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Mit Baby on tour: Die besten Ziele für den Elternzeit-Urlaub

Heutzutage nutzen viele Familien die Elternzeit, um mit dem Kind auf Reisen zu gehen. Wir zeigen, welche Länder dafür gut geeignet sind.
Griechenland
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Griechenland

Abseits der Schulferien finden Eltern auch in klassischen Sommerzielen viele Schnäppchen, die die Familienkasse in der Elternzeit schonen. Im Frühjahr oder Herbst herrschen zum Beispiel in Griechenland angenehme Temperaturen, die zum Inselhopping im Ägäischen Meer einladen. Das Land ist überaus kinderfreundlich und hält mit seiner mediterranen Küche auch kulinarische Köstlichkeiten für die Eltern bereit.

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Italien
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Italien

Als besonders kinderfreundlich gilt Italien, die „bambini“ sind hier herzlich willkommen. Auch um die touristische Infrastruktur muss man sich keine Sorgen machen. Viele Hotels unterschiedlicher Kategorien, aber auch Ferienhäuser bieten für jede Familie das Richtige, um die gemeinsame Zeit zu genießen. Durch die Nähe zu Deutschland können Familien auch mit dem eigenen Auto in die Ferien starten und umgehen so einen Flug. Wichtig: Gerade bei Reisen in den heißen Sommermonaten immer auf ausreichend Schatten und Sonnenschutz fürs Baby achten.

Kanaren
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Kanaren

Wer nicht so weit verreisen möchte, findet mit den Kanaren ein ideales Reiseziel für die Familie. Vor allem in der Nebensaison steigt die Chance auf Schnäppchen bei der Unterkunftssuche. Das Hotelangebot ist groß und bietet vielfältige Möglichkeiten für Familien, zum Beispiel mit Babybetten oder Familienzimmern. Auch im Winter ist das Klima auf den Kanaren angenehm. Ein Plus sind die kilometerlangen Sandstrände, die im Sommer zum Buddeln für die Kleinen und im Winter zu langen Spaziergängen einladen. Im Gegensatz zu Fernreisen beträgt die Flugzeit nur rund viereinhalb Stunden.

Kroatien
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Kroatien

Gut mit dem eigenen Auto zu erreichen und bestens geeignet für Familien ist Kroatien. Mit seiner ausgedehnten Küstenlandschaft und dem großen Angebot an Hotels unterschiedlicher Kategorien sowie zahlreichen Ferienhäusern ist das Land sehr gut auf die Bedürfnisse von Familien eingestellt. Mit dem Baby im Tragetuch oder im Kinderwagen steht auch einem Spaziergang durch historische Städte wie Dubrovnik und Pula nichts im Weg.

Neuseeland
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Neuseeland

Als Sehnsuchtsziel vieler Reisender gilt Neuseeland. Die lange Anreise und die relativ hohen Kosten für den langen Flug rechtfertigt in der Regel nur ein langer Aufenthalt. Auch wenn der kleine Fluggast noch keinen Sitz beansprucht, verlangen einige Airlines zehn Prozent des Flugpreises. Ab einem Alter von zwei Jahren gilt dann der sogenannte Kindertarif, deren Anteil am regulären Flugpreis je nach Fluggesellschaft unterschiedlich hoch ausfällt. In Neuseeland angekommen, steht für viele Familien die ausgedehnte Erkundung des Landes auf dem Programm. Wanderungen in der beeindruckenden Natur Neuseelands bewältigen Eltern zum Beispiel mit dem Baby im Tragetuch oder einer Kraxe. Ein weiterer Vorteil, etwa gegenüber dem Nachbarland Australien: In Neuseeland müssen krabbelnde Babys keine giftigen Tiere fürchten.

Nord- und Ostsee
Foto: iStock / ostsee schleswig holstein

Nord- und Ostsee

Auch das eigene Land hat einiges zu bieten: Bei einer Reise an die deutsche Nord- oder Ostseeküste müssen sich Eltern keine Sorgen um Tropenkrankheiten oder allzu exotisches Essen machen. Stattdessen empfangen sie weite Dünenlandschaften, eine gesunde Meeresbrise und ein breites Angebot an Hotels und Ferienhäusern. Auf autofreien Inseln wie Juist, Baltrum oder im Sommer auch Norderney kann der Nachwuchs sicher auf seine erste Entdeckungsreise gehen.

Österreich
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Österreich

Auch in Österreich lässt sich die Elternzeit wunderbar erleben. So haben sich zum Beispiel spezielle Kinder- und Familienhotels ganz auf die Bedürfnisse von jungen Eltern eingestellt. Auf Bauernhöfen mit Ferienwohnungen für Familien kann der Nachwuchs das erste Mal Kühe oder Hasen streicheln. Gemeinsam können Familien auch bei leichten Wanderungen – sicher ausgestattet mit einem Tragerucksack für das Baby – die Natur entdecken. Dabei sollten Eltern nicht zu hoch hinaus: Babys und Kleinkinder vertragen die veränderten klimatischen Bedingungen ab 1.500 Höhenmetern oft nur schlecht, deshalb lieber in niedrigeren Gegenden bleiben.

Schweden
Foto: Melker Dahlstrand

Schweden

Skandinavische Länder wie Schweden sind ebenfalls sehr kinderfreundlich und bieten vor allem für naturverbundene Eltern viele Möglichkeiten, wie leichte Wanderungen in einem der zahlreichen Nationalparks. Ein Aufenthalt in den berühmten Schärengärten – kleine Inseln entlang der Küste – verspricht Ruhe und Erholung für die ganze Familie. Ein Wahrzeichen des Landes sind die roten Schwedenhäuser, die auch für einen Aufenthalt mit der Familie gemietet werden können.

Thailand
Foto: Tourism Authority of Thailand TAT

Thailand

Dank seiner guten touristischen Infrastruktur und der medizinischen Versorgung hat sich Thailand als beliebtes asiatisches Reiseziel für die Elternzeit etabliert. Die hohe Dichte an Hotels, die zu einem vergleichsweise niedrigen Preis zu haben sind, schont auch noch die Urlaubskasse. Mit seinen kilometerlangen Sandstränden und den gleichbleibend warmen Wassertemperaturen steht auch einem Bad im Meer in den Armen von Mama oder Papa nichts im Weg. Achten sollten Eltern aber auf notwendige Impfungen im Vorfeld, Moskitoschutz und die richtige Reisezeit. Heiße Temperaturen oder hohe Luftfeuchtigkeit, zum Beispiel in der Regenzeit, können dem Nachwuchs zu schaffen machen.

USA
Foto: iStock / JaySi

USA

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lockt viele Familien an. Mit dem Wohnmobil kann man die USA bequem erkunden. Das Land ist so groß und vielseitig, dass Familien von breiten Sandstränden in Florida über den Großstadtdschungel in New York bis hin zu eindrucksvoller Natur in den Staaten der Ostküste alles finden. Auch um die medizinische Versorgung müssen sich Eltern keine Sorgen machen. Wichtig ist aber der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, denn Behandlungen in den USA sind nicht über die Europäische Krankenversicherungskarte abgedeckt und können deshalb ein großes Loch in die Familienkasse reißen.