Welt der Wunder

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Für mehr Flugkomfort: So einfach wie nie zum Senator Status

Langstreckenreisen sind langsam, aber sicher wieder möglich. Doch nicht nur der Traumurlaub mit einer Safari in Südafrika oder der Erkundung des Amazonas in Brasilien ist in den nächsten Monaten wieder möglich, auch den begehrten Senator Status der Lufthansa kann man „auf dem Weg“ so günstig wie nie zuvor sammeln. Wie das geht, zeigt Vielflieger und Meilenexperte Moritz Lindner vom Onlineportal reisetopia.de.
In der Welt der Vielflieger gibt es nur wenige, die zum erlauchten Kreis der sogenannten Senatoren gehören. Sie genießen Privilegien wie Zugang zu exklusiven Lounges, dem kurzen Weg herum um die Schlangen der Sicherheitskontrolle und sie sind natürlich auch immer zuerst an Bord. „Um zu dieser Welt dazuzugehören, muss man gemeinhin enorm viel fliegen“, so Lindner und ergänzt: „Mit der Corona-Pandemie hat sich aber genau das geändert, denn mit ein paar kleinen Tricks gibt es den Senator so einfach wie nie!“
„Gerade wer noch in diesem Jahr nach erfolgreicher Impfung die Chance nutzen möchte, in die weite Welt auf der Langstrecke zu verreisen, bevor es wieder jeder tut, darf sich auf eine einmalige Möglichkeit freuen“, erklärt Lindner. Wie das geht? Fluggesellschaften wie Lufthansa oder Swiss haben besonders attraktive Angebote – gerade in der ansonsten fast nur von Geschäftsreisenden gebuchten First Class, der wohl exklusivsten Reiseklasse am Himmel. Normalerweise bezahlt man für die Tickets gerne einmal 10.000 Euro und mehr für einen Hin- und Rückflug.

Doch das muss nicht sein, denn wer sich kreativ zeigt und etwa in Luxemburg oder Straßburg startet, spart viele tausend Euro, wie der Insider erklärt. Ab diesen Flughäfen hat die Lufthansa immer wieder sogenannte Partnerangebote im Portfolio. Das heißt: Fliegt man mit einer zweiten Person – sei es der Partner oder einfach nur ein Freund – sind die Tickets auch in der First Class auf einmal nicht mehr so teuer. Für weniger als 2.000 Euro pro Person geht es zum Beispiel nach Dubai oder für 2.500 Euro nach Südafrika. Diese Preise gelten sogar schon für einen Hin- und Rückflug und werden den einen oder anderen wohl zum Staunen bringen, immerhin zahlt man in der Hauptsaison selbst in der Economy Class oft nicht viel weniger. Einbußen bei der Leistung muss man zudem nicht hinnehmen, Kaviar gibt es an Bord genauso wie den exklusiven Limousinen-Transfer zum Flugzeug in Frankfurt oder Zürich.
„Das einmalige Reiseerlebnis in der First Class ist aber noch nicht das einzige, denn wie im Flug kommt man durch diesen Trick auch an den begehrten Senator Status“, erklärt Lindner. Der professionelle Meilensammler kennt die besten Wege, um einen Status zu erreichen und weiß deshalb auch: „In der First Class gibt es bis zu zwölfmal so viele Meilen wie in der Economy Class.“ Das heißt konkret: Ein einziger Hin- und Rückflug in der First Class kann mit ein paar zusätzlichen Tricks schon zum Senator reichen. Das gilt zwar nur 2021, weil Miles & More hier alle Statusmeilen verdoppelt und sogar noch weitere Kulanzaktionen bereithält – aber das heißt natürlich nicht, dass man die Chance nicht nutzen sollte.

Mit einem Hin- und Rückflug nach Südafrika in der First Class wächst das Meilenkonto bereits auf knapp 70.000 Meilen an – die restlichen Meilen gibt es in diesem Jahr zudem fast im Vorbeigehen, denn sobald man die Schwelle von 35.000 Meilen überschritten hat, ist man sogenannter Frequent Traveller und damit gibt es nicht nur die bekannte Miles & More Kreditkarte günstiger, man bekommt sogar noch 5.000 Statusmeilen geschenkt und sammelt dann mit jedem Euro Umsatz zwei weitere Statusmeilen. So ist die magische Grenze von 100.000 Statusmeilen schnell erreicht und man hat den Senator Status bis 2024 – und das mit nur einem außergewöhnlichen First Class Flug zum Spitzenpreis.
Wer es dieses Jahr zudem nicht mehr in die weite Welt schafft, muss sich nicht grämen. Wer den Frequent Traveller oder Senator schon hat, der bekommt ihn kostenlos um ein Jahr bis 2023 verlängert, erklärt Lindner zum Abschluss. So schwer die Pandemie Reisen also gemacht hat, zumindest die weit entfernt wirkenden Vielfliegerstatus sind auf einmal viel näher.
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