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Süßer als die Polizei erlaubt: Oktopus sucht einen Namen

Süßer als die Polizei erlaubt: Oktopus sucht einen Namen

Große, schwarze Knopfaugen, flatternde Dumbo-Ohren und kugelrund wie eine Orange: Was sich anhört wie ein neuer Disney-Held, ist in Wahrheit der wohl süßeste Tiefseebewohner.

Er sieht aus, als wäre er den Grafikprogrammen der Disney-Werkstatt entsprungen: Der kleine Tiefsee-Oktopus ist etwa so groß wie die Faust eines erwachsenen Menschen und entzückt mit seiner Erscheinung derzeit die Wissenschaftler. Noch ist kein Name für den kleinen Kerl gefunden. Fest steht nur, dass er zu Gattung Opisthoteuthis gehört.

Gebt dem Kind einen Namen

Stephanie Bush vom Monterey Bay Aquarium Research Institute in Kalifornien beobachtet und beschreibt den kleinen Pac-Man und dessen Verhalten. Als Verantwortliche kommt ihr letztendlich die Ehre zu, dem Oktopus einen Namen zu geben. „Eine Idee von mir war, ihn Opisthoteuthis Adorabilis zu taufen – denn sie sind wirklich niedlich“, sagt die Forscherin. Adorabilis leitet sich von dem englischen Wort „adorable“ (deutsch: bezaubernd) ab.
Charakteristisch für den Kopffüßer ist das Gewebe zwischen seinen Armen. Breitet er diese aus, gleitet er elegant wie mit einem Fallschirm durch das Meer. Die kleinen Dumbo-ähnlichen Flossen an den Seiten seines Kopfes helfen ihm, seinen gebrechlichen, gallertartigen Körper zu steuern. Im Verhältnis zu seinem Körper sind seine Augen relativ groß – und diese Knopfaugen scheinen den Betrachter aufmerksam zu scannen.

Seit 1990 sammeln Forscher Exemplare dieser Spezies, doch bislang hat sie noch niemand wissenschaftlich beschrieben. „Diese Tiere sind Teil des riesigen Ökosystems Meer“, sagt Bush. „Und um ein gesundes, funktionierendes Ökosystem zu haben, müssen wir sowohl das Verhalten der Individuen als auch deren Beziehungen untereinander und mit ihrer Umwelt verstehen.“

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