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Tipps und Ideen für gelungene Winterfotos

Tipps und Ideen für gelungene Winterfotos

Vor allem klare und sonnige Tage präsentieren im Winter einmalige Farben und optimale Lichtverhältnisse für Fotografen. Aber auch an Tagen mit wolkenverhangenem Himmel können tolle Bilder entstehen. Mit diesen Experten-Tipps gelingt jedes Winterfoto.
  • Mädchen im Schnee

    iStock/FamVeld

    Wer winterliche Landschaftsaufnahmen etwas lebendiger gestalten möchte, sollte Personen ins Bild aufnehmen. „Bei einem Winterspaziergang mit der Familie können tolle Landschaftsbilder entstehen“, weiß Reisefoto-Expertin Judith Westskogen. „Fotos wirken natürlicher, wenn die Familienmitglieder entweder als Hauptmotiv oder nebenbei in das Bild integriert werden. Das füllt das Foto mit Leben.“ Auch Familienfotos wirken wesentlich besser, wenn sie im Freien aufgenommen werden und nicht im Wohn- oder Esszimmer.

  • Schneebedecktes Dach

    CEWE

    Eine der einfachsten Kompositionsregeln für Fotografen lautet: „Immer auf die Linien achten!“ Sie geben dem Blick des Betrachters eine Richtung und ziehen die Aufmerksamkeit beispielsweise in das Bild hinein. „Am stärksten wirken Linien, die in die Bildecke laufen und solche, die durch starken Kontrast auf sich aufmerksam machen“, weiß Westskogen.

  • Schneelandschaft im Sonnenlicht

    CEWE

    Damit die Winterlandschaft am Ende auch wirklich weiß strahlt, rät die Fotoexpertin dazu, die Belichtung den Verhältnissen anzupassen. „Auf die Belichtungsautomatik ist bei Schnee kein Verlass. Da er so viel Licht reflektiert, hält die Kamera die Szene meist für viel zu hell und belichtet deshalb zu kurz.“ Dadurch wirkt der Schnee dann mittelgrau anstatt weiß. Es ist daher ratsam, das Ergebnis auf dem Display zu kontrollieren und die Belichtung bei Bedarf über die Belichtungskorrektur der Kamera anzupassen.

  • Schneelandschaft im Trüben

    CEWE

    Irrtümlicherweise glauben viele Hobby-Fotografen, dass Winterfotos nur bei Sonnenschein gelingen. „Das stimmt nicht“, korrigiert Judith Westskogen. „Leichte Wolken und selbst ein weitgehend bedeckter Himmel machen viele Fotos interessanter. Die eindrucksvollste Stimmung entsteht, wenn man hinter den Wolken die Sonne noch erahnen kann.“ Durch die Bildbearbeitungsoptionen „Tiefen/Lichter“ lässt sich die Dramatik noch weiter verstärken. Vorzugsweise ruhige Motive, bei denen einzelne Objekte für Kontrast sorgen wie beispielsweise ein Baum in der Landschaft, eignen sich dafür besonders. Ein beliebtes Stilmittel bei solchen Bildern ist auch die Umwandlung in Schwarzweiß. Das kann entweder direkt in der Kamera eingestellt werden oder aber später per Bildbearbeitung am PC. Letzteres hat den Vorteil, dass sich hier die Grauabstufungen und Kontraste viel feiner aufs Bild abstimmen lassen als direkt in der Kamera.

  • Verschneites und vereistes Fenster

    CEWE

    Neben tollen Landschaften bietet der Winter auch viele interessante Details. Gute Nahaufnahmen brauchen ein geschultes Auge und hohe Konzentration. Expertin Westskogen rät: „Bei winterlichen Fototouren lohnt es sich, auf kleine Besonderheiten zu achten. Richtig in Szene gesetzt, eröffnen Detail-Aufnahmen dem Betrachter eine völlig neue Sicht.“ Feine Eiskristalle auf Gräsern und Blumen oder eine dünne Schneeschicht auf Tannennadeln geben ein lohnenswertes Motiv ab. Ein blauer Himmel im Hintergrund hält die Aufnahme ruhig und hebt den weißen Schnee auf dem Hauptmotiv zusätzlich hervor.

Hier sind praktische Tipps und Ideen für gelungene Winterfotos.

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