Frage der Woche

Woher kommt der Hundeblick?

Hochgezogene Augenbrauen und große Augen, womöglich noch den Kopf schief halten – Hunde können so süß gucken und damit das Herz der Menschen erweichen. Doch woher kommt der Hundeblick?

© iStock-Iuliia-Zavalishina

Wenn Hunde Leckerlis oder Streicheleinheiten wollen, ziehen sie einfach die Augenbrauen hoch und schauen den Menschen mit großen Augen an, manchmal legen sie sogar den Kopf schief – und die Besitzer schmelzen dahin. Doch wie kam es zu dem berühmten Hundeblick? 

Der Frage gingen Wissenschaftler der Universität Portsmouth in Großbritannien nach. Dafür verglichen sie die Gesichtsmuskulatur von Wölfen und Hunden – mit überraschendem Ergebnis: Während sich fast alles gleicht, ist die Augenpartie anders. Die Muskeln, mit denen sich die Brauen heben lassen, ist bei Hunden viel stärker ausgeprägt. Die Forscher vermuten, dass sich diese im Laufe der Zähmung der Wölfe zu Haushunden entwickelt hat. 

Der typische Hundeblick lässt die Tiere kindlicher aussehen. Außerdem ähneln sie einem traurigen Menschen, was den Beschützerinstinkt bei Menschen auslöst. Vermutlich hatten die Tiere so einen Vorteil bei der Vermittlung im Tierheim oder es hat ihnen das Leben auf der Straße erleichtert, so dass sich die Veränderung in der Gesichtsmimik irgendwann durchgesetzt hat.

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