weltderwunder.tv

INHALTE

FOLGEN SIE WELT DER WUNDER

Wintersport

Tiefschneefahren: Spaß abseits der Pisten

Tiefschneefahren: Spaß abseits der Pisten

Perfekt Freeriden – was das eigentlich bedeutet, was dahinter steckt und was man dabei beachten muss: Freeride-Profi und Turn-As Felix Wiemers zeigt wie´s geht.
  • Felix Wiemers

    8848altitude_superstudio

    Was haben Turnen und Freeriden gemeinsam? Eigentlich nichts. Für den 26-jährigen Felix Wiemers aus Hessen aber dann irgendwie doch. Denn Wiemers ist nicht nur als einziger Deutscher bei einem der bedeutendsten Freeride-Events, der Freeride World Tour (13. bis 22. März 2015) in Alaska, am Start, sondern er übt auch fleißig als Kunstturner der 1. Bundesliga seine Schwünge auf Reck und Stange. Skifahren im Winter und Turnen im Sommer? Felix findet, dass sich beide Sportarten wunderbar ergänzen. Welt der Wunder wollte von dem K2-Fahrer wissen, was man alles zum Thema Tiefschneefahren abseits der Piste wissen und vor allem beachten sollte.

  • Felix Wiemers

    8848_Altitude_superstudio

    „Als Freeriden wird das Fahren abseits von präparierten Pisten bezeichnet.“

  • Felix Wiemers

    8848_Altitude_superstudio

    „Im freien Gelände oder eben in vorgesehenen Freeridegebieten der Liftgesellschaften sind Freerider anzutreffen. Die Abfahrten sind durch Skitouren, Fußmärsche oder auch mit dem Lift zu erreichen. Wer gerne mag, kann auch auf den Helikopter, Skidoo (Schneemobil) oder in einigen Skigebieten auf die Pistenraupe zurückgreifen, um nach oben zu kommen.“

  • Felix Wiemers

    altitude_superstudio

    „Breite Ski mit einer Mitte über 100 Millimeter und einem Rockershape helfen enorm im Gelände und vor allem auch in weichem Schnee, um mehr Spaß zu haben. Diese neueste Form der Bretter hat eine spezielle Biegung, die noch wendigeres Fahren ermöglicht. Im Gegensatz zum Carving-Ski besitzen Rocker-Ski eine negative Vorspannung. Ein LVS-Gerät (Lawinenverschütteten-Suchgerät) am Mann sowie Schaufel und Sonde im Rucksack sind Pflicht. Ein Luftkissensystem im Rucksack kann im Ernstfall Leben retten. Die Klamotten sollten atmungsaktiv und wasserdicht sein. Den Helm nicht vergessen. Und ab geht’s!“

  • Felix Wiemers

    K2

    "Von einem Rocker-Ski spricht man, wenn der Ski am vorderen Ende (oft auch an beiden Enden) leicht nach oben gebogen ist und sich die Kontaktfläche zum Schnee verkleinert. Mit dem Rocker lassen sich dadurch wesentlich engere Radien fahren, man erhält im Powder mehr Auftrieb und auch für Anfänger ist die Variante bestens geeignet, denn die Wendigkeit des Skis erhöht die Sicherheit erheblich."

  • Felix Wiemers

    Zell_Freeride

    "Jeder, der sich im Gelände bewegt, sollte sich vorher mit der Lawinensituation vertraut machen. Hier helfen viele Webseiten (in Österreich z.B.: lawine.at, in Deutschland der deutsche Alpenverein). Danach kann beschlossen werden, welche Hänge sicher sind. Auch der Umgang mit dem nötigen Sicherheitsequipment sollte einstudiert sein! Am besten man besucht eines der zahlreichen, oft kostenfreien Lawinencamps, die meistens gegen Anfang der Saison in verschiedenen Regionen angeboten werden.“

  • Felix Wiemers

    HighSierra

    „Ein guter Skifahrer kommt mit den Freeride-Skiern im Gelände mit ein wenig Übung bestens zurecht! Die modernen Ski helfen enorm. Der Unterschied ist vielleicht, dass man im Gelände weicher in den Knien sein sollte, eine lockere Haltung hilft hier enorm."

  • Felix Wiemers

    High Sierra

    „Keinen Spaß zu haben! Das passiert meistens, wenn man sich überfordert.“

  • Felix Wiemers

    High Sierra

    „Sicherheit geht vor! Nie ohne Sicherheitsequipment! Und bitte Hänge meiden, die extrem gefährlich sind. Triebschnee, Hangneigung, Exposition und Lawinenwarnstufe. Macht euch schlau, was das alles bedeutet und auf was zu achten ist!“

  • Felix Wiemers

    High Sierra

    „Die passende Linie muss zuerst mal sicher sein. Da gilt es die Lawinensituation zu beachten. Außerdem ist das Fahrkönnen ein limitierender Faktor. Vom Leichten zum Schweren ist das Motto. Als Einsteiger sollten die Sprünge erst mal klein sein und die Hänge weit und flach. Mit der Zeit kann man sich steigern! Erfahrung spielt eine große Rolle!“

  • Felix Wiemers

    K2_Roman Lachend

    „Ein guter Skifahrer/Snowboarder ist bereit, um im Gelände Spaß zu haben. Also traut euch, wenn ihr alle Pisten gut fahren könnt und euch mit dem Thema Lawinenkunde auseinandergesetzt habt!“

  • Felix Wiemers

    Uvex

    „Das Lernen vom Profi macht Sinn. Hier kann man genau beobachten, wie man sich am Berg verhalten sollte und auf was zu achten ist, um sicher fahren zu können. Man kann von der Erfahrung profitieren!“

  • Felix Wiemers

    DCARLIER

    „Vor allem gesperrte Stücke am Berg sollten gemieden werden. So was geschieht nie ohne Grund. Wildschutz ist da zum Beispiel ein entscheidendes Thema. Daher sind in einigen Gebieten manche Waldstücke eingezäunt.“

  • Felix Wiemers

    JBERNARD

    „Das Pitztal bietet unfassbare Möglichkeiten zum Freeriden und es ist wenig los! Ein echter Geheimtipp!“

  • Felix Wiemers

    RomanLachner_K2

    „Da gibt es viele Gebiete, die in Frage kommen. Wichtig ist, dass sich niemand zu Beginn überfordert und man dem Fahrkönnen angemessene Hänge wählt. Am besten man startet mit einem erfahrenen Bergführer ins Backcountry (Gelände).“

  • Felix Wiemers

    High Sierra

    „Lasst euch von Experten helfen. Hierfür werden inzwischen in vielen Skigebieten Freeride-Kurse angeboten.“

  • Felix Wiemers

    High Sierra

    „Die wichtigsten Dinge - wie bereits beschrieben - beachten und dann Spaß haben.“

  • Felix Wiemers

    Warth/Schröcken

    Kein Wintersportler, der nicht ortskundig ist und im Bereich Lawinenkunde bewandert ist, sollte sich allein in ungesichertes Gelände begeben. Am sichersten fährt man mit einem Ski- oder Bergführer, der sich an den Hängen vor Ort auskennt und die Gefahren am besten einschätzen kann. In jedem Fall sollten bei Ausflügen ins Gelände ein Rucksack, Lawinensonde, Erste-Hilfe-Paket, Handy, Lawinenschaufel und ein am Körper befestigtes LVS-Gerät, also ein Lawinenverschüttungssuchgerät, mit dabei sein, um im Fall der Fälle gerüstet zu sein. Ein Grundwissen über Lawinen kann man sich in speziellen Lawinenkursen und -camps aneignen. Dabei lernt man auch einen aufmerksamen Umgang mit den aktuellen Bedingungen vor Ort.

Perfekt Freeriden – was das eigentlich bedeutet, was dahinter steckt und was man dabei beachten muss: Freeride-Profi und Turn-As Felix Wiemers zeigt wie´s geht.

Abonniere unseren Newsletter

Schön, dass du uns gefunden hast. Du möchtest weitere Nachrichten aus der Welt der Wunder? Dann trag‘ dich hier ein:

Abonniere unseren Newsletter

Schön, dass du uns gefunden hast. Du möchtest weitere Nachrichten aus der Welt der Wunder? Dann trag‘ dich hier ein: