Welt der Wunder

Nicht glauben, sondern wissen

Geschichte

Die Welt ist eine Kugel und inzwischen umfassend vermessen und erforscht. Bis zur Entdeckung Amerikas glaubten die Menschen, auf einer Scheibe zu leben. Deshalb mussten sie auch davon ausgehen, dass die Erde irgendwo zu Ende ist – und man im schlimmsten Fall an ihrem Rand hinab in unfassbare Tiefen stürzen könnte. Doch wagemutige Seefahrer, Forscher und Entdecker haben immer wieder versucht, über diese vermeintlichen Ränder hinauszugelangen, Grenzen zu überschreiten.

Vor viereinhalbtausend Jahren erschufen die Ägypter die bekanntesten Monumente der Weltgeschichte: die Pyramiden. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sparten die Baumeister Wege aus, damit Ochsen die Steine nach oben ziehen konnten.
Sie zählten zu den sieben Weltwundern der Antike: die Pyramiden von Giseh.

Sie krönten und exkommunizierten Kaiser und Könige, ja sie erhoben sogar den Anspruch, größer zu sein als jeder andere Mensch: Nie waren die Päpste mächtiger als im Hochmittelalter. Selbstbewusst bestimmten diese Priester-Fürsten die europäische Politik. Einige von ihnen rafften für sich und ihre Familien ungeheure Reichtümer zusammen – ohne Rücksicht auf die Bevölkerung.

1980 war Mykhaylo Zayika einer der besten Sportler der UdSSR. Und ihm wurde eine große Ehre zuteil: das Feuer der olympischen Spiele am 12. Juli in Richtung Moskau zu tragen. Zwar durfte er nur einen Kilometer weit laufen, bevor er die Fackel an den nächsten Fackelträger übergeben musste – dennoch ein Ereignis, von dem Mykhaylo noch heute schwärmt.

Manche Orte wirken magisch und sehen aus, als seien sie nicht von dieser Welt. Uralte Sagen erzählen, wie diese besonderen Naturschauplätze entstanden sind. Riesen, Feen oder Drachen sollen sie geschaffen haben. Das sind die größten Legenden über die Salar de Uyuni, die Moeraki Boulders und andere spektakuläre Wahrzeichen.

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