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Arbeitswelt

Mythos Detektiv: Warum der Beruf des Privatdetektivs so faszinierend ist

Einmal wie James Bond Verbrecher jagen oder wie Sherlock Holmes mysteriöse Fälle lösen – das klingt für viele verlockend. Doch in der Realität sieht der Beruf Detektiv etwas anders aus. Warum übt er dennoch eine solche Begeisterung aus?

© iStock-cyano66

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Es gibt wenige Berufe, die so mythenumwoben sind wie der des Detektivs. In jedem gut sortierten Bücherregal lässt sich mindestens ein Detektiv- oder Agentenroman finden. Neben Sherlock Holmes gibt es unzählige gute und auch böse Detektivfiguren, deren gefährliche Arbeit Gegenstand von Büchern, Serien und Filmen ist. Die actionreichen Szenen und ständigen Grenzüberschreitungen, die die Faszination dieses Literaturgenres ausmachen, haben mit dem Alltag eines echten Privatdetektivs nur wenig zu tun.

Wenn die Klienten Profis beauftragen, geht es eher selten darum, einen Mordfall aus der Vergangenheit aufzuklären oder einen terroristischen Anschlag zu verhindern. Vielmehr benötigen gewöhnliche Auftragsgeber Unterstützung bei der Aufdeckung von Wirtschaftsspionage, Kriminalität von Mitarbeitern oder Betrug. Natürlich dürfen professionelle Detektive im Gegensatz zu den Literatur- und TV-Helden nicht einfach in Wohnungen oder Firmen einbrechen, ungeniert in Beweismitteln stöbern oder Telefone abhören. In Deutschland ist die Arbeit durch klare gesetzliche Vorschriften geregelt. Warum aber sehen viele Detektive als eine Art Superhelden? 

1. Detektive leben gefährlich

Wenn man Bücher und Filme über Detektive analysiert, stellt man schnell fest, dass Helden in permanenter Gefahr leben. Insbesondere wenn Detektive observieren, müssen sie unbedingt unerkannt bleiben. Bei ihrer Arbeit spüren sie bestimmt den Nervenkitzel, auch wenn eine Observation bedeuten kann, dass sie mehrere Stunden im Auto sitzen und nichts passiert.

2. Man kommt den menschlichen Abgründen sehr nahe

Ob es um Mitarbeiter geht, die sich krankschreiben lassen und schwarz für den Mitbewerber arbeiten oder die liebevolle Ehefrau, die mit dem Nachbarn eine leidenschaftliche Affäre eingeht – Detektive kommen bei ihrer Arbeit den menschlichen Abgründen nahe. Wer sich mit einem Detektiv unterhält, wird feststellen, dass dieser mit seinen Anekdoten ganze Bücher füllen könnte. Doch der Job ist nicht nur aufregend und aufschlussreich, sondern mitunter auch lebensgefährlich. Ob aus Scham oder der Angst vor dem Gesetz – wer von einem Detektiv auf frischer Tat ertappt wird, ist zu vielem fähig. Deshalb sollte der Beruf des Detektivs ebenfalls in der Top 10 der gefährlichsten Berufe der Welt stehen.

3. Agenten haben die coolsten Gadgets

Kugelschreiber, aus denen geschossen werden kann, Brillen mit integrierter Kamera und Schmuck, mit dem sich Tonaufzeichnungen machen lassen – so abenteuerlich wie die Geheimutensilien von James Bond sind die Hilfsmittel echter Agenten nicht. Doch tatsächlich profitieren Detektive vom technischen Fortschritt, den sie geschickt nutzen, um intelligenter und schneller als ihre Zielpersonen zu sein. Insbesondere das Internet der Dinge bietet mit Smart Homes und weiteren mit dem Internet verbunden Gegenständen viele Angriffspunkte für eine Überwachung. Manche Gadgets sind so innovativ, dass es noch keine Regelung zum Umgang mit ihnen gibt.
 
Wer Privatdetektiv werden möchte, sollte sich ein realistisches Bild von seinem Traumberuf machen, in dem es weit weniger aufregend zugeht als in einschlägigen Büchern. Abenteuerlich ist der mythenumwobene Job allerdings noch immer. 
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