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Foodtrucks – gutes Essen direkt vor Ort

Foodtrucks – gutes Essen direkt vor Ort

Einst wurden die Junggründer belächelt, wenn sie mit ihren Foodtrucks durch die Straßen Berlins zogen. Heute sind die bunten Essenswägen mit ihrer unglaublichen Vielfalt an Speisen aus der ganzen Welt nicht mehr wegzudenken.

Mittags einen saftigen Burger oder eine vegane Reispfanne direkt vor dem Büro und verführerisch duftende Cupcakes oder Crepes nach dem Feierabend: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die zeit- und ortsunabhängigen Essenslieferanten auf Rädern haben sich mittlerweile zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz von Kantinen, Imbissbuden und Gasthäusern entwickelt. Franchise-Systeme und Besitzer von mehreren Trucks sind keine Seltenheit mehr. 
 
Doch nicht nur auf den Straßen sind Foodtrucks ein fester Bestandteil, sondern auch auf Messen, großen Events oder Musik-Festivals. Der neuste Trend: Ein eigenes Foodtruck-Festival. Hier kommen Gourmets auf ihre Kosten und haben die Qual der Wahl, während die Betreiber der rollenden Essenswägen ihr Angebot optimieren und erweitern können.
 
Doch Foodtruck ist nicht gleich Foodtruck. Modernes Design, vielfältige Auswahl, erstklassige Qualität und eine hochwertige Ausstattung allein sind keine Erfolgsgaranten. Hinter dem Betrieb der mobilen Essensbuden steckt wie in jedem erfolgreichen Geschäft harte Arbeit. 
 
Gefragte Trucks produzieren in der Stunde zwischen 120 bis 150 Burger. Eine solche Arbeitsbelastung muss ersteinmal bewältigt werden, trotz ungeduldig wartender Gäste und beengten Platzverhältnissen beim Kochen, Anrichten und Servieren. Wer bereits Erfahrung in der Gastronomie oder im Eventbereich hat kann hier Punkten. Denn nicht jeder Neu-Gastronom wird bei laufenden Geschäft mit dem großem Ansturm zur Mittagszeit problemlos fertig.

Worauf kommt es an? 

Das Geheimnis des Erfolgs liegt nicht in Fastfood, sondern in exzellenter Küche. Imbisse und kleinere Menüs werden meist mit hochwertigen Zutaten und selbst gemachten Saucen angerichtet. Fast jedes Gericht hat das gewisse Extra. Eine durchdachte Geschäftsstrategie und ein Alleinstellungsmerkmal, erhöhen dabei die Chancen für ein erfolgreiches Unternehmen. 
 
Generell gilt: Das Auge isst mit! Mit akribischer Planung begeistert nicht nur das schön angerichtete Essen, sondern auch das Design des Wagens. Aber auch die Deko und die Servicekleidung sind Aspekte, die zum Erfolg des Foodtrucks positiv beitragen. Corporate Design meets Foodtruck! Professioneller Service und die Nähe zu Stammkunden schaffen zusätzliches Vertrauen.

Der amerikanische Traum funktioniert auch in Deutschland

Schon die Griechen verstanden es, gebratenen Fisch und Proviant an den Handelsstraßen zu verkaufen. Der Trend der Foodtrucks kommt allerdings aus den Vereinigten Staaten. Dabei ist die Vorliebe für das Essen auf Rädern nicht ausschließlich jungen Menschen vorbehalten. Passen Qualität und Preis, überzeugt ein gut geführter Truck auch ältere Kunden oder Menschen mit einer Lebensmittelunverträglichkeit. Um erfolgreich zu werden bzw. zu bleiben, gilt für die Inhaber, aktives Marketing zu betreiben und innovativ zu sein. 
 
Mundpropaganda ist ein wesentliches Element, um das Interesse für neue Produkte und weitere Foodtrucks zu schüren. Es reicht nicht, ein Standardsortiment anzubieten, denn der Kunde von heute möchte gleichermaßen verwöhnt wie überrascht werden. Wer den Finger am Puls der Zeit hat, eigene Kreationen ausprobiert und sich von Rückschlägen nicht abhalten lässt, hat gute Chance, Mitbewerber in Zaum zu halten. 

Ein eigener Foodtruck – eine lohnenswerte Investition

Wer einen abwechslungsreichen Job sucht, ist hier genau richtig: Der Standort kann individuell geändert werden, immer dorthin, wo was los ist. Montags vor der Uni, dienstags vor einer Shoppingmall und mittwochs am Fußballstadion. Das macht das Konzept der Foodtrucks – in Kombination mit Eigeninitiative und Liebe zum Detail – so einzigartig und bemerkenswert.
 
Das kulinarische Programm kann leicht individuell verändert werden. Man kann spontaner darauf reagieren, was die Kunden bevorzugen oder was sie vermissen. In einem großen Restaurant wäre das schwieriger umzusetzen. Hier ist der Kunde wirklich König, und das genießt er. 
 
Möchtegern-Gastronomen haben hier ihre Chance erkannt. In vielen Fällen sind die Mieten für ein Lokal für viele Neugründer unerschwinglich angesichts der laufenden Fixkosten. Ein günstiger gebrauchter Foodtruck für rund 30.000 Euro bietet die Möglichkeit, diese Kosten auf absehbare Zeit zu amortisieren. Ein Lokal hat unter Umständen längere Phasen, bis sich das neue Restaurant herumspricht und wiederkehrende, zahlende Gäste bringt. 
 
Auf rasche Umsätze hofft jeder Truckbesitzer, aber es wird rasch klar, dass hier nur verdient werden kann, wenn Preis, Leistung und Qualität stimmen. Zudem sind die gesetzlichen Auflagen in Deutschland strenger als in der USA. Nicht überall darf man seinen Foodtruck abstellen. Viele Truckbesitzer weichen daher auf private Parkplätze von Unternehmen aus, die ihren Mitarbeitern hochwertige oder vegane Burger bieten wollen. Insbesondere in den Sommermonaten verbringen viele Angestellte die Mittagspause an der frischen Luft und verbinden diese wohltuende Pause mit einem ansprechenden Mittagsmahl zum günstigen Preis.

Essen auf Rädern – Mehr als nur ein Hype!

Das neuartige Angebot „Essen auf Räder“ verändert das Essensverhalten vieler Menschen. Ist ein alternatives Essensangebot vor Ort, sind viele bereit, auf einen Besuch in einem Schnellimbiss zu verzichten. Und auch jene, die oft aus Hektik ohne Mittagessen den Arbeitstag überstehen, lassen sich immer öfter überzeugen ein gutes Essen vor dem Büro zu holen. Bei vielen ist der Besuch eines Foodtrucks Premiere, die jedoch nachhaltigen Einfluss auf die zukünftige Ernährung wirkt. Gesund kann auch lecker sein!
 
Die steigende Zahl der rollenden Essenstrucks zeigt, dass dieser Trend bei weitem keine Eintagsfliege ist. Es kristallisiert sich heraus, dass es Zeit für innovative Gerichte und Dienstleistungen wird. Die Mischung zwischen trendigen Imbisswagen und einem rollenden Mini-Restaurant kommt an. Industriegebiete und Büroparks begrüßen das steigende Angebot. 

Fast Casual Food erobert Deutschland

Fastfood muss nicht kalorienreich und ungesund sein. Das beweisen viele Betreiber der rollenden Imbussbuden mit ihren wachsenden Menüs und Angeboten. Der Genusstrend Fast Casual Food setzt auf frische Zutaten, leckere Gerichte und gesunde Mahlzeiten. 
 
Nicht nur Vegetarier und Veganer kommen hier auf ihre Kosten, sondern auch Liebhaber der Hausmannskost. Und auch Menschen mit Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten finden mittlerweile Gerichte ohne Fructose, Gluten oder Laktose. Die Foodtrucks beleben mit ihrem reichhaltigen Angebot auf jeden Fall die Gastroszene und sorgen für kulinarische Genüsse. 

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