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Phänomen

Wie ein Regenbogen entsteht und wann das Phänomen sichtbar ist

Alle Farben auf einmal

Wie entsteht ein Regenbogen? Regenbogen in bunten Farben über einer Straße

Regenbogen leuchten in bunten Farben, wenn Sonnenstrahlen auf Regentropfen treffen. Wann dieses Phänomen am Himmel zu sehen ist und die Geschichten rund um den Regenbogen.

Regenbogen in bunten Farben über einer Straße
Twenty20Photos / Envato

Um einen Regenbogen sehen zu können, braucht es Regen, Sonne und Physik.

Regenbogen leuchten in sieben Farben am Himmel: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett. Die Reihenfolge der Regenbogenfarben ist immer dieselbe: Außen beginnt er mit einem roten Streifen und wird nach innen dunkler bis hin zu Violett.

Wie aus Licht ein Regenbogen wird

Die Farben im Regenbogen werden durch Lichtbrechung sichtbar, wenn Sonnenstrahlen auf Regentropfen treffen. Denn das vermeintlich weiße Licht, wie wir es wahrnehmen, besteht aus mehreren Farben. Außerdem kommt das Licht der Sonne nicht als Strahl, sondern in Wellen auf die Erde. Sonnenlicht ist demnach ein Bündel aus bunten Wellen. Diese sind zudem unterschiedlich aufgebaut: Der rote Anteil besteht aus eher breiten Wogen. Diese werden in der Farbreihenfolge immer enger bis hin zu Violett, das im Vergleich aus sehr kleinen Wellen besteht.

Trifft bei einem Wetterwechsel Sonnenlicht auf feine Wassertröpfchen in der Luft, wird das gesamte Farbspektrum sichtbar. Dieses optische Phänomen der Lichtbrechung zeigte der berühmte Naturwissenschaftler Isaac Newton 1676 mit einem Prisma: Ein Lichtstrahl trifft in einem steilen Winkel auf einen dreieckigen Glasstein. Durch physikalische Gesetze wird das Licht in dem Glas in seine einzelnen Wellen zerlegt und seine einzelnen Farben werden auf der anderen Seite des Prismas sichtbar.

Ähnliches geschieht mit dem Sonnenlicht und den Regentropfen am Himmel, wenn ein Regenbogen erscheint. Doch obwohl der Wechsel zwischen regnerischem Wetter und Sonnenschein relativ häufig vorkommt, sind Regenbogen eher selten zu sehen. Das liegt auch am eigenen Standpunkt. Die eigene Position mit dem Stand der Sonne und den Tröpfchen in der Luft müssen zueinander in bestimmten Winkeln stehen, damit das Licht in seine bunten Bestandteile zerlegt wird. Um das Naturschauspiel beobachten zu können, stehen wir am besten mit dem Rücken zur Sonne mit unserem Blick in Richtung Tropfen und Regenwolke. Wenn die Bedingungen stimmen, sieht man sogar einen zweiten, schwächeren Regenbogen.

Weshalb der Regenbogen gebogen ist

Damit die Farbvielfalt des Lichts am Himmel sichtbar wird, müssen Blickwinkel und Lichteinfall optimal sein. Laut der Deutschen Gesellschaft für Physik sind die besten Voraussetzungen bei einem Winkel von 42 Grad gegeben. Die Anordnung aller Tropfen, die das erfüllen, ist rund. So entsteht der Bogen aus unzähligen Wassertropfen, in denen sich das Licht in seine Farben spaltet.

Der Schatz am Ende des Regenbogens

Einer irischen Sage nach, findet man am Ende eines Regenbogens einen Topf voll Gold. Der Schatz wird häufig mit einem Kobold in Verbindung gebracht. Der Leprechaun ist eines der bedeutendsten Feenwesen in der irischen Kultur. Die Darstellung des kleinen Männchens mit rotem Haar und grüner Kleidung ist unter anderem am St. Patrick’s Day sehr präsent. Dieser Figur wird nachgesagt, einen Topf voll Gold am Ende eines Regenbogens zu verstecken. Wer es schafft, dorthin zu gelangen, würde mit dem Schatz belohnt.

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