Egal ob aus ethischen, religiösen oder ökonomischen Beweggründen – wer sich dafür entscheidet, vegetarisch zu leben, möchte komplett auf den Kauf von Fleisch verzichten. Als Hundebesitzer ist dies nicht so einfach, da es in der Natur des Vierbeiners liegt, Beutetiere zu verzehren.
Doch die Ernährung des Hundes ist nicht ausschließlich auf Fleisch ausgelegt. Er gehört zu den sogenannten Karni-Omnivoren, also Fleisch-Allesfressern. Diese verspeisen in freier Wildbahn nicht nur Beutetiere, sondern ernähren sich zusätzlich auch von pflanzlichem Material.
Eine Ernährungsumstellung ist also möglich. Dennoch ist es mit dem reinen Fleischverzicht nicht getan. Wer seinen Hund vegetarisch ernähren möchte, sollte darauf achten dem Vierbeiner möglichst protein- als auch kalziumreiches Futter zu geben, damit es nicht zu Mangelerscheinungen kommt. Eine abwechslungsreiche Ernährung aus Gemüse, Reis und Nudeln sowie Milch- und Eiprodukten ist für den Fiffi gut geeignet.
Wer also mit dem Gedanken spielt, seinen Hund zum Vegetarier zu machen, dem stehen alle Türen offen. Dennoch ist es ratsam, sich vorher eine professionelle Meinung eines Tierarztes einzuholen, damit die Gesundheit des geliebten Haustiers nicht gefährdet wird.