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Geschmackserlebnis: Sinfonie der Sinne

Geschmackserlebnis: Sinfonie der Sinne

Was wir allgemein als Geschmack bezeichnen, ist weit mehr als das, was die Rezeptoren der Zunge wahrnehmen. Es ist ein Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Sinneseindrücke, die sich am Ende im Gehirn zu einem Geschmack zusammenfügen.
  • Esstisch

    istock/g-stockstudio

    Das Schmecken ist ein multisensorisches Erlebnis. Redensarten wie „Das Auge isst mit“ sind wissenschaftlich mittlerweile bestätigt. Dabei entscheiden Reize wie die Temperatur, die Konsistenz und die Farbe eines Lebensmittels über unsere Wahrnehmung.

  • Mädchen beißt in Semmeln

    istock/Tverdohlib

    Hört sich das Brötchen beim Abbeißen knusprig frisch an? Ist der Apfel knackig? Auch Geräusche beeinflussen die Wahrnehmung eines Geschmacks und unsere Bewertung eines Lebensmittels.

  • Mädchen isst Spaghetti

    istock/ DeanDrobot

    Beim Kauen gelangen Geruchsmoleküle über den Rachen in die Nase. Etwa 80 Prozent eines Geschmacks werden durch dieses „retronasale Riechen“ bestimmt.

  • Gewürze

    istock/oleksajewicz

    Der Gehirnnerv Nervus trigeminus nimmt Geschmacksreize wie brennend-scharf (z. B. Chili) oder kühlend (z. B. Menthol) wahr.

  • Zwei Kinder mit Äpfeln

    istock/FamVeld

    Geschmacks- und Geruchsrezeptoren sind direkt mit dem Gefühlszentrum des Gehirns verbunden. Das limbische System entscheidet: Finden wir das Essen lecker oder eklig? Für diese Entscheidung werden auch im Hippocampus gespeicherte Erinnerungen hinzugezogen.

  • Obst und Gemüse

    istock/© Jens Hilberger

    Auch das Aussehen eines Lebensmittels, etwa seine Farbe, lässt Rückschlüsse auf seine Qualität zu.

  • Frau riecht an Kräutern

    istock/Central IT Alliance

    Das orthonasale Riechen, also das normale „Schnüffeln“ mit der Nase, ist die erste Prüfstelle eines Lebensmittels. Riecht es verdorben, nehmen wir es gar nicht erst in den Mund.

  • Junge beißt in Gurke

    imago/Westend 61

    Die Konsistenz eines Lebensmittels muss mit unserer Erwartung übereinstimmen. Nur so entsteht ein gutes Mundgefühl.

  • Frau beißt sich auf Lippe

    istock/utkamandarinka

    Etwa 10.000 Geschmacksknospen befinden sich im Mund. Jede einzelne verfügt über 50 bis 100 Geschmackssinneszellen. Deren Wahrnehmungen werden über elektrische Impulse im zentralen Nervensystem an das Gehirn geleitet.

Was wir allgemein als Geschmack bezeichnen, ist weit mehr als das, was die Rezeptoren der Zunge wahrnehmen. Es ist ein Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Sinneseindrücke, die sich am Ende im Gehirn zu einem Geschmack zusammenfügen.

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