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Obst

Warum Äpfel die idealen Fitmacher sind

Angeberwissen zum Apfel

Äpfel als Fitmacher: Drei frische Äpfel am Baum

Äpfel sind das liebste Obst der Deutschen: 17 Kilogramm der gesunden Frucht isst jeder von uns pro Jahr, dazu trinken wir durchschnittlich 13 Liter Apfelsaft. Äpfel schmecken gut und gelten als Allheilmittel.

Äpfel als Fitmacher: Drei frische Äpfel am Baum
Barmalini/iStock

Äpfel sind sehr kalorienarm, aber extrem vitamin- und nährreich.

Schon Adam und Eva konnten dem verführerischen Apfel nicht widerstehen. Und von ihrer Popularität hat die sündhaft knackige Frucht über die Jahrtausende nichts verloren. Denn Äpfel schmecken nicht nur hervorragend, sondern sind auch extrem gesund. In den Früchten stecken wertvolle Nährstoffe und jede Menge Energie. Auf Platz zwei und drei der Liste der beliebtesten Obstsorten in Deutschland folgen Banane und Orange.

Viele Vitamine und Mineralstoffe, kaum Kalorien

Mit nur 52 Kalorien pro 100 Gramm, einem hohen Wassergehalt und schonendem Fruchtzucker ist der Apfel gleichzeitig Diätnahrungsmittel, Durstlöscher und Muntermacher. Zum Vergleich: 100 Gramm Chips haben 2300 Kalorien. Dazu ist der Apfel Vitaminbombe, Zahnpflegekaugummi, Kosmetikum und Krebsvorbeuger in einem. Besonders reich ist der Apfel an Vitamin C, das die Eisenaufnahme des Körpers unterstützt.

Dieser Gehalt schwankt jedoch stark je nach Frische und Sorte des Apfels. Die Frucht enthält zudem das Mineral Kalium, das für die Nerven und den Muskelstoffwechsel wichtig ist.

Darüber hinaus enthält ein einziger Apfel noch:

  • 28 Gramm Kohlenhydrate
  • 5 Gramm Ballaststoffe
  • 6 mg Kalzium
  • 6 Prozent des Tagesbedarfs an Kupfer
  • 4 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin K

Ein Apfel am Tag und den Doktor gespart

Außerdem besitzt das Lieblingsobst der Deutschen den Inhaltsstoff Pektin, der zu den Ballaststoffen gehört. Pektin wirkt sich positiv auf den Blutfettspiegel aus und beugt gegen Darmkrebs vor.

Ebenso enthälten Äpfel das Antioxidantsmittel Quercetin. Quercetin fängt freie Radikale ab – das sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die Zwischenprodukte unseres Stoffwechsels sind – und verringert daher Schädigungen von Zellen und Gewebe. Deshalb werden Äpfel auch in der Kosmetikindustrie eingesetzt. Die Wissenschaft hat inzwischen einige Anhaltspunkte, dass Quercetin auch gegen Nervenleiden wie Alzheimer und Parkinson eindämmen kann.

Der Apfel als medizinisches Multitalent

Aber der Apfel kann noch mehr: Die in Äpfeln enthaltenen Fruchtsäuren sind mindestens so effektiv wie ein Zahnpflegekaugummi. Allerdings können sie die Zahnbürste nicht ersetzen. Darüber hinaus wirkt ein Sud aus Apfelschalen fiebersenkend. Geriebene Apfelschale bringt Linderung bei Magenschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Ergo: Der Apfel gehört nicht nur auf den Teller, sondern auch in jede Hausapotheke.

Angeberwissen rund um den Apfel

  • Äpfel bestehen zu 25 Prozent aus Luft und schwimmen deshalb an der Wasseroberfläche.
  • Ein durchschnittlicher Apfelbaum trägt 400 bis mehr als 800 Früchte pro Saison.
  • Er benötigt mindestens fünf Jahre, bis er Früchte trägt.
  • Der Vorfahre des Apfels stammt aus Kasachstan. In der Antike gelangte die Frucht in den Schwarzmeerraum und wurde dort von Griechen und Römern kultiviert.
  • Der größte Apfel der Welt wurde 2005 in Japan geerntet. Er wog 1,849 Kilogramm.