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Frage der Woche

Werde ich weniger nass, wenn ich im Regen renne?

Wird man weniger nass, wenn man im Regen rennt?

Frau versucht dem Regen zu entfliehen.

Schon bei den ersten Tropfen rennen wir los, um uns möglichst schnell ins Trockene zu flüchten. Aber werden wir dadurch weniger nass?

Frau versucht dem Regen zu entfliehen.
nualaimages/ Envato

In den meisten Fällen wird man weniger nass, wenn man durch den Regen rennt, denn man gelangt schneller ins Trockene. Wenn man allerdings erstmal im Regen ist, hängt es von mehreren Faktoren ab, wie nass man wirklich wird.

Ob ein rasanter Spurt die richtige Taktik ist, um der Nässe zu entkommen, hängt von der Art des Regens ab. Ist es Stark-, Niesel- oder Dauerregen? Fällt er gleichmäßig und weht dazu noch ein Wind? All diese Faktoren sind entscheidend dafür, wie wir möglichst trocken ans Ziel kommen.

Fallwinkel des Regens ist entscheidend

Tatsächlich ist Rennen nicht immer sinnvoll. Prinzipiell gilt: Im Gehen bieten wir dem Regen erst einmal nur unseren Kopf und unsere Schultern als Angriffsfläche. Sie wirken als Dach für unseren gesamten Körper. In Schritttempo zu gehen ist die beste Entscheidung, wenn es nieselt oder gerade von oben herunterregnet – dann bleibt der Rest des Körpers trocken. Rennen ist hingegen vor allem dann sinnvoll, wenn es stark und schräg von vorne regnet. Damit bieten wir mit unserem Körper, der beim Rennen leicht nach vorne gebeugt ist, eine kleinere Angriffsfläche, als wenn wir aufrecht gehen.

Mit dem Wind laufen

Im Idealfall ist unser Körper im gleichen Winkel gebeugt, in dem der Regen fällt. Doch in der Praxis spielen meist weitaus mehr Komponenten eine Rolle: Nicht nur der Fallwinkel des Regens und die Gangart beeinflussen, wie nass wir werden. Sondern auch die Größe der Tropfen, die Windgeschwindigkeit oder die Form unseres Körpers. Der Physiker Franco Bocci versuchte deshalb, das Problem mathematisch zu analysieren und eine entsprechende Formel zu entwickeln. Wer bei einem Schauer aber keine Zeit hat, das Ergebnis nachzurechnen, dem hilft wenigstens die grobe Zusammenfassung: Möglichst schnell laufen hilft – oder aber mit dem Wind.

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