Gerade für voll Berufstätige, die erst spät abends nach Hause kommen und so nur wenig Zeit haben, den Haushalt in Schuss zu halten, sind Saugroboter ein unverzichtbares Gadget. Während man außer Haus ist, reinigt er ganz automatisch den Fußboden und kehrt nach getaner Arbeit zu seiner Aufladestation zurück, die ihn mit neuer Energie versorgt. Aber wie funktioniert eigentlich so ein Saugroboter?
Roboter oder Handstaubsauger?
Elektronische und mechanische Sensoren helfen dem kleinen Raumpfleger, Hindernisse auf dem Boden oder Stufen zu erkennen und die Richtung zu verändern. Es gibt auch Roboter, die mit Lasern ausgestattet sind, die Widerstände ausmachen können. Und woher weiß ein Roboter, wo er schon gesaugt hat und wo er noch nicht war? Bei der Mapping Methode erfasst das Gerät den gesamten Raum und errechnet sich seinen Fahrtweg. Dies wird bei einigen Geräten durch eine eingebaute Kamera optimiert. Manche Saugroboter sind aber auch mit Navigationssendern ausgestattet. Diese werden im Raum positioniert und dienen – ähnlich wie bei GPS – dem Gerät als Orientierung. Roboter der unteren Preisklasse fahren nach dem Zufallsprinzip ohne komplizierte Messungen. Gerade bei kleinen Räumen und längerem Einsatz kann auch dies durchaus effektiv sein.
