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Naturnaher Urlaub mit Stil: Was steckt hinter dem Mega-Trend Glamping?

Beim Glamping sind es die kleinen Dinge, die simplen Komfort bieten: Bett statt Isomatte. Fließendes Wasser aus dem Hahn statt Wasserkanister. Strom statt Taschenlampe. Und das eigene Bad. Der wahre Luxus dabei? Die Möglichkeit, mittendrin in der Natur zu sein und Abstand vom Alltag zu gewinnen. Das gibt auch die Antwort auf die Frage, wieso Glamping und nicht gleich Hotel: Es ist simpler. Es erinnert an die essenziellen Dinge im Leben. An Einfachheit. An das Leben mit der Natur. Und das, ohne dabei auf einen gewissen Komfort verzichten zu müssen.

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Freiheit. Mobilität. Naturnähe: drei Begriffe, die für Camping stehen. In den 2000er Jahren kreuzte ein weiterer Begriff die Camping-Welt: „Glamour“. Das englische Kunstwort „Glamping“ entstand. Während sich Camping dadurch auszeichnet, sich die Unterkunft samt Ausstattung selbst mitzubringen, steht beim Glamping alles schon bereit. Kein Herumschlagen mit Zeltstangen oder Schleppen von Gaskochern und Wasserkanistern – einfach nur ankommen, die Unterkunft beziehen und den Urlaub beginnen. Bereits seit 1999 setzt der französische Anbieter Huttopia auf eben dieses Ready-to-Camp-Konzept und gilt seit jeher als Vorreiter in Sachen Glamping. Dabei definieren sie noch einen klaren Unterschied zum Camping: Glamping kennt keine Jahreszeiten! Dank der stabileren und besser isolierten Glampingunterkünfte sind auch kühle Nächte in Herbst und Winter kein Hindernis. Für die extra Portion Wärme in der Unterkunft sorgen Kachelöfen, wie beispielsweise in den neuen Chalets bei Huttopia La Clarée in den französischen Alpen. Auch den Weg in die österreichischen Alpen hat Glamping schon gefunden. Glamourös Campen zu jeder Jahreszeit geht auch in der alpin-urbanen Hauptstadt Tirols: Im Ferienparadies Natterer See bei Innsbruck – dem ersten Glamping-Park Österreichs. 

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Nach über 20-jährigem Bestehen ihres Unternehmens wissen Huttopia-Gründer Céline und Philippe Bossanne, dass Menschen immer mehr den Wunsch verspüren, dem Alltag zu entfliehen. Von ursprünglich einem Campingplatz, wuchs Huttopia auf mittlerweile 39 Plätze (38 in Frankreich und einer in den Niederlanden) – und die Nachfrage steigt weiterhin. Im Lebensraum Großstadt gerät die Naturverbundenheit in den Hintergrund. Von Zeit zu Zeit gilt es aber den Drang, zurück in die Natur zu wollen, zu befriedigen – ein Instinkt also, nicht nur ein Trend. Ein Design-Highlight mitten im Grünen, umgeben von mächtigen Nadelbäumen, bieten die Tiny Homes im Ferienparadies Natterer See, die mit weitläufigen Panoramafenstern die Natur direkt ans Bett bringen. Dabei ist der naturnahe Urlaub in luxuriösen Unterkünften nicht nur für Camper interessant, die sich einen gewissen Komfort gönnen möchten. Besonders den bisherigen „Nicht-Campern“ bietet Glamping einen guten Einstieg in den naturnahen und trotzdem komfortablen Campingurlaub. 

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