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Zurück in die Wildnis – Auswilderung eines Braunbären

Zurück in die Wildnis - Auswilderung eines Braunbären

Auswilderung ist ein wichtiger Prozess für Tiere die in Zoos oder Wildparks geboren wurden. Dabei müssen sie sowohl ihre Futterquellen kennen lernen, als auch natürliche Feinde erkennen und meiden. Zu diesen Tieren zählte auch die 9-Monate alte Bärin Masha.
  • Bär ohne Mama

    Ashot Mkrtchyan / WWF

    Ende 2012 wurde die kleine Bärin Masha allein in Armenien aufgegriffen. Ihre Mutter wurde vermutlich von Wilderern getötet. Da sie in einem Alter von nur wenigen Wochen allein nicht überlebensfähig war, nahm sie der WWF in seine Obhut. Rund neun Monate lang wurde die Braunbärin im Botanischen Garten von Eriwan aufgepäppelt.

  • Gut vernetzt

    Immo Fischer / WWF

    Nach neun Monaten war Masha bereit für ein eigenständiges Leben in der Wildnis. Vor der Fahrt in die Freiheit wurde sie mit einem GPS-Halsband ausgestattet. Das Ziel: Mehr über Mashas Lebenswandel herausfinden. Außerdem dient der Sender ihrer eigenen Sicherheit: „Falls sie sich menschlichen Siedlungen nähert, können wir einschreiten, um Konflikte mit der Bevölkerung zu verhindern“, erklärt WWF-Referent Aurel Heidelberg, der die Auswilderung organisierte.

  • Ab in den Süden

    Immo Fischer / WWF

    Auf einem Pickup wurde Masha von Eriwan im Zentrum Armeniens bis in den südlichen Zipfel des Landes gefahren – in ein Schutzgebiet nah der iranischen Grenze.

  • Über den Wolken

    Immo Fischer / WWF

    Der Süden Armeniens ist dünn besiedelt. Trotzdem ist es der Mensch, der die größte Gefahr für Mashas Überleben darstellt. Es sind vor allem die Bauern, die um ihre Ernte fürchten. Als Allesfresser machen sich Bären gern über die Felder her – für viele Familien im armen Süden Armeniens eine echte Existenzbedrohung.

  • Kurze Pausen zur Stärkung

    WWF

    Auf der langen Fahrt werden immer wieder kurze Pausen eingelegt, um Masha mit Wasser zu versorgen. Um Konflikte zwischen Bären und Bauern zu vermeiden, versucht der WWF, die Tiere von den Feldern fernzuhalten, zum Beispiel mithilfe solarbetriebener Elektrozäune.

  • Am Zielort

    Immo Fischer / WWF

    Nach rund sechs Stunden Fahrt wird Mashas Freilassung vorbereitet. Damit sich die Bärin in der stressigen Situation ein wenig entspannen kann und die anwesenden Mitarbeiter nicht gefährdet werden, bekommt Masha noch ein Beruhigungsmittel.

  • Endlich frei!

    WWF

    Nach rund neun Monaten im Botanischen Garten in Eriwan und einer strapaziösen Autofahrt macht sich Masha davon in ihre neue Heimat. Hier findet sie alles, was ein Bär braucht: Platz, Nahrung und den einen oder anderen Artgenossen, um vielleicht einmal selbst Nachwuchs in die Welt zu setzen.

Auswilderung ist ein wichtiger Prozess für Tiere die in Zoos oder Wildparks geboren wurden. Dabei müssen sie sowohl ihre Futterquellen kennen lernen, als auch natürliche Feinde erkennen und meiden. Zu diesen Tieren zählte auch die 9-Monate alte Bärin Masha.

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