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Ökotipp

Die Klimaanlage als Energiefresser? Es geht auch anders

Smart kühlen und den Geldbeutel schonen

Frau vor Ventilator

Wer eine Klimaanlage zu Hause hat, muss angesichts der gestiegenen Strompreise erst recht einen kühlen Kopf bewahren. Denn der Stromverbrauch kann bis zu 440 Kilowattstunden pro Jahr betragen. Das wären bei einem Preis von 40 Cent per Kilowattstunde fast 200 Euro. Doch das muss nicht sein.

Das EU-Energielabel als wichtige Kennzeichnung für den Verbrauch

Achten Sie auf das EU-Energielabel auf Neugeräten und schaffen Sie alte Klimaanlagen ab, da diese meist um einiges mehr Strom verbrauchen.

Die im März 2021 eingeführte Kennzeichnung mit einer Klassifizierung nach Buchstaben von A (sehr geringer Energieverbrauch) bis G (sehr hoher Energieverbrauch) gilt allerdings für Klimaanlagen noch nicht. Eine besonders sparsame Klimaanlage erhält daher weiterhin die Kennzeichnung A+++, eine Klimaanlage mit sehr hohem Verbrauch weiterhin die Kennzeichnung D.

Monoblock-Klimaanlage vs. Split-Klimaanlage

Klimaanlagen lassen sich generell in zwei Typen einteilen. Eine Monoblock-Klimaanlage ist mobil und kann ohne Montage an einem beliebigen Ort in der Wohnung aufgestellt werden. Qualitativ hochwertige Monoblocks sind in Baumärkten oder im Elektro-Fachhandel in der Regel ab 250 Euro erhältlich.

Die meisten Monoblock-Anlagen sind mit einem Abluftschlauch ausgestattet, der die warme Luft – etwa durch ein Fenster – nach außen befördert. Das hat auch Nachteile: Oft strömt warme Luft von außen nach, die zusätzlich gekühlt werden muss.

Split-Klimaanlagen sind effizienter, aber hochpreisiger

Ein Split-Klimagerät besteht aus dem Wärmetauscher, der sich in der Wohnung befindet, und einem Kompressor, der meistens außen an der Hauswand angebracht wird. Beide Teile der Anlage sind über eine Leitung miteinander verbunden. Da die Kühlung nicht im selben Raum stattfindet, ist eine Split-Klimaanlage wesentlich leiser.

Da das Kühlsystem einer Split-Klimaanlage besser isoliert ist, ist sie zudem wesentlich effizienter in Kühlung und Stromverbrauch. Vor allem bei mittelgroßen Räumen und Büros kann sich eine Split-Klimaanlage daher lohnen – auch wenn der Anschaffungspreis üblicherweise bei 600 Euro beginnt.

Smarte Klimaanlagen helfen beim Sparen

Die neusten Klimaanlagen verfügen zudem über eine smarte Steuerung. Sie können den Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent drosseln, wenn sie nicht benötigt werden. Sie erkennen etwa, wenn sich keine Personen im Raum aufhalten oder die Fenster geöffnet sind. Zudem können smarte Klimaanlagen Wetterdaten auswerten und ihre Temperatur entsprechend anpassen.

Das richtige Kühlmittel hält CO2-Emissionen gering

Die in Klimaanlagen verwendeten Kühlmittel enthalten seine große Menge an Tribhausgasen und haben somit einen direkten Einfluss auf den CO2-Emissionswert des Geräts. Das Umweltbundesamt empfiehlt aktuell das Kältemittel R290, das als Propan in der Natur vorkommt. Propangas ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch effizient. Es ist somit die aktuell umweltfreundlichste Lösung für den Betrieb einer Klimaanlage. Der Nachteil: Im Gegensatz zu einigen synthetisch hergestellten Kühlmitteln ist es brennbar.

Regelmäßige Wartung schont Umwelt und Geldbeutel

Eine regelmäßige Wartung und Reinigung der Klimaanlage verhindert, dass Rückstände der Kühlflüssigkeit und andere Verschmutzungen den Betrieb beeinträchtigen und die Effizienz der Anlage verringern. Fachleute empfehlen generell, die Anlage alle sechs Monate warten zu lassen.

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