Frage der Woche

Schwitzen Schwimmer im Wasser?

Wenn wir Sport treiben, reguliert unser Körper die Temperatur, indem er schwitzt. Doch wie ist es, wenn wir uns im Wasser bewegen?

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Wenn wir uns körperlich auspowern, schwitzen wir. Doch gilt das auch beim Schwimmen? Der Schweiß hat eine wichtige Funktion, denn er verhindert, dass unser Körper überhitzt. Wenn er auf unserer Haut verdunstet, entsteht Verdunstungskälte, die uns herunterkühlt. Aber passiert das auch unter Wasser? Wenn Schwimmer ihr Sportprogramm durchziehen, registriert der Körper, dass er sich anstrengen muss. Deshalb kurbelt er auch im kühlen Nass den Stoffwechsel an und beginnt zu transpirieren. Der Organismus registriert dabei nicht, dass es im Wasser komplett sinnlos ist, weil der Schweiß hier nicht seine Funktion erfüllen kann beziehungsweise es auch nicht muss.

Trotzdem rinnt der Schweiß im See oder Freibad weniger, als wenn wir im Sommer joggen. Der Grund: die Außentemperatur. Während sich der Körper des Joggers bei den sommerlichen Temperaturen stark erhitzt, bleibt die Haut im Wasser schön kühl. Die Folge: Der Schwimmer produziert weniger Schweiß als der Jogger. Leistungsschwimmer transpirieren übrigens mehr, da sie meist bei wärmeren Wassertemperaturen trainieren. Bei sehr hohen Wassertemperaturen zum Beispiel in heißen Quellen schwitzen wir auch ohne uns zu bewegen.

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