Welt der Wunder

Nicht glauben, sondern wissen

Geschichte

In den 1920er Jahren startete der Autopionier Henry Ford ein wahnwitziges Projekt: Im brasilianischen Dschungel ließ er „Fordlândia“ errichten, eine Modellstadt nach amerikanischem Vorbild – inklusive Golfplatz, Tanzpavillon und Burger-Bar. Dort sollten seine Kautschukzapfer leben. Doch es kam anders.

Magie und Hexerei gehören heute für die meisten nur noch zu Märchen und Schauergeschichten. Im Mittelalter sah das noch anders aus: Die Angst der Menschen vor Hexen und bösen Geistern war auf ihrem Höhepunkt. Etwa zu dieser Zeit entstand der Mythos um die Nacht der Hexen: die Walpurgisnacht.

Sie krönten und exkommunizierten Kaiser und Könige, ja sie erhoben sogar den Anspruch, größer zu sein als jeder andere Mensch: Nie waren die Päpste mächtiger als im Hochmittelalter. Selbstbewusst bestimmten diese Priester-Fürsten die europäische Politik. Einige von ihnen rafften für sich und ihre Familien ungeheure Reichtümer zusammen – ohne Rücksicht auf die Bevölkerung.

Wissenschaft und Gläubige rätseln schon lange: Wann starb Jesus wirklich? Jedes Jahr im Frühling feiern Christen auf der ganzen Welt das Osterfest zu variierenden Terminen. Der Tag der Auferstehung ist der wichtigste Feiertag im Christentum.

Wir glauben, unsere Geschichte gleicht einer Landkarte – lückenlos erschlossen, durch Zeitzeugen, Chronisten und Historiker. Tatsächlich aber ist das, was wir kennen, allenfalls ein Bruchteil der Wahrheit. Welt der Wunder zeigt, warum ein unbekannter Diplomat eine Schlüsselrolle beim Ausbruch des ersten Weltkrieges einnahm.

Verfluchte Opferstätten, bizarre Felsformationen, unheimliche Ruinen: Seit Jahrtausenden ziehen uns mystische Orte in ihren Bann – so auch ein tiefblauer Tümpel in der Schwäbischen Alb. Jahrhunderte lang war das Schwimmen und Tauchen hier strengstens verboten. Erst in den 60er Jahren erkundeten Taucher den See und stießen auf ein gigantisches Höhlensystem.

Wie ein UFO erhebt sich das Monument von Busludscha in Zentralbulgarien über die umliegende Landschaft. Das Bauwerk für die sozialistische Bewegung des Landes entstand zwar erst in den 1980er Jahren – wirkt aber schon heute wie ein Relikt aus einer längst vergangenen Zeit.

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