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Die Entstehung der Alpen: auf Kollisionskurs mit Europa

Ein gigantischer Crash erschuft die Alpen

Europas höchstes Gebirge entstand durch einen gigantischen Crash zweier Kontinente. Über Millionen von Jahren grub sich der Norden Afrikas tief in die europäische Scholle ein. An der Nahtstelle wuchsen die Berge der Alpen empor – bis heute.

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Die Entstehung der Alpen: Auf Kollisionskurs mit Europa
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Die Entstehung der Alpen: Auf Kollisionskurs mit Europa

Das Stilfser Joch in Südtirol ist nach dem Col de l'Iseran der höchste befahrbare Gebirgspass der Alpen. In imposanten 48 Kehren klettert die Asphaltstraße bis auf 2.757 Meter Höhe über den Meeresspiegel hinauf.
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Die Entstehung der Alpen: Auf Kollisionskurs mit Europa

Unvorstellbar, doch dort, wo sich heute Heerscharen von Fahrradfans die Zähne ausbeißen und Autokühler Schwerstarbeit leisten, brachen sich vor rund 200 Millionen Jahren in der Trias-Zeit und auch noch während des Jura die Wellen des Tethys-Meeres. Der tropisch warme Ur-Ozean bedeckte damals die heutige Region der Alpen.
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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts keimte in dem Geowissenschaftler Alfred Wegener die Idee eines ehemaligen Urkontinents – Pangäa – der durch die Bewegung der Erdplatten in verschiedene Teile zerbrach. Diese Teile drifteten auseinander und bilden die heutigen Kontinente. Dies ist auch heute noch besonders gut an den Umrissen von Südamerika und Afrika zu erkennen. Wie zwei Puzzleteile würden sie sich zusammenfügen.
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Die Entstehung der Alpen: Auf Kollisionskurs mit Europa

Bewegt werden die Kontinentalplatten durch so genannte Konvektionsströme im Erdinneren. Durch das ständige Absinken und Aufsteigen von flüssigem oder festem Gesteinsmaterial entsteht außerdem neue Erdkruste. Dies geschieht an den Ozeanischen Rücken, auf dem Grund der Meere, wo Magma aus dem Erdinneren nach oben dringt.
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Die Entstehung der Alpen: Auf Kollisionskurs mit Europa

Durch die beiden plattentektonischen Prozesse der Konvektion (Ströme heißen Materials im Erdinneren) und Subduktion (das Abtauchen einer Erdplatte unter eine andere) entstehen an den Plattenrändern gewaltige Gebirge wie die Anden (Bild) oder das nordamerikanische Kaskadengebirge.
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Wenn der Ozeanboden an den Kontinentalrändern durch Subduktion in die Tiefe gezogen wird, verschwinden mit ihm auch große Mengen Meerwasser, die das in der Hitze des Erdmantels aufgeschmolzene Gestein wieder an die Oberfläche steigen lassen. Zu dieser äußerst gefährlichen Vulkanart gehört zum Beispiel auch der Mount St. Helens im Nordwesten der USA.
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Die Entstehung der Alpen: Auf Kollisionskurs mit Europa

Mit 4.808 Metern thront der Mont Blanc über allen anderen Bergen der Alpen. Sein Fuß liegt sowohl auf französischem, als auch auf italienischem Boden.
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Der gegenwärtige Klimawandel beschleunigt die Prozesse der natürlichen Abtragung deutlich, was zum Beispiel vermehrt zu Steinschlägen (Bild) und Muren führt.

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