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Frage der Woche

Wie gesund sind Smoothies wirklich?

Egal ob gelb, grün oder rot – Smoothies sehen nicht nur toll aus und schmecken gut, sie sollen dazu auch noch wahnsinnig gesund sein. Aber stimmt das?

© iStock-Foxys_forest_manufacture

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Ernährungsexperten raten täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen. Doch wer einen stressigen Alltag hat, für den ist es oft gar nicht so leicht sich an diese Vorgabe zu halten. Smoothies sollen hier unterstützen. In pürierter Form lassen sich Früchte und Co. in kleinen handlichen Flaschen abfüllen, die bis zu zwei Portionen der täglichen Ration abdecken sollen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät, die Fruchtmischungen ab und zu als Alternative, aber nicht als kompletten Ersatz für frisches Obst oder Gemüse zu nutzen, da bei der Verarbeitung oft die Schalen entfernt werden. So fehlen dem Gemisch wichtige Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe, die beispielsweise wie beim Apfel direkt unter der Schale liegen.

Auch zu beachten: Die flüssige Konsistenz des Smoothies führt dazu, dass nicht der gleiche Sättigungseffekt wie beim normalen Verzehr von Nahrung eintritt. Das liegt daran, dass das Getränk einerseits weniger Volumen hat als ein normales Stück Obst oder Gemüse und zudem nicht zerkaut werden muss. So ist es ratsam bei einer Diät auf Smoothies zu verzichten.

Darüber hinaus entscheiden die zusätzlichen Inhaltsstoffe darüber, ob man ohne Bedenken zum Fruchtgetränk greifen kann. Oft mischen Hersteller nämlich Zucker und normalen Saft, der nur aus dem gepressten Saft einer Frucht besteht, unter. Dies führt dazu, dass der Smoothie sich nicht mehr groß von gewöhnlichen Fruchtsäften unterscheidet.

Lieber selber machen

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte seinen Mixer zuhause nutzen und sich selbst an verschiedene Obst- und Gemüsevariationen trauen. Besonders Zutaten wie Spinat erfreuen sich wachsender Beliebtheit, aber auch Nüsse, Ingwer oder Kräuter geben dem Smoothie eine besondere Note. Sinnvoll ist auch etwas pflanzliches Öl, damit der Körper die fettlöslichen Vitamine aufnehmen kann. Die Arbeit lohnt sich: In den Smoothie kommen nur Zutaten, die einem selber schmecken und man hat die absolute Gewissheit, dass keine zusätzlichen Stoffe dazu gemischt wurden. So ist es dann auch nicht mehr bedenklich durch das Getränk ein bis zwei Portionen Obst zu ersetzten. 

© iStock-atarzynaBialasiewicz

Rezepte


Grüner Smoothie:

  • 250 ml Wasser
  • 1 Apfel
  • 30 g Spinat
  • 2 Kiwis
  • ½ Zitrone (Zitronensaft)

 Beeren-Smoothie:

  • 100 g Himbeere
  • 100 g Brombeere
  • 100 g Heidelbeere
  • 200 g Erdbeere
  • 2 EL Honig
  • 100 g Joghurt
  • 2 Stück Ingwer (1cm)
  • 400 ml Mineralwasser
  • einige Blätter Basilikum
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