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Heizkosten sparen: Clever heizen und Energiefresser bestimmen

Foto: Envato

Heizkosten sparen: Clever heizen und Energiefresser bestimmen

Die jährlichen Heizkosten für eine 70 Quadratmeter große Wohnung lagen 2021 zwischen 475 und 965 Euro. Kommenden Winter könnten aufgrund der aktuellen Gaskrise noch höhere Kosten fällig werden. Mit diesen Tipps sparen Sie beim Heizen Energie und bares Geld.

20 Grad im Wohnzimmer und 16 Grad im Schlafzimmer genügen

Bereits ein Grad weniger Raumtemperatur senkt den Energieverbrauch um durchschnittlich sechs Prozent und schont damit den Geldbeutel. Laut Umweltbundesamt reicht im Wohnzimmer eine Raumtemperatur von 20 Grad Celsius völlig aus. Im Schlafzimmer genügen 16 bis 18 Grad, in der Küche 18 bis 20 Grad. Im Bad ist eine Temperatur von 21 bis 23 Grad optimal.

Stufe 1 auf dem Thermostat steht für eine Temperatur von 12 Grad, jede weitere Stufe für vier Grad mehr. Stufe 5 steht somit für eine Temperatur von ganzen 28 Grad.

Wer länger nicht zu Hause ist, sollte die Temperatur in der gesamten Wohnung auf 16 Grad reduzieren. Das schont den Geldbeutel und reicht gleichzeitig aus, um im Winter die Bildung von Kondenswasser an den Wänden zu verhindern. Das hilft effektiv gegen Schimmelbildung in der Wohnung.

Wärmeverlust vermindern und Ausbreitung der Wärme im Raum optimieren

Der größte Wärmeverlust in einer Wohnung erfolgt über die Fenster. Ist die Wohnung mit Rollläden ausgestattet, sollten Sie diese bei niedrigen Außentemperaturen frühzeitig herunterlassen. Auf diese Weise reduzieren Sie den Energieverlust um 20 Prozent.

Heizkörper sollten nicht durch Möbel oder Vorhänge verdeckt werden, weil die Wärme sich sonst nicht gleichmäßig im Raum verteilen kann. Verzichten Sie auf zusätzliche Verkleidungen für den Heizkörper und platzieren Sie Möbel mindestens in 30 Zentimeter Entfernung von der Heizung. Auch wichtig: Entstauben Sie die Heizkörper regelmäßig und halten Sie diese sauber, da ihre Heizleistung sonst abnimmt.

Gluckert das Wasser in der Heizung, ist zu viel Luft in den Rohren

Werden die Heizkörper nicht mehr richtig warm und geben gluckernde Geräusche von sich, befindet sich Luft im System. Auch das verringert die Effizienz des Heizsystems. Die Heizung muss daher entlüftet werden, damit das warme Wasser im Heizkörper wieder aufsteigen kann. Mit einem Vierkantschlüssel und einem Eimer für austretendes Heizungswasser ist diese Aufgabe im Handumdrehen erledigt.

Abgenutzte Dichtungen lassen Wärme nach draußen entweichen

Undichte Fenster sorgen nicht nur für unangenehme Zugluft, sondern für hohe Wärmeverluste. Gerade bei alten Gebäuden werden Dichtungen mit den Jahren porös. Wenn Sie überprüfen wollen, ob es zieht, gibt es zwei einfache Tricks:

  • Klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Rahmen und Fensterflügel und schließen Sie das Fenster. Lässt sich das Blatt problemlos herausziehen, funktioniert die Dichtung nicht mehr.
  • Wenn Sie eine Kerze vor das Fenster halten und die Flamme flackert, bedeutet das ebenso, dass das Fenster nicht mehr optimal schließt.

Gekippte Fenster als Energiefresser in der Heizsaison

So praktisch kippbare Fenster auch sind – sie sorgen kaum für Luftaustausch und lassen trotzdem viel Heizungsluft entweichen. Wer in der Wohnung in der Heizsaison für Frischluft sorgen will, sollte daher auf Stoßlüften setzen. Auch im Winter genügen fünf Minuten pro Lüftungsvorgang vollends.

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