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Bierkultur

Ein Prosit auf die Gemütlichkeit: 500 Jahre Reinheitsgebot

Ein Prosit auf die Gemütlichkeit: 500 Jahre Reinheitsgebot

2016 steht ganz im Zeichen des Gerstensafts, denn das Reinheitsgebot feiert 500 Jahre. Im Jahr 1516 erließ der bayerische Herzog Wilhelm IV. eine Landesordnung, wonach zum Brauen von Bier nur Wasser, Hopfen und Gerste verwendet werden durfte – die Geburt des ältesten Lebensmittelgesetzes. Hier gibt’s Reisetipps rund um das Bier.
  • Bierfan

    Imago/ Guido Krzikowski

    Die bayerische Landeshauptstadt ist das reinste Mekka für Bierfreunde – nicht nur zu Oktoberfestzeiten. Tourguides stellen bei abendlichen Rundgängen die Bierhauptstadt der Welt vor und zeigen die Lieblingsplätze der Münchner. Dabei lernen die Teilnehmer mehr über die faszinierende Geschichte deutscher Brauereikunst – von den historischen Anfängen bis zu den großen Klosterbrauereien des Mittelalters und dem weltberühmten Reinheitsgebot. In einem der besten alten Brauhäuser der Stadt können im Anschluss verschiedene Biersorten und ausgesuchte Spezialitäten der bayerischen Küche probiert werden.

  • Barfüßer

    Imago/Metodi Propow

    Auch die zweitgrößte Stadt Bayerns lässt sich biertechnisch entdecken. Bei der Brauhaustour geht es zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie dem Dürerhaus und der Kaiserburg. Teil des geführten Spaziergangs ist der Besuch der zwei Hausbrauereien „Barfüßer“ (Bild) und „Altstadthof“, wo die dortigen Biersorten natürlich auch verköstigt werden können.

  • Hopfen

    Imago/Metodi Propow

    Oberfranken hat mit rund 200 Brauereien die höchste Brauereidichte der Welt. In der größten Stadt Oberfrankens ist eine Biertour somit quasi ein Muss. Bambergs Herzblut kann im Rahmen einer geführten Tour getestet werden: von den klösterlichen Anfängen über florierenden Hopfenhandel bis zu den weltweit agierenden Handelsmälzereien. Bei dem Rundgang geht es etwa zum Originalschauplatz des Bamberger Bierkrieges und zum Säufermännla. Die flüssige Köstlichkeit selbst können Besucher anschließend in der Gasthausbrauerei Ambräusianum probieren.

  • Bier

    Imago/Westend61

    Kölsch ist die einzige Sprache, die man auch trinken kann! Bei einem Brauhäuser-Stadtrundgang erleben Teilnehmer die urige Stimmung, die typische kölsche Lebensart und die Mentalität der ältesten Großstadt am Rhein. Bei informativen und unterhaltsamen Anekdoten lernen Bierfans, warum Kölsch „schön, schlau, schlank und gesund“ macht und wie es sich auf das Liebesleben auswirkt.

  • Dresden

    Imago / Thorsten Becker

    Auch die sächsische Landeshauptstadt kann auf den Spuren des Bieres entdeckt werden. Bei einer Stadtführung der anderen Art mit dem braven Soldaten Schwejk oder Braumeister Otto erfahren Interessierte, was Dresden mit Bier zu tun hat. Die fröhliche und redselige Art des Tourguides bringt Besuchern die zauberhafte Hauptstadt Sachsens aus einem anderen Blickwinkel näher. Eine Bierprobe sowie ein zweigängiges Menü sorgen dabei für die nötige Stärkung.

  • Mikrobrauereien

    Imago/Peter Widmann

    In Prag können Bierfans bei dem dreistündigen Rundgang zu den besten Mikrobrauereien mehr über die Geschichte des Biers lernen, das hier auf eine lange Brautradition zurückblicken kann. In Amsterdam entspannen die Füße bei einer einstündigen Bier-Tour durch die niederländische Hauptstadt, während ein Fahrer die mobile Fahrradbar vorbei an den Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum strampelt. Als Erfrischung stehen 20 Liter Bier bereit.

  • Brautraditionen

    Imago/Imagebroker/Bahnmüller

    Malle ist für Party- und Strandurlaub bekannt. Was nur wenige wissen: Seit einigen Jahren etabliert sich hier ein Markt für heimisches Craft-Bier, das vor allem im Westen und Norden gebraut und vertrieben wird. Der Insel-Experte fincallorca empfiehlt einen Besuch der mallorquinischen Hausbrauereien wie Tramuntana aus Selva, Cas Cerveser in Galilea, Sullerica in Soller und die Beer Lovers aus Alcudia. Einige der Brauereien bieten Verköstigungen und Führungen für Besucher an.

  • Bier in den Bergen

    iStock Copyright: rankomm

    In Livigno können Bier-Liebhaber bei einer Führung durch die Brauerei „1816“ einen Blick über die Schultern von Braumeister Andrea Rocca werfen. Der Name der Brauerei verweist auf die Höhenlage des Ortes. Braumeister Rocca ließ sich in Bayern zum Biersommelier ausbilden und fährt regelmäßig zum Einkauf von Hopfen und Malz dorthin. Das Erfolgsgeheimnis der Brauerei „1816“ und seines gleichnamigen Biers ist die enge Bindung zu Livigno — das zeigt bereits der Name, der auf die Höhenlage des Orts verweist. Darüber hinaus zählt das für die Herstellung wichtige Quellwasser Livignos zu einem der reinsten der Welt. Gebraut werden in Livigno die vier Klassiker Hefeweizen, Helles, Pils und Rauchbier. Je nach Saison kommen auch ungewöhnliche Zutaten zum Einsatz beispielsweise Moschus-Schafgarbe, wilde Heidelbeeren oder Enzian.

  • Bier für zwei

    iStock Copyright: m-gucci

    Für Bierliebhaber gibt es bei weekend4two genau das Richtige: zwei Tage rund ums Bier in Baden-Württemberg. Der Trip führt in die Bierkulturstadt Ehingen. In der hauseigenen Brauerei können verschiedene Biersorten sowie Biertreberbrot degustiert werden. Die Übernachtung erfolgt im beliebten Bierkistenzimmer mit echtem Holz aus dem früheren Malzlager, ein Bierträger mit sechs Flaschen von drei Brauereien ist inklusive. Das Vier-Gänge-Bier-Dinner und ein digitaler Bier-Kultur-Stadtrundgang runden den Aufenthalt ab. Als Erinnerung an zwei tolle Bier-Tage gibt es eine Bierkulturstadt-Tasche.

  • Bier im Flugzeug

    Imago/Udo Kröner

    Bei Low-Cost-Fluggesellschaften genießen Passagiere eher ein teures Trinkvergnügen. Der Preis für 0,33 Liter Bier startet bei den größeren Billig-Fluggesellschaften bei drei Euro. Diesen Preis zahlen zum Beispiel Passagiere von Germanwings und Wizz Air. Ganze 5,50 Euro und damit fast doppelt so viel berechnen flybe und Norwegian. Ein bisschen günstiger bekommen Fluggäste ein Bier mit fünf beziehungsweise 4,50 Euro bei easyjet und Ryanair.

  • Fritz Sendlhofer

    Imago/rudolf Gigler

    Self-made Braumeister: Nach einer TV-Reportage über Urwald-Einwohner, die ihr eigenes Bier brauten, kam Fritz Sendlhofer auf den Hopfen. Nachdem er sich bei Bekannten in Bayern inspirieren ließ und Anleitungen einholte, startete er auf seinem Logenplatz mit herrlichem Ausblick auf den Zellersee in das Projekt und perfektioniert heute sein Bier bis zum letzten Schliff. Besucher können das angenehm süffige und erfrischende Bier hoch über den Dächern von Zell am See zu selbstgemachtem Bauernbrot und Speck in einem alten Steinkrug probieren. Urig: Fritz pflegt mit Bier auch seinen Bart, mit dem er schon diverse Auszeichnungen gewonnen hat.

  • Hinterhof der Stiegl Brauerei

    Imago/imagebroker

    Große Brauerei ganz klein: Im Hans-Peter Porsche TraumWerk werden im Miniaturformat realistisch gestaltete Alltagsszenen zum Leben erweckt, so auch der Betrieb der Stiegl Brauerei in der Region Salzburg. Hier kann man den Bierlieferanten beim Beladen der Holzfässer zusehen und den Aufbau einer Brauerei von oben untersuchen. Das Hans-Peter Porsche TraumWerk befindet sich verkehrsgünstig an der Autobahn A8 zwischen der Bierhauptstadt München und Salzburg. Hier entdecken Besucher in der circa 400 Quadratmeter großen Modelleisenbahnanlage detailgetreu gestaltete Landschaften in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Auf einer Gleislänge von rund drei Kilometern fahren zeitgleich bis zu 40 von 180 Zügen und überwinden dabei einen Höhenunterschied von bis zu fünf Metern.

2016 steht ganz im Zeichen des Gerstensafts, denn das Reinheitsgebot feiert 500 Jahre. Hier gibt’s Reisetipps rund um das Bier.

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