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Mit diesen Tipps bleiben Eier länger genießbar

Mit diesen Tipps bleiben Eier länger genießbar

Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Pro Person und Jahr sind das rund 82 Kilogramm Lebensmittelabfall. In der Osterzeit landen besonders viele vermeintlich schlechte Eier im Müll. So lagern Sie Eier richtig und verlängern damit ihre Haltbarkeit.
  • Gedeckter Tisch mit Osterfladen und bunten Eiern

    iStock/Kisa Markiza

    Ob bunt angemalt und hart gekocht oder gebacken im Hefezopf - Eier gehören zu den beliebtesten Speisen während der Osterfeiertage. Allerdings sind sie auch ein hochsensibles Lebensmittel. Warum sie nicht zusammen mit anderen Lebensmitteln gelagert werden sollten und was das Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Kartons wirklich aussagt, erfahren Sie hier.

  • Eier im Eierfach im Kühlschrank

    iStock/jarabeel123

    Der ideale Aufbewahrungsort für Eier ist das Eierfach in der Kühlschranktür. Eier sollten immer gekühlt und getrennt von anderen Lebensmitteln gelagert werden, denn durch ihre luftdurchlässige Schale können sie Gerüche von stark riechenden Lebensmitteln wie Zwiebeln annehmen. Im Kühlschrank bleiben Eier etwa vier Wochen frisch. Noch länger können Eier halten, wenn sie mit dem spitzeren Ende nach unten aufbewahrt werden. Dann befinden sich der Dotter in der Mitte und die Luftkammer oben. Lagert das Ei andersherum, steigt die Luftblase mit der Zeit nach oben. Dann kann es passieren, dass sich die Eihaut ablöst und Keime eindringen. Außerdem sollte man ein Ei vor der Lagerung nicht waschen. Das könnte die natürliche Schutzschicht der Schale zerstören.

  • Ei wird in einer Schüssel verquirlt

    iStock/kazoka30

    Wer beim Basteln für den Osterstrauch Eier auspustet, muss Eiweiß und Eigelb nicht wegwerfen. Sie lassen sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank in einer abgedeckten Schüssel aufbewahren. Man kann sie sogar bei minus 18 Grad Celsius tiefkühlen. Dafür gibt man etwas Salz oder Zucker dazu. So hält ein Ei ohne Schale sechs bis zehn Monate. Eiweiß alleine kann man auch ohne Zucker oder Salz einfrieren und bis zu einem Jahr lang im Gefrierschrank lagern.

  • Gedeckter Tisch mit Osterfrühstück

    iStock/Harald Biebel

    Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Eierkarton ist kein Ablaufdatum. Auch danach können Eier meist noch bedenkenlos verzehrt werden. Das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum endet 28 Tage nach dem Legedatum. Danach sollten die Eier nur noch gekocht oder zum Backen verwendet und dabei über 70 Grad Celsius erhitzt werden, um mögliche Keime wie Salmonellen abzutöten.

  • Hartgekochtes Ei

    iStock/enterphoto

    Ob rohe Eier frisch sind, kann man ganz einfach testen. Das rohe Ei wird in ein Glas mit kaltem Wasser gelegt. Ist es frisch, bleibt es am Boden liegen. Ein älteres Ei richtet sich auf oder schwimmt oben. Denn aus Eiern verdunstet mit der Zeit Flüssigkeit durch die Schale – und es bleibt zunehmend Luft im Inneren zurück. Wer zweifelt, ob man ein Ei noch essen kann, macht den Sinnestest: Dazu wird das Ei hart gekocht oder durchgebraten, sodass der Dotter gerinnt. Danach testet man mit Augen, Nase und Geschmackssinn. Denn was gut aussieht, riecht und schmeckt, ist meistens auch noch gut.

  • Eier werden in einem Topf gekocht

    iStock/Foto Cuisinette

    Wird ein Ei vor dem Kochen angepikt, schützt das nicht vor dem Platzen. Besser ist es, etwas Salz oder Essig ins Wasser zu geben. Beides bewirkt, dass das Eiweiß an der geplatzten Stelle sofort gerinnt und so die Bruchstelle verschließt. Das Abschrecken kann man sich bei hart gekochten Eiern ebenfalls sparen: Es vermindert die Haltbarkeit und macht das Pellen nicht einfacher. Denn ob sich ein Ei leicht schälen lässt, hängt vom Alter ab: Je frischer das Ei, desto schlechter löst sich die Schale. Ältere, hart gekochte Eier sind also besser für das Osternest. Abschrecken sollte man nur ein weich gekochtes Ei, das man gleich essen will. Das kalte Wasserbad stoppt den Garvorgang.

  • Frühstücksei im Eierbecher

    imago/Westend 61

    Ostereier mit grünlichem Rand um den Dotter müssen nicht in den Abfall. Man kann sie unbesorgt essen. Der Rand bildet sich durch eine Reaktion zwischen dem Eisen im Eigelb und dem Schwefel im Eiweiß, wenn Eier über zehn Minuten kochen. An der Qualität des Eis ändert sich nichts.

  • Tiramisu auf einem Teller

    iStock/mamadela

    Speisen mit rohen Eiern wie Tiramisu, Zabaione und Co. isst man am besten nur, wenn sie ganz frisch sind. Sonst droht eine Salmonelleninfektion. Solche Gerichte sollten immer gut gekühlt gelagert und innerhalb eines Tages verzehrt werden. Eier mit einem Riss in der Schale sollte man übrigens nie roh essen, sondern gut durcherhitzen, da durch den Spalt Keime eindringen können.

In der Osterzeit landen besonders viele vermeintlich schlechte Eier im Müll. So lagern Sie Eier richtig und verlängern damit ihre Haltbarkeit.

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