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Skiurlaub

Weiße Pracht garantiert: Schneesichere Wintersportziele

Weiße Pracht garantiert: Schneesichere Wintersportziele

„Schneesicher“ – mit diesem Attribut werben viele Wintersportorte weltweit. Aber was bedeutet das? Und wo herrschen kontinuierlich ideale Wintersportbedingungen?
  • Thinkstock / dell640

    Als schneesicher gelten Skigebiete, wenn sie zwischen Anfang Dezember und Ende März an mehr als 100 Tagen eine Schneedecke von mindestens 30 bis 50 Zentimetern aufweisen. Diese Bedingungen erfüllen in den Alpen besonders die Skigebiete auf den Gletschern. Hier sind die Temperaturen durchweg tief genug und in niederschlagsarmen Jahren sorgen Schneekanonen bei Bedarf für eine ausreichend hohe Schneedecke.

  • Thinkstock / Thomas Quack

    In Österreich bieten etwa die Skigebiete auf dem Stubaier oder dem Hintertuxer Gletscher Schneesicherheit. Die Bergstationen der Lifte befinden sich jeweils auf mehr als 3.200 Metern Höhe. Auch auf dem im Salzburger Land oberhalb der Region Zell am See-Kaprun liegt bereits jetzt genügend Schnee für alpines Skivergnügen. Hier reichen die Gletscherlifte ebenfalls bis in eine Höhe von über 3.000 Meter über dem Meeresspiegel.

  • Thinkstock / schegi

    In den Walliser Alpen, vor den Toren des Schweizer Wintersportortes Saas-Fee, schiebt sich der Feegletscher auf rund sechs Kilometern Länge langsam Richtung Tal. Auch hier herrschen schneesichere Bedingungen bis ins Frühjahr vor. Saas-Fee verfügt über knapp 40 Liftanlagen und insgesamt rund 100 Kilometer an präparierten Pisten. Am Fuße des Matterhorns an der Grenze zu Italien liegt das Gletscher-Skigebiet Zermatt. Hier bringen mehr als 60 Liftanlagen Wintersportler bis hinauf auf knapp 3.900 Meter.

  • Thinkstock /Fotmen

    Wer Wert auf Naturschnee legt, findet in den Alpen Skigebiete, die weitgehend auf Schneekanonen verzichten können. Die Lage zwischen zwei Bergketten beschert etwa dem italienischen Wintersportort Livigno besonders viel der weißen Pracht. Die präparierten Pisten sind insgesamt 115 Kilometer lang und führen bis hinauf auf knapp 3.000 Meter Höhe.

  • Thinkstock / NA

    Auch außerhalb der Alpen können sich einige Skigebiete mit dem Attribut „schneesicher“ schmücken. Jenseits des Atlantiks begrüßt etwa das kanadische Whistler Ski- und Snowboardsportler. Im Whistler-Blackcomb, dem flächenmäßig größten Skigebiet Kanadas, fallen pro Jahr durchschnittlich neun Meter Schnee. Hier wandeln die Sportler auf olympischen Spuren. Während der Olympischen Winterspiele 2010 fanden an den Hängen von Whistler die alpinen Skiwettbewerbe statt. 24 Hauptskilifte transportieren die Wintersportler bis auf eine Höhe von knapp 2.200 Meter über dem Meeresspiegel. Whistler-Blackcomb bietet mit 1.600 Metern die größte Höhendifferenz Nordamerikas.

„Schneesicher“ – mit diesem Attribut werben viele Wintersportorte weltweit. Aber was bedeutet das? Und wo herrschen kontinuierlich ideale Wintersportbedingungen?

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