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Frage der Woche

Warum perlt Sekt?

Sekt steht unter extremem Druck: Spitzengeschwindigkeiten von bis zu hundert Stundenkilometern erreicht ein einzelner Korken, wenn er aus der Flasche ploppt. Aber wie kommen die Millionen Bläschen dort hinein?

Sekt

© iStock/jgroup

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Sekt entsteht, indem man Wein ein zweites Mal gären lässt. Diese zweite Gärung erfolgt bei der klassischen Methode direkt in der Flasche. Der Winzer setzt dem Wein dafür Zucker und Edelhefe zu – die sogenannte „Fülldosage“. Die Hefepilze beginnen zu gären, der Zucker teilt sich in Alkohol und Kohlendioxid. Damit das Gas nicht aus der Flasche entweicht, wird sie mit einem Kronkorken verschlossen. Nun lagert der Winzer die Flasche mit dem Kopf nach unten.
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Ein Druck von bis zu sechs Bar

Durch manuelles oder maschinelles Rütteln sammelt sich die Hefe über dem Korken. Ein Bad in Eiswasser lässt die Hefe gefrieren, so dass sie problemlos entfernt werden kann. Erst so erhält der Sekt sein kristallklares Aussehen. Um dem Sekt den gewünschten Süßegrad zu verleihen, werden Most und Rohrzucker hinzugefügt – die „Versanddosage“.

Danach ruht der Sekt für mindestens sechs Monate. Bei einem Druck von vier bis sechs Bar ist das Gas im Sekt gelöst und von außen nicht sichtbar. Sobald die Flasche jedoch geöffnet wird und der Druck nachlässt, entweicht die Kohlensäure. Es bilden sich viele kleine Bläschen, die langsam im Glas aufsteigen – und der Sekt perlt.
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