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Tierwelt

Biber – Der Baumeister ist zurück

Biber - Der Baumeister ist zurück

Fast 100 Jahre lang war der Biber in Deutschland so gut wie ausgestorben. Nun ist er zurück. Doch nicht jeder ist froh darüber.

Ursprünglich war der Biber in ganz Europa außer Island und Irland zuhause. Doch die Tiere wurden erbarmungslos gejagt. Ihr Fell und ihr schmackhaftes Fleisch machte sie zu einer begehrten Beute. Das Bibergeil – ein Sekret, das Salicylsäure enthält – galt als Wundermittel. Ende des 19. Jahrhunderts waren die Biber aus Europa fast ganz verschwunden.

Umweltschützer brachten ihn mithilfe von Wiederansiedlungsprojekten zurück. Mittlerweile leben in Deutschland etwa 20.000 Biber. Die Säugetiere sind geschützt, das bedeutet, sie dürfen weder gefangen, verletzt, getötet oder in ihrer Lebensweise gestört werden.

Die Landschaftsarchitekten unter den Tieren

Auf den ersten Blick unterscheiden sich Biber kaum von Fischottern, Nutrias oder Bisams. Doch ihr platter beschuppter Schwanz – die Kelle – macht die Nager unverwechselbar. Die Tiere können bis zu 1,20 Meter groß und über 30 Kilogramm schwer werden. Die meisten Tiere wiegen jedoch weniger als 20 Kilogramm.

Die meiste Zeit verbringen Biber im Wasser. Dort schützt sie ihr dichtes Fell, das durch ein ölhaltiges Sekret, das Bibergeil, wasserabweisend ist, vor Kälte. Im Sommer ist es den Nagern meist zu warm. Um ihren Körper abzukühlen, tauchen sie einfach ihre Kelle in das Wasser.

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