Berufsleben

Das sind die zehn gefährlichsten Jobs der Welt

Riskante Berufe gibt es aber nicht nur in Phantasiewelten und Action-Filmen wie James Bond, sondern auch im echten Leben. Das ist die Top-10-Liste der gefährlichsten Jobs.

Soldat springt aus Hubschrauber

© imago/Ukrainien News


Platz 10: Fensterputzer

Schön, wenn man die Fenster nicht selber putzen muss. Dass die Männer und Frauen, die vor dem Fenster hängen, schnell in Lebensgefahr schweben können, ist nur wenigen bewusst. Erst im April ist ein Fensterputzer in Lübeck tödlich verunglückt.

Platz 9: Zirkusartisten

Während der Vorstellung passiert eher selten etwas. Doch während des Trainings verletzen sich Artisten oft. Die häufigsten Verletzungen sind Knochenbrüche an Armen und Beinen und Sehnenverletzungen.

Platz 8: Gerüstbauer

Das Gerüst herunterzuklettern geht für geübte Gerüstbauer schnell – runterfallen geht noch schneller. Rund die Hälfte aller Gerüstbauer wird bereits vor der Rente berufsunfähig – hoffentlich haben sie vorher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen.

Platz 7: Stuntmänner und -frauen

Es sieht schon spektakulär aus, wenn Tom Cruise an einem Flugzeug hängt oder Daniel Craig über Häuserdächer springt. In Wirklichkeit übernehmen aber Stuntmänner diesen Job, die ihren Arbeitsplatz oftmals mit vielen blauen Flecken und Knochenbrüchen verlassen. Jochen Schweizer war früher übrigens auch Stuntman.

Platz 6: Hochseefischer

Eine nette Kreuzfahrt ist das nicht! Die Hochseefischer haben einen echten Knochenjob, der oft seinen Tribut fordert. Jährlich sterben weltweit rund 24.000 Fischer bei der Arbeit. Bei Windstärke neun auf hoher See kann man leicht über Bord gehen.

Platz 5: Polizisten und Soldaten

Pro Jahr kommen in Deutschland circa fünf Polizisten ums Leben. Zudem treten bei vielen psychische Leiden auf, wenn sie z.B. jemanden erschießen müssen oder in emotional belastende Situationen kommen. Auch Soldaten können nach dem Einsatz jahrelang traumatisiert sein. Bei vielen endet das im Suizid.
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Platz 4: Dachdecker

Jährlich verunglücken zwischen 600 und 800 Dachdecker. Der Großteil von ihnen kommt dabei gerade noch glimpflich davon. Einige Unglückliche machen jedoch die leidvolle Erfahrung, aus zehn Metern in die Tiefe zu stürzen. Jeder dritte Dachdecker wird mindestens einmal in seiner Berufslaufbahn wegen Knochenbrüchen behandelt.

Platz 3: Piloten

Ganz klar, das Flugzeug ist eines der sichersten Verkehrsmittel weltweit. Trotzdem stürzen pro Jahr circa vier Flugzeuge ab. Insgesamt sterben so jährlich zwischen 450 und 1.000 Menschen – Piloten inklusive.

Platz 2: Feuerwehrmänner

Feuer löschen, Fluten stoppen oder Katzen von Bäumen retten. Hört sich zunächst einmal spannend an. Jedoch verletzen sich Feuerwehrmänner bei Einsätzen oft und stehen unter enormer psychischer Belastung. Außerdem erkranken viele Menschen dieser Berufsgruppe an Krebs – warum? Das ist bisher nicht geklärt.

Platz 1: Bombenentschärfer

Warum dieser Beruf gefährlich ist, kann man sich fast denken. Es genügt ein kleiner Fehler und alles ist dem Erdboden gleich gemacht – Inklusive der Menschen, die sich in der Nähe befinden. Mehr als 150 Bomben entschärft ein Mitarbeiter der Kampfmittelräumung in 40 Dienstjahren – da darf nichts schiefgehen.

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