürte man die Auswirkungen sehr deutlich: Viele Landwirte mussten ihre Felder umpflügen, Wiesen, Freibäder und Spielplätze wurden gesperrt – und plötzlich hatten die Deutschen Angst davor, in den Regen zu geraten. In dieser Galerie werfen wir einen Blick zurück auf eine Nuklearkatastrophe, die das Bild der Kernenergie für immer verändert hat.

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