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Überfischte Meere: Welche Fische dürfen wir noch essen?

Überfischte Meere: Welche Fische dürfen wir noch essen?

Einmal in der Woche Fisch zu essen, gilt als gesund. Aufgrund der hohen Nachfrage leiden die Bestände mancher Fischarten jedoch enorm. In ihrem Einkaufsratgeber spricht die Umweltorganisation Greenpeace Empfehlungen für Fische aus, deren Bestand noch unbedenklich ist. Welche Fische dürfen wir essen und auf welche sollten wir derzeit besser verzichten?
  • Fischratgeber Greenpeace

    imago/imagebroker

    Die Organisation bewertet auf einem kleinen Faltblatt rund 110 gängige Speisefisch-Arten, aufgeteilt in etwa 550 Wildfischbestände und 112 Herkunftsländer von Aquakulturen, also der kontrollierten Aufzucht. Im Vergleich zu 2013 sind nachhaltige Fischereien bei Kabeljau, Seelachs, Seeteufel, Schwarzem Heilbutt und Zander hinzugekommen. Ein einfaches System aus zwei Farben hilft den Verbrauchern schnell zu erkennen, ob die Ware aus nachhaltiger Fischerei stammt: Grün steht für „noch empfehlenswert“, Rot für „nicht empfehlenswert“. Greenpeace will erreichen, dass sich bedrohte Bestände erholen können, wenn Verbraucher seltener und bewusster Fisch essen.

  • Industrialisierte Fangmethoden

    Imago/Bluegreen Pictures

    Über Jahrhunderte erscheinen die Ozeane als grenzenlos – genau wie die darin vorkommenden Fischvorräte. Durch industrialisierte Fangmethoden hat die Menschheit jedoch nur wenige Jahrzehnte gebraucht, um die Fischbestände in den Weltmeeren in existenzbedrohende Gefahr zu bringen. Auch fügen manche Fangmethoden der Umwelt starke Schäden zu. Grundschleppnetze durchpflügen den empfindlichen Meeresboden und zerstören dabei ganze Ökosysteme, wie zum Beispiel Korallenriffe.

  • Imago/Bluegreen Pictures

    Einen Ausweg sehen manche Experten in der Fischzucht, der sogenannten Aquakultur. Doch diese sei nicht die Lösung gegen weltweite Überfischung, wie Greenpeace-Fischereiexpertin Iris Menn betont. Denn: Nicht alle Arten eigenen sich zur Zucht. Außerdem hat die kontrollierte Aufzucht große Nachteile: Fast immer setzen die Züchter Medikamente ein, Gewässer werden überdüngt und durch Fischkot verschmutzt.

  • Makrele

    Imago/OceanPhoto

    Bei Pflanzenfressern wie z.B. Karpfen, Pangasius oder Afrikanischem Wels gibt es Möglichkeiten, Aquakultur ökologisch zu gestalten. Im neuen Greenpeace-Fischratgeber werden die jeweiligen Kulturen daher unterschiedlich bewertet. Auf Makrele (Bild), Aal und Rotbarsch sollten umweltbewusste Fischesser derzeit verzichten, da sie sich nicht zur Zucht eignen.

  • Aal

    Imago/blickwinkel

    Für die Aquakultur werden laut Greenpeace junge Aale in freier Natur gefangen – weshalb Aal aus Aquakultur nicht empfehlenswert sei.

  • Rotbarsch

    Imago/Thomas Holtrup

    Ebenfalls rot markiert im neuen Einkaufsratgeber – und deshalb tabu: der Rotbarsch.

  • Hering

    Imago/Photoshot/Evolve

    Zwar gibt es einzelne ökologisch nachhaltige Fischereien laut Greenpeace noch bei Hering (Bild), Thunfisch und Kabeljau...

  • Thunfisch

    Imago/Invision

    aber Thunfisch aus Aquakultur im Mittelmeer ist absolut tabu, denn dort würden laut Greenpeace Thunfische zusammengetrieben, gefangen und in großen Netzen aufgezogen.

  • Umweltbewusste Kaufentscheidungen

    Imago/CoverSpot

    Die Verbraucher sind gefragt: Bewusste Kaufentscheidungen können helfen, die Bestände der bedrohten Meeresfische zu bewahren. Adäquate Information vor dem Einkauf – etwa durch den Greenpeace Fisch-Einkaufsratgeber – kann dabei nützlich sein.

Einmal in der Woche Fisch zu essen, gilt als gesund. Zumindest für den Menschen. Aufgrund der hohen Nachfrage leiden die Bestände mancher Fischarten jedoch enorm. In ihrem Einkaufsratgeber spricht die Umweltorganisation Greenpeace Empfehlungen für Fische aus, deren Bestand noch unbedenklich ist. Welche Fische dürfen wir ohne schlechtes Gewissen essen und auf welche sollten wir derzeit besser verzichten?

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