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The Wave

The Wave: Mitten in Seoul und nicht am Times Square

Nicht nur eine Videoleinwand

The Wave ist seit 2018 eine der großen Attraktionen von Seoul in Südkorea. Die überdimensionale Videoleinwand transferiert die Besucher der Metropole an den New Yorker Times Square.

Wir befinden uns in Gangnam-gu – einem der reichsten Stadtteile von Seoul in Südkorea. Unser Ziel: 513, Yeongdong-daero. Hier am SM Town Coex Atrium, einer riesigen Shoppingmall, leuchtet eine Attraktion der Metropole: ein überdimensional großer LED-Screen.

Beeindruckend türmen sich hier gewaltige Wellen auf und brechen sich mit voller Kraft an der Front des Bildschirms.

Doch wie entsteht eine Welle? Es ist der Wind, der auf dem offenen Meer die Wasseroberfläche nach unten drückt. Da diese eine Oberflächenspannung besitzt kommt es zu einer Gegenbewegung – und das Wasser wird wieder nach oben gedrückt. Die entstandene Wellenenergie wandert so über den Ozean: es bildet sich eine Orbitalbewegung – eine kreisförmige Bewegung im Wasser. Diese Energie wird über das Meer transportiert, bis sie den Strand erreicht und die Welle bricht.

Wie das in digitaler Form aussieht, zeigt eine 81 Meter breite und 20 Meter hohe (1620 Quadratmeter oder 4 Basketballfelder) LED-Leinwand. Und hier tobt sich The Wave aus. Die Technologie dahinter stammt von Samsung.

Den “Smart LED Signage” hat der Elektronik-Riese innerhalb von sieben Monaten an zwei Fronten des Einkaufszentrums installiert und über ein „Curved Edge“ verbunden. Die Auflösung der Videoleinwand beträgt 7840 x 1952 Pixel. Das ist fast das doppelte einer UHD-Auflösung. Durch die Leuchtdichte von 9000 nit ist das Display selbst bei hellem Sonnenschein gut erkennbar. Weder Wind noch Regen können dem Outdoor-LED-Screen etwas anhaben.

Die beeindruckende Videoinstallation stammt von der ortsansässigen Designeragentur d’strict.

The Wave sorgte 2018 für großes Aufsehen und wurde zu einem Hotspot für Touristen und Einheimische. Jeder wollte das beeindruckende Spektakel mit eigenen Augen sehen. Auf dem Display werden nicht nur sehenswerte Kunst-Projekte gezeigt, es kann auch als überdimensionale Werbefläche genutzt werden.

Und so haben die Betrachter mitten in Seoul das Gefühl, sie stünden am Times Square in New York.

 

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