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Medizin

„Doktor Smartphone“ – Science Fiction oder schon bald Alltag?

„Doktor Smartphone“ – Science Fiction oder schon bald Alltag?

Repräsentative Studie fragt nach Nutzung von Gesundheits-Apps

19 Prozent der 25 bis 34 Jährigen glauben, dass ein Arztbesuch schon bald überflüssig sein könnte. So eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov, die der Mobilfunk-Onlineshop modeo.de in Auftrag gegeben hat.

„Wenn man bedenkt, dass der Markt für Apps dieser Art und für Gesundheits- und Fitness-Tracker noch erst wenige Jahre alt ist, ist diese Zahl schon bemerkenswert“, erklärt Stefan Lange, Geschäftsführer der Motion TM Vertriebs GmbH und verantwortlich für modeo.de. Während vor allem junge Leute in diesem Trend ein echtes Zukunftsmodell sehen, sind es in der Altersgruppe ab 55 Jahren nur 14 Prozent, die an den digitalen Arzt in der Hosentasche glauben wollen.

Gesundheitsprävention als Vorreiter

Eine deutlich höhere Akzeptanz finden Apps und Devices zur Selbstdiagnose und Gesundheitsprävention. 23 Prozent der Befragten können sich vorstellen, entsprechende Angebote zur Messung von Schrittzahl, Blutdruck, Puls, Kalorien etc. zu nutzen.
Bei der Mehrheit der Deutschen wird das Smartphone als Kommunikationsmittler zum Arzt kritisch gesehen. 51 Prozent würden sich nicht vom Arzt online beraten lassen. Bemerkenswert ist aber, dass das für immerhin 40 Prozent kein Problem ist. Sie würden sich immer, oder, wenn es sich um kleinere Krankheiten oder Beschwerden handelt, auch online „behandeln“ lassen.

Datensicherheit wird kritisch gesehen

Ein großes Problem ist für die Deutschen gegenwärtig die Datensicherheit: 32 Prozent der Befragten haben Angst vor einem Missbrauch ihrer digitalen Gesundheitsdaten. Zum Beispiel durch die Krankenkassen (23 Prozent), durch den Arbeitgeber (16 Prozent) oder durch Werbetreibende (29 Prozent).

„Vertrauen“, erklärt Stefan Lange „ist offensichtlich einer der Schlüsselfaktoren für den weiteren Erfolg von Gesundheits-Apps. Denn nur wer seiner App vertraut und seine Daten gut aufgehoben fühlt, wird sich näher mit dem Thema auseinandersetzen und eine der Apps und Devices auch wirklich nutzen. Das ist im Grunde genauso, wie beim klassischen Arzt. Da gehen wir auch nur zu dem, dem wir vertrauen!“

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