Frage der Woche

Wie entsteht Schnupfen?

Dreimal jährlich erkrankt jeder Erwachsene durchschnittlich an Schnupfen, Kinder noch häufiger. Aber wie kommt es zu den Symptomen?

Frau putzt sich die Nase

© iStock/Dirima

Schnupfen kann durch unterschiedliche Erkältungsviren ausgelöst werden. Der häufigste Erreger ist das Rhinovirus. Durch Tröpfcheninfektion wird es von Mensch zu Mensch übertragen, zum Beispiel wenn wir angehustet werden und das Virus einatmen oder durch eine Schmierinfektion.

Der Körper greift regulierend ein

Die Gefahr, sich anzustecken, ist in geschlossenen Räumen besonders groß. Der Krankheitserreger nistet sich in der Nase ein. Die Nasenschleimhaut versucht, den Angriff abzuwehren. Sie bildet Schleim, um das Eindringen weiterer Viren zu verhindern. Die Folge: Schnupfen. Die Nase verstopft und beginnt zu laufen. Das Rhinovirus lässt sich bisher nicht medikamentös behandeln.

Normalerweise ist das aber auch nicht nötig: Ein intaktes Immunsystem kämpft etwa drei bis fünf Tage lang mit diesem Eindringling. Dann hat ihn der Schleim ausgeschwemmt und durch gelegentliches Niesen herausgeschleudert – hoffentlich nicht gleich in die nächste Nase, wo das Rhinovirus seinen Angriff fortsetzen kann.
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