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Kunst aus Stahl

Sichtbar oder unsichtbar? Kunstwerke aus Stahl

Ich sehe es, ich sehe es nicht

Kunst, die von der Wissenschaft inspiriert ist: Der Bildhauer Julian Voss-Andreae bezieht die Inspiration für seine Skulpturen aus der Quantenphysik.

Das Besondere an seinen Stahl-Kunstwerken: sie sind sowohl sichtbar als auch unsichtbar. Je nach Blickwinkel des Betrachters scheinen die Skulpturen des in den USA lebenden Hamburgers Julian Voss-Andreae nahezu vollkommen zu verschwinden. Kaum ein Passant kann an den „Disappearing Sculptures“ vorbeigehen, ohne in ihren Bann gezogen zu werden.

Eines seiner Werke sind zwei Skulpturen – ein Mann und eine Frau, je drei Meter groß, die sich knieend gegenübersitzen und einander betrachten. „Spannungsfeld“ nennt sich die Installation, ausgestellt an der University of Minnesota vor dem Gebäude für Physik und Nanotechnologie am Campus-Ostufer. Sie bestehen aus rostfreiem Stahl und Granit und symbolisieren die positive und negative elektrische Ladung in der Physik; sie spiegeln aber auch das Yin und Yang wider – Mann und Frau, die ohne einander nicht existieren können.

Bevor er sein Leben der Kunst widmete, studierte Julian Voss-Andreae Physik in Berlin, Edinburgh und Wien. Mittlerweile lebt er in Portland (Oregon) und erschafft am Computer und mit dem 3D Drucker seine Skulpturen. Die Stahl-Lamellen werden in seiner Werkstatt dann vertikal, in gleichem Abstand zueinander zusammengesetzt.

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