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Euthanasia Coaster: per Achterbahn zum Suizid

Die Achterbahn ins Jenseits

Der Ingenieur Julijonas Urbonas sorgt mit einem makabren Projekt weltweit für Erstaunen und Entsetzen zugleich. Er hat den Bauplan für eine Achterbahn entwickelt, die ihre Fahrgäste direkt ins Jenseits befördert: den „Euthanasia Coaster“. Welt der Wunder erklärt, was sich hinter dem gewagten Konzept verbirgt.

Per Achterbahn zum Suizid
© iStock_yogibehr

Per Achterbahn zum Suizid

Wie sieht er aus, der Tod? Ein knochiger Sensenmann mit schwarzem Umhang, Kapuze und Sanduhr? Nicht für Julijonas Urbonas. Denn der Ingenieur aus Litauen hat ihn 2010 im Rahmen seiner Doktorarbeit am Royal College of Art in London selbst designet – und zwar in Form einer Achterbahn.
Per Achterbahn zum Suizid
© Aiste_Valiute_Daumantas_Plechavicius

Per Achterbahn zum Suizid

500 Meter Höhe, sieben Loopings und ein 360 Stundenkilometer schneller Einsitzer sorgen beim Euthanasia Coaster dafür, dass der Fahrer in rund drei Minuten und 7.544 Metern Strecke zuverlässig stirbt.
Per Achterbahn zum Suizid
© Julijonas_Urbonas

Per Achterbahn zum Suizid

Der litauische Ingenieur Julijonas Urbonas entwickelte das Konzept des Euthanasia Coasters als Teil seiner Doktorarbeit zum abstrakten Thema „Gravitational Aesthetics“, also zum Zusammenspiel von Schwerkraft, Ästhetik und Technologie.
Per Achterbahn zum Suizid
© Julijonas_Urbonas

Per Achterbahn zum Suizid

Während Urbonas unzählige Skizzen und Berechnungen anfertigte, zog er immer wieder Experten zu Rate, darunter Achterbahn-Ingenieure, einen Maschinenbau-Experten, einen Weltraumphysiologen und einen Psychologen, der sich auf Suizide spezialisiert hat.
Per Achterbahn zum Suizid
© Julijonas_Urbonas

Per Achterbahn zum Suizid

In der Achterbahn nimmt der Fahrer in einem einzelnen Sitz Platz, der ihn in zwei Minuten auf einen halben Kilometer Höhe befördert. Das entspricht in etwa der Höhe des taiwanesischen Taipei Wolkenkratzers. Währenddessen trägt der Insasse einen speziellen Anzug, der misst, ob eine zweite Runde nötig ist oder nicht. Dass es tatsächlich zu einer erneuten Fahrt kommt, ist laut Urbonas jedoch höchst unwahrscheinlich.
Per Achterbahn zum Suizid
© Aiste_Valiute_Daumantas_Plechavicius

Per Achterbahn zum Suizid

Nach dem zehnsekündigen Sturz in die Tiefe rauscht der Todeswagen in den ersten Looping. Hier erliegen die meisten Menschen dem akuten Sauerstoffmangel im Gehirn. Daraufhin folgen sechs weitere, kleiner werdende Loopings, die garantieren sollen, dass das Blut nicht doch noch rechtzeitig in das erstickende Gehirn zurückfließen kann.
Per Achterbahn zum Suizid
© William_Ellis

Per Achterbahn zum Suizid

Wie extreme G-Kräfte auf den Körper wirken, zeigt dieses Video eines Piloten in einer Humanzentrifuge. Der Pilot in dem Video steht kurz davor, sich in einem speziellen Training dem neunfachen seines Körpergewichts auszusetzen …
Per Achterbahn zum Suizid
© William_Ellis

Per Achterbahn zum Suizid

… dabei entgleitet ihm komplett die Struktur seiner Haut, was den Eindruck erweckt, er sei mit einem Mal um Jahrzehnte gealtert. Zudem beginnt er heftig und schnell zu atmen. Das komplette Blut des Piloten wird aus dem Kopf in die unteren Gliedmaßen gepumpt und das Gehirn wird nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt …
Per Achterbahn zum Suizid
© William_Ellis

Per Achterbahn zum Suizid

… kurz daraufhin fällt er in Ohnmacht. Dieses Phänomen wird als G-LOC (g-force induced loss of consciousness) bezeichnet, dem Bewusstseinsverlust aufgrund der hohen G-Kräfte. Dieses Training wird jedoch rechtzeitig abgebrochen, sodass der Pilot zwar unter kurzzeitigem Gedächtnisverlust leidet, er aber sonst keine körperlichen Schäden davon trägt, geschweige denn stirbt.

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