Welt der Wunder

Nicht glauben, sondern wissen

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Foto: Envato/ Mint_Images

Scharfe Einblicke in die unendlichen Weiten des Alls

kollabierende Wolke
Foto: NASA, ESA, and Hubble Heritage

kollabierende Wolke

Das Bild zeigt eine so genannte Dunkelwolke, weil sie das Licht dahinter liegender Objekte absorbiert und dadurch ein Teil ihrer Struktur dunkel erscheint. Das Objekt ist aus einer gewaltigen, kollabierenden Wolke aus Gas und Staub in den unendlichen Weiten zwischen den Sternen entstanden. Mit seiner an einen Pferdekopf erinnernden Form ist es eines der bekanntesten astronomischen Objekte. Es leuchtet nicht selbst, sondern verdankt seine Helligkeit der Strahlung eines nahe gelegenen heißen Sterns.

sterbender Stern
Foto: NASA, ESA, and J. Hester

sterbender Stern

Auch hier ein sterbender Stern: Der Krebs-Nebel ist ein Überrest einer Supernova im Sternbild Stier, die bereits im Jahre 1054 von chinesischen Astronomen als neuer heller Stern wochenlang mit bloßem Auge am Tageshimmel beobachtet wurde. Eine Supernova ist die kraftvolle Explosion am Ende der Lebenszeit mancher Sternenarten. Dabei wird gewöhnlich der ursprüngliche Stern selbst vernichtet und seine Überreste werden in den Weltraum geschleudert.

Zigarren-Galaxie
Foto: NASA, ESA, and Hubble Heritage

Zigarren-Galaxie

Messier 82 ist auch als Zigarren-Galaxie bekannt. Im 18. Jahrhundert entdeckt, gehört sie zu den am besten erforschten Galaxien. Neueste Infrarotmessungen ergaben, dass M82 Spiralarme hat und wahrscheinlich eine Balkenspiralgalaxie ist. Im Inneren dieser Galaxie entstehen Sterne zehnmal schneller als in der gesamten Milchstraße. Diese intensiven „Geburtsprozesse“ sind wahrscheinlich auf eine Begegnung von M82 mit M81 (Bodes Galaxie) vor 250-500 Mio. Jahren zurückzuführen.

Supernova
Foto: NASA, ESA, and B. Schaefer and A. Pagnotta (LSU), CXC, SAO, Hubble Heritage (STScI/AURA), and J. Hughes (Rutgers U.)

Supernova

SNR 0509-67.5 ist ein Supernova-Überrest in der Großen Magellanschen Wolke. Diese Supernova fand erst vor etwa 400 Jahren statt.

zehntausende Lichtjahre
Foto: NASA, ESA, and Hubble Heritage

zehntausende Lichtjahre

Arp 273 sind zwei unterschiedlich große Galaxien, die in einer Wechselbeziehung stehen und sich gegenseitig beeinflussen, wobei sie das Bild einer „Rose“ erzeugen. Die Schwerkrafteinwirkung der kleineren Galaxie hat die größere Galaxie verformt und asymmetrisch verzogen, was darauf hindeutet, dass die kleinere Galaxie die größere Galaxie knapp neben deren Zentrum durchwandert hat. Auf dem Hubble-Foto ist die kleinere Galaxie als „Stiel“ der Rose zu erkennen, von der größeren „Blüte“ ist sie einige zehntausend Lichtjahre entfernt.

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Das Besondere: Das Hubble Teleskop sieht ein buntes Universum. Erst mithilfe verschiedener Filter und Daten wie Infrarotlicht, Mikrowellen, Röntgen- und Gammastrahlen werden daraus Farbbilder. Der Astrophysiker und Astronaut John Mace Grunsfeld bezeichnete Hubble als das produktivste wissenschaftliche Instrument, das jemals von Menschenhand erschaffen wurde.

Angesichts der Bandbreite an Bereichen, die von den Fotografien des Teleskops nachhaltig beeinflusst wurden, erscheint diese Aussage nicht zu hoch gegriffen: Von seriöser Forschung und Kosmologie über Science Fiction und Kunst bis hin zu Popkultur erschufen die Bilder des Teleskops wortwörtlich neue Welten. 

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