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Was kaum jemand über Sonnencreme weiß

Nur 10 Minuten Sonnenschutz ohne Creme

Was kaum jemand über Sonnencreme weiß: Eine Frau mit Sonnenhut und Sonnencreme auf dem Rücken

Bereits fünf Sonnenbrände vor dem 20. Lebensjahr genügen, um das Hautkrebsrisiko um 80 Prozent zu erhöhen. Sonnencreme ist eine der effektivsten Maßnahmen dagegen. Doch nur die richtige Anwendung garantiert optimalen Hautschutz.

Je dunkler die Haut, desto länger schützt Sonnencreme

Sonnencremes reflektieren und absorbieren die UV-Strahlung der Sonne. Gleichzeitig erhöhen sie den Eigenschutz der Haut. Dieser ist direkt von der Hautfarbe abhängig.

Dunkelhäutige Menschen besitzen einen Hauteigenschutz von 60 bis 90 Minuten pro Tag. Bei heller Haut sind es gerade einmal 10 Minuten. Ein hellhäutiger Mensch, der eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 auf seine Haut aufträgt, erhöht seinen Hautschutz um das 30-Fache – also theoretisch auf 300 Minuten pro Tag.

Sonnencreme benötigt 30 Minuten Anlaufzeit, um zu wirken

Wer sich eincremt und dann sofort in die Sonne legt, kann eine böse Überraschung erleben. Es dauert 30 Minuten, bis sich die volle Wirkung einer Sonnencreme einstellt. Das kann gerade bei sehr heller Haut zum Problem werden, da bereits Hautschäden entstehen können, bevor der Sonnenschutz aktiv wird.

Dick auftragen lohnt sich

Zudem gehören 2 Milligramm Creme auf einen Quadratzentimeter Haut, um das volle Schutzniveau zu erreichen. das bedeutet: Lieber zu viel Sonnencreme auftragen als zu wenig. Und Vorsicht: Wer nach Baden oder Sport nachcremt, erhält den Sonnenschutz zwar, verlängert ihn jedoch nicht. Bei heller Haut bleibt der Sonnenschutz beim 30-Fachen des Eigenschutzes pro Tag.

Achten Sie zudem darauf, dass die Sonnencreme sowohl gegen UV-B als auch gegen UV-A-Strahlung schützt. Die kurzwelligen UV-B-Strahlen treffen auf die äußeren Hautschichten und lösen Sonnenbrände und Hautkrebs aus. Die langwelligen UV-A-Strahlen dringen in die tiefen Hautschichten ein und lassen sie altern.

Achten Sie auf mineralische UV-Filter

Mineralische UV-Filter wie Zinkoxid und Titanoxid gelten als am verträglichsten. Von chemischen UV-Filtern raten Fachleute inzwischen ab. Vor allem der UV-Filter Octocrilen kann sich mit der Zeit in Benzophenon verwandeln. Er wurde von der International Agency for Research on Cancer als vermutlich krebserregend eingestuft.

Was bringen After-Sun-Lotions?

Dass After-Sun-Produkte die Haut kühlen, ist bewiesen. Der Grund dafür ist, dass sie meistens Wasser und Alkohol enthalten. Beide Inhaltsstoffe verdunsten auf der Haut und entziehen ihr vorübergehend Wärme – ähnlich wie wenn wir schwitzen. Das wirkt auf der Haut zwar angenehm, hat bei Sonnenbrand jedoch keine heilende Wirkung. Das ergab auch ein Vergleich des Verbrauchermagazins Öko-Test.

Entscheidend ist somit der Sonnenschutz vorher. Wer sich einen Sonnenbrand zugezogen hat, muss auch mit After-Sun mindestens fünf Tage warten, bis die Rötung verschwunden ist. Und Vorsicht: Es liegt bereits ein Sonnenbrand vor, wenn die Haut nur gerötet ist und spannt.

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