Welt der Wunder

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Wüsten der Erde: Leben unter extremen Bedingungen

Glühende Hitze, äußerste Trockenheit, kein Wasser weit und breit: Öde und extrem lebensfeindlich erscheinen Wüsten auf den ersten Blick; endlose Meere aus Sand, in denen kaum Leben möglich ist. Zwischen 45 und 50 Millionen Quadratkilometer aller Landmassen auf der Erdoberfläche sind mit Wüsten oder Halbwüsten bedeckt. Das entspricht etwa einem Drittel des gesamten Festlandes. Tendenz: steigend.

Sand und Hitze: Leben am Limit

Die extremen Bedingungen der Wüste stellen Tiere und Pflanzen vor enorme und manchmal brutale Herausforderungen: Wer hier überleben will, muss sich anpassen. Der Erfindungsreichtum des Lebens lässt sich in der Wüste bestens beobachten: Von Wasser speichernden Kakteen bis hin zu schwer bewaffneten Skorpionen reicht das Spektrum. Auch Menschen müssen sich spezialisieren, um in der Wüste zu überleben – ob nun als Nomaden oder sesshafte Oasenbauern.
 
Die Wüsten der Erde sind heute zum größten Teil entdeckt. Trotzdem bleibt gerade die geologische und klimatische Wüstenforschung eine wichtige Zukunftsaufgabe. Wenn es darum geht, die weitere Entwicklung des Klimas abzuschätzen etwa, oder um die Suche nach neuen Wasserspeichern. So wurde im Death Valley die heißeste jemals dokumentierte Nachttemperatur entdeckt. 
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