
Warum haben Mützen einen Bommel?
Laut einer Legende soll Eugenie, die Frau von Napoleon dem Dritten, zur Erfindung der Bommelmütze beigetragen haben, als sie 1858 eine Brücke in Brest eingeweiht hat. Bei der Besichtigung eines Schiffes stieß sich ein Matrose, als er salutierte, den Kopf an der Decke und begann zu bluten. Die Kaiserin legte ihm daraufhin ihr weißes Taschentuch auf den Kopf, das sich wegen des Blutes sofort rot färbte. Der erste rote Bommel war geboren.
Ein Kopfschmuck für Matrosen
Den Pompom gibt es aber schon länger – so heißt der Bommel in Frankreich. Dort kennt man ihn bereits seit 1808. Er sollte die Köpfe der Matrosen schützen. Unter Deck war es oft eng und die Decken sehr niedrig, die Gefahr sich zu verletzen war groß. Der Stoffball diente als eine Art Stoßdämpfer, der den ein oder anderen Kopf vor einer Verletzung bewahrte.