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Ökotipp

Kühlschrank-Tipps: Das richtige Modell wählen, richtig betreiben, richtig befüllen

Clever kühlen und Geld sparen

Frau öffnet Kühlschrank

Laut Verbraucherzentrale verbrauchen Kühlschränke zusammen mit Gefrierschränken rund 20 Prozent des gesamten Stroms im Haushalt. Das können locker bis zu 150 Euro im Jahr werden. Bereits mit wenigen Tricks lässt sich der Geldbeutel schonen.

1. Die richtige Größe für den Kühlschrank wählen

Je größer der Kühlschrank ist, desto mehr Energie verbraucht er. Viele Haushalte schaffen größere Modelle an, als sie wirklich benötigen und verschwenden damit Energie. Die Verbraucherzentrale gibt als Richtgröße für Kühlschränke bei Single-Haushalten 100 bis 140 Liter Fassungsvermögen an. Für jede weitere Person können 50 Liter zusätzlich eingeplant werden.

2. Auf die EU-Energieeffizienzklasse achten

Der Verbrauch aller in der EU verkauften Elektrogeräte muss durch das EU-Energielabel gekennzeichnet werden. Dieses macht auf einen Blick deutlich, wie energieeffizient ein Gerät ist. Je besser die Bewertung des Kühlschranks ist, desto effizienter verwertet er die zugeführte Energie. Seit dem 1. März 2022 reicht die Kennzeichnung von A (extrem niedriger Verbrauch) bis G (extrem hoher Verbrauch).

Da Kühlschränke im Vergleich zu anderen Haushaltsgeräten viel Energie benötigen, erreichen derzeit auch die sparsamsten Kühlschränke maximal die Energieeffizienzklasse C (Stand: 21. Juli 2022). Laut dem Informationsportal co2online verbrauchen auch sehr effiziente Modelle 90 bis 125 Kilowattstunden im Jahr, was Stromkosten von etwa 29 bis 40 Euro entspricht.

3. Die richtige Kühlschranktemperatur einstellen

Die ideale Temperatur für Lebensmittel beträgt sieben Grad. Die meisten Haushalte haben ihren Kühlschrank allerdings auf zwei bis fünf Grad eingestellt. Jedes Grad kälter bedeutet rund zehn Prozent mehr Energiebedarf.

Auch sollte man den Stauraum im Kühlschrank voll ausnutzen. Je voller der Kühlschrank ist, desto weniger Luft zirkuliert, die gekühlt werden muss. Zusätzlich kommt bei einem vollen Kühlschrank beim Öffnen weniger warme Luft nach innen, was erneut Strom spart.

Außerdem sind die Zonen des Kühlschranks wichtig: Oben ist es am wärmsten, unten am kältesten, außer in den Gemüsefächern. In den unteren Bereich gehören daher leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch und Fleisch. Ideal für den Bereich oben sind z. B. Käse und Co.

Die Mitte ist der geeignete Platz für Joghurt und Eier. In den Gemüseschubladen ist es etwas wärmer, hier sind Salat, Gemüse und Obst gut aufgehoben. Getränke gehören am besten in die Türfächer. Wer das berücksichtigt, erhöht die Haltbarkeit der aufbewahrten Lebensmittel und schont die Haushaltskasse zusätzlich.

4. Den richtigen Standort für den Kühlschrank wählen

Um den Stromverbrauch zu reduzieren, sollte der Kühlschrank möglichst weit weg von Wärmequellen platziert werden. Direkt neben dem Herd, dem Geschirrspüler, der Waschmaschine oder der Heizung sind somit ungeeignete Standorte. Auch direkte Sonneneinstrahlung heizt den Kühlschrank zusätzlich auf. Das Gerät gehört somit an einen gut abgeschirmten Ort in der Küche.

5. Türdichtungen rechtzeitig austauschen

Schließen die Dichtungen nicht richtig, gelangt permanent warme Luft in den Kühlschrank. Das treibt Verbrauch und Stromkosten immens in die Höhe. Um hier vorzubeugen, sollten die Gummidichtungen des Kühlschranks regelmäßig kontrolliert, gepflegt und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Ein effizienter Trick, um zu prüfen, ob die Tür richtig schließt: Bei Dunkelheit eine Taschenlampe in den Kühlschrank legen. Wenn ein Lichtschimmer durch die Tür zu erkennen ist, müssen Türdichtungen ausgetauscht werden.

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