Welt der Wunder

Nicht glauben, sondern wissen

Die International Ocean Film Tour geht in die dritte Runde

7 Filme, 7 Abenteuer sind die diesjährige Ausbeute der spektakulären Kurzfilm-Reihe International Ocean Film Tour, die Extremsportler an ihren Limits zeigt.
Der blaue Planet
Foto: Daniel Hinterfeld

Der blaue Planet

Manche Orte sind so einzigartig, dass sie jeden, der sie betritt, verzaubern. Dabei präsentieren vor allem die Ozeane dem Menschen nicht nur ihre Schönheit, sondern zeigen ihm auch seine körperlichen Grenzen auf. In jedem Kurzfilm stellen sich ambitionierte Sportler, Natur- und Wasserfreaks den Herausforderungen und Wundern unseres blauen Planeten. Das Ergebnis sind 120 Minuten Abenteuer mit Meeresdokumentationen und Wassersportfilmen auf großer Leinwand. Ab dem 12. März startet sie ihm Rahmen der International Ocean Film Tour in Hamburg und macht bis zum 17. Mai Halt in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. Auch in diesem Jahr werden es sich einige der Protagonisten nicht nehmen lassen, bei ausgewählten Vorstellungen persönlich anwesend zu sein, um von ihren Abenteuern zu berichten.

Born to
Foto: Juan Oliphant

Born to

Mit diesem Vornamen konnte aus der jungen Protagonistin nur eine passionierte Meeresbiologin werden: Ocean Ramseys Leidenschaft gilt den Haien und ist seit ihrer Kindheit ungebrochen. Bei ihren Expeditionen verzichtet sie sogar auf einen zusätzlichen Schutzanzug. Um zu zeigen, dass Haie keine Ungeheuer sind, gründete sie ein Meeresforschungs- und Artenschutz-Institut. Der Film „Born To“ zeigt Oceans ungewöhnliche Beziehung zu den Ozeanriesen.

Hola Sunshine
Foto: Imago / Xinhua

Hola Sunshine

Leila Hurst ist Hawaiianerin und damit – wie könnte es anders sein – auch leidenschaftliche Surferin. In „Hola Sunshine“ reist die Profi-Sportlerin nach Salina Cruz in Mexiko, um unter strahlend blauem Himmel, fächernden Palmen und rauschenden Wellen die Leichtigkeit des Lebens zu spüren. Und die übermittelt sie auch den Zuschauern.

My Own Private Monster
Foto: Chris Carey / Red Bull Content Pool

My Own Private Monster

Kalt und bedrohlich ragen die beiden Felsen Pedra Brance und Eddystone vor der tasmanischen Küste aus dem Wasser. Noch nie haben sich Windsurfer in das Gewässer um sie herum gewagt, denn inmitten der eisigen Strömungen entstehen die gewaltigsten Wellen, die Surfer zu fatalen Stürzen zwingen können. Doch in diesem Jahr stellte sich ein junger Windsurfer der Gefahr: Alastair McLeod fordert in dem Film „My Own Private Monster“ die tasmanischen Teufel des Meeres heraus.

Sonic Sea
Foto: Daniel Hinterfeld

Sonic Sea

Der Traum von der Stille des Ozeans ist vor allem eins: nur ein Traum. Militärische Schallexperimente, Erkundungsexplosionen und Schiffslärm verwandeln unsere Meere in Orte, die für ihre Bewohner Dauerstress bedeuten. Wale verlieren ihre Orientierung und stranden weltweit in Scharen. Die Dokumentation „Sonic Sea“ erzählt die Geschichte eines ehemaligen US Navy Offiziers, der seit Jahren versucht, gegen die Lärmverschmutzung anzukämpfen.

The Edge
Foto: Imago / imagebroker

The Edge

Seit ihrer Kindheit sind Joe Romeiro und Bill Fisher fasziniert von Haien. Ihretwegen lernten sie tauchen und erfuhren dabei, wie wichtig die verkannten Meeresbewohner für ein funktionierendes Ökosystem sind. In dem Dokumentarfilm „The Edge“ wollen sie darauf sowie auf das große Problem der Überfischung aufmerksam machen.

The Other Shore
Foto: Karen Christensen

The Other Shore

Zwischen Kuba und Florida liegen 170 Kilometer wilder Ozean – und massenhaft Haie. Vor knapp 40 Jahren schwamm Diana Nyad im Alter von 28 Jahren als erster Mensch non-stop durch die gefährliche Meerespassage. Doch das war der Extremschwimmerin noch nicht genug – und so legte die heute 66-Jährige die Distanz im Jahr 2013 bei einem weiteren Versuch in nur 52 Stunden zurück. Der Film „The Other Shore“ ist mit einer Länge von 52 Minuten der längste der diesjährigen Tour und zeigt die Zielstrebigkeit und Leidenschaft, mit der die Ausnahmesportlerin das unglaubliche Unterfangen meistert.

View From a Blue Moon
Foto: Karen Christensen

View From a Blue Moon

John Florence ist seit seiner Geburt eins mit den Wellen. Zusammen mit seinen besten Freunden durchkämmt der gebürtige Hawaiianer die Welt auf der Suche nach den besten Surfspots. Ob im paradiesisch türkisfarbenem Meer des Südpazifiks oder in den noch unbekannten Gewässern Südafrikas: Die Doku nimmt den Zuschauer für 12 Minuten mit auf einen actiongeladenen Ritt.

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