Welt der Wunder

Nicht glauben, sondern wissen

An diesen Orten nimmt ein Kaufrausch neue Dimensionen an

Prachtvolle Architekturen, auserlesene Köstlichkeiten, Entertainment wie im Freizeitpark: In diesen Einkaufszentren fühlen sich Shopping-Fans wie im Schlaraffenland.
Das Bergdorf Goodmans in New York
Foto: Imago / epd

Das Bergdorf Goodmans in New York

Der Luxus-Shopping-Tempel Bergdorf Goodmans in New York ist bekannt für seine hochpreisige Damen- und Herrenmode. Und für seine – besonders zur Weihnachtszeit – funkelnde Schaufenster-Dekoration. Mit dieser überbieten sich die New Yorker Kaufhäuser zur feierlichen Jahreszeit nämlich regelmäßig. Dieses Jahr in den Fenstern des Bergdorf Goodmans: rund 7,5 Millionen einzeln verbaute Swarovski-Steine. Merry Christmas!

Anzeige
Das Harrods  in London
Foto: Imago / Xinhua

Das Harrods in London

Das nach seinem Gründer Charles Henry Harrods benannte Warenhaus zählt zu den berühmtesten und exklusivsten Kaufhäusern der Welt. Nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über erleuchten rund 12.000 Glühbirnen die Fassade in der Brompton Road. Und die halten die hauseigenen Elektriker auf Trapp: Jeden Tag müssen etwa 300 Glühbirnen ausgetauscht werden. Feinschmecker zieht es vor allem in die gigantischen „Food Halls“ im Erdgeschoss des Jugendstilgebäudes. Auf sieben Stockwerken mit insgesamt 90.000 Quadratmetern schlendern jedes Jahr rund 15 Millionen Besucher.

Das Quartier 206 in Berlin
Foto: Imago / Imagebroker

Das Quartier 206 in Berlin

Gelegen in der Berliner Friedrichstraße, finden Besucher im Department Store Quartier 206 High End-Mode, Beauty-Produkte und Wohnaccessoires. Die Fassade des Luxus-Warenhauses ist im Art-déco-Stil gestaltet. Über einen Tunnel gelangt man in die Galeries Lafayette von Berlin sowie in das Quartier 205, das seit 2011 unter dem Namen „The Q“ vermarktet wird.

Das Tsum in Moskau
Foto: Imago / ITAR-TASS

Das Tsum in Moskau

Heutzutage gilt Moskau als eine der wohlhabendsten Städte der Welt. Hier, in dem luxuriösen Konsumtempel Tsum, schweben Besucher von einer Nobel-Boutique in die nächste. Es gilt als das größte Modekaufhaus Ost-Europas. Ganz in der Nähe, am Roten Platz, liegt ein zweites Shopping-Paradies deluxe: das Gum. Anders als im Tsum findet man hier nicht ausschließlich Gutbetuchte, sondern auch viele Touristen, die sich zwischen Prada, Cartier oder Tiffany & Co. die Nasen an den Schaufenstern platt drücken.

Das Villagio in Doha
Foto: Imago / Ina Fassbender

Das Villagio in Doha

Wer romantisch in einer Gondel auf einem venezianischen Kanal entlang schippern und dabei den Blick in das ein oder andere Modegeschäft schweifen lassen möchte, sollte am besten wohin reisen? Richtig – nach Doha, die Hauptstadt von Katar! Hier steht nämlich das Einkaufszentrum Villagio, in dem Besucher unter einer himmelblau gestrichenen Decke durch eine weiße Marmor-Einkaufsstadt schlendern oder per Boot fahren können. Auf den etwa 100.000 Quadratmetern Verkaufsfläche finden Kunden in über 200 Geschäften alles, was das Herz begehrt.

Die Galeries Lafayette in Paris
Foto: Imago / PanoramiC

Die Galeries Lafayette in Paris

Wer inmitten beeindruckender Jugendstilarchitektur einkaufen will, ist in den Galeries Lafayette genau richtig. Das Stammhaus der französischen Warenhauskette befindet sich in Paris und ist eines der ältesten Kaufhäuser Frankreichs. Das Licht der Welt erblickte das Lafayette 1893 in Paris in der Rue La Fayette Nr. 1 mit einer Größe von 70 Quadratmetern. Mit den Jahren vergrößerte es sich immer weiter bis es 1912 schließlich seine jetzige Form erhielt. Auf einer Verkaufsfläche von 18.000 Quadratmetern tummeln sich alle bekannten Designer-Marken von Armani bis Zanotti.

Fortnum & Mason in London
Foto: Imago / Reporters

Fortnum & Mason in London

Das Fortnum & Mason wurde bereits 1707 gegründet und gilt damit als eines der ältesten Kaufhäuser Englands. Im 19. Jahrhundert waren es besonders seine kulinarischen Köstlichkeiten, die dem Kaufhaus zu immer mehr Bekanntheit verhalfen. Hier wurden 1886 die ersten Baked Beans in England verkauft – das Grundnahrungsmittel eines jeden wahren Engländers.

Le Bon Marché Rive Gauche in Paris
Foto: Le Bon Marché Rive Gauche

Le Bon Marché Rive Gauche in Paris

„Eine Kathedrale des Handels für ein Volk aus Kunden“ – so beschrieb der französische Schriftsteller Emile Zola 1883 den Pariser Einkaufspalast Le Bon Marché. Mit dem Konzept, mehrere Einzelhandelsgeschäfte unter einem Dach zu vereinen, begann mit Gründer Aristide Boucicaut 1838 die Geschichte der Warenhäuser. Übersetzt bedeutet Le Bon Marché „preiswert“, was auch dem Geschäftsmodell dahinter entspricht: Massenware zum Festpreis. Auf ein nobles Ambiente und luxuriöse Warengüter müssen die Konsumenten bei dem Geschäftsmodell dennoch nicht verzichten.

The Dubai Mall in Abu Dhabi
Foto: imago / Future Image/imagebroker

The Dubai Mall in Abu Dhabi

Nochmal knapp 250 Quadratmeter größer als die West Edmonton Mall ist die Dubai Mall in Abu Dhabi. Auf den 350.244 Quadratmetern sind neben den Luxus-Geschäften auch eine Eislaufbahn, ein Aquarium sowie ein imposanter Wasserfall mit silbernen Turmspringern untergebracht (Bild). Aktuell wird in Dubai das gigantischste Einkaufszentrum der Welt gebaut, die Mall of the World. Auf sage und schreibe 740.000 Quadratmetern sollen Hotels, Apartments, Wellness-Centers, Theaterviertel und Einkaufsmeilen entstehen.

West Edmonton Mall in Alberta, Kanada
Foto: Imago / Dominik Peter

West Edmonton Mall in Alberta, Kanada

Auf beeindruckenden 350.000 Quadratmeter erleben Besucher der West Edmonton Mall in Kanada ein Shopping-Erlebnis der Superlative. Die Mall beherbergt knapp 800 Geschäfte, über 110 Restaurants, einen künstlichen See, 26 Kinosäle, den Freizeitpark Galaxyland, das Spaßbad World Waterpark sowie ein Aquarium und Eishockeyfeld. Mit diesem Aufgebot brach das Mega-Einkaufszentrum unzählige Rekorde, u.a. den des weltgrößten Indoor-Freizeitparks und des weltweit größten Indoor-Flusses. Ganz unbescheiden installierte die Shopping Mall auch noch einen Nachbau der Santa Maria (Bild), Christoph Kolumbus‘ Flaggschiff auf seiner ersten Expedition 1492.