Voraussetzung für Leben
Ein Planetoid von der Größe des Mars kollidiert mit der jungen Erde und schlägt einen großen Teil des glühend heißen Mantelgesteins heraus. Davon wird ein großer Brocken später unser Mond, der andere Teil verbindet sich im Laufe von Jahrmillionen wegen der Erdanziehung wieder mit dem Mutterplaneten. Metalle schmelzen, die schweren Elemente Eisen und Nickel sinken zum Mittelpunkt und bilden den Erdkern. Die anderen leichteren Materialien bilden den Erdmantel. Als die Oberfläche langsam abkühlt, entsteht die steinerne Erdkruste. Regen, Wind und Temperaturwechsel führen zur Bildung von Gewässern und Kontinenten.
Eisige Bedrohung
Vor drei Milliarden Jahren ist die Erde fast komplett von Eis bedeckt – eine Art riesiger Schneeball. Gletscher hatten sich während einer Eiszeit ausgebreitet, die helle Oberfläche hatte das Sonnenlicht stärker reflektiert, und es wurde immer kälter – ein Teufelskreis.
Nur Vulkane, die auch in der Eiszeit aktiv sind, können die Katastrophe, die alles Leben auslöschen würde, verhindern. Bei Vulkanausbrüchen wird neben Lava auch Kohlendioxid ausgestoßen, welches die Erdoberfläche auf lange Sicht gesehen erwärmt.
Die Entstehung der heutigen Kontinente
Der Superkontinent Pangäa bricht vor etwa 280 Millionen Jahren am Äquator auseinander. Danach bilden sich Laurasien im Norden und Gondwana im Süden. Nach der Dinoära löst sich Indien von Gondwana und bewegt sich auf Asien zu. Durch den Zusammenstoß bilden sich außerdem Gebirgsmassive wie der Himalaya. Die Alpen, Europa und somit auch Deutschland bekommen ihre heutige Form.
