Welt der Wunder

Nicht glauben, sondern wissen

Geschichte

Die Bibel, Heilige Schrift für mehr als zwei Milliarden Christen weltweit, gilt als das Buch der Bücher: Kein Buch wurde in der Geschichte in mehr Sprachen übersetzt und häufiger gedruckt. Und wohl kein Buch wurde häufiger gefälscht.

Vor 55 Jahren verschwindet der Rüstungsbauer Dr. Heinz Krug spurlos. Erst im Jahr 2016 wird bekannt: Ex-Nazi Otto Skorzeny hat ihn erschossen. Der Auftraggeber soll der israelische Geheimdienst Mossad sein. Aber wer hätte geahnt, dass Israel einmal mit den Nazis paktieren würde?

Wir glauben, die Geschichte der Welt gleicht einer Landkarte – lückenlos erschlossen, durch Zeitzeugen, Chronisten und Historiker. Tatsächlich aber ist das, was wir kennen, allenfalls ein Bruchteil der Wahrheit. Darum musste Kolumbus mehrere große Fehler machen, um zum größten Entdecker aller Zeiten zu werden:

Die Welt ist eine Kugel und inzwischen umfassend vermessen und erforscht. Bis zur Entdeckung Amerikas glaubten die Menschen, auf einer Scheibe zu leben. Deshalb mussten sie auch davon ausgehen, dass die Erde irgendwo zu Ende ist – und man im schlimmsten Fall an ihrem Rand hinab in unfassbare Tiefen stürzen könnte. Doch wagemutige Seefahrer, Forscher und Entdecker haben immer wieder versucht, über diese vermeintlichen Ränder hinauszugelangen, Grenzen zu überschreiten.

Sie krönten und exkommunizierten Kaiser und Könige, ja sie erhoben sogar den Anspruch, größer zu sein als jeder andere Mensch: Nie waren die Päpste mächtiger als im Hochmittelalter. Selbstbewusst bestimmten diese Priester-Fürsten die europäische Politik. Einige von ihnen rafften für sich und ihre Familien ungeheure Reichtümer zusammen – ohne Rücksicht auf die Bevölkerung.

1980 war Mykhaylo Zayika einer der besten Sportler der UdSSR. Und ihm wurde eine große Ehre zuteil: das Feuer der olympischen Spiele am 12. Juli in Richtung Moskau zu tragen. Zwar durfte er nur einen Kilometer weit laufen, bevor er die Fackel an den nächsten Fackelträger übergeben musste – dennoch ein Ereignis, von dem Mykhaylo noch heute schwärmt.

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