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Spa(ß)-Faktor: So wird das Badezimmer zur Wellness-Oase

Spa(ß)-Faktor: So wird das Badezimmer zur Wellness-Oase

Warum ein Vermögen für den Aufenthalt in einem Wellness-Resort ausgeben, wenn man sich den Spa-Urlaub auch nach Hause holen kann? Die aktuellen Wannen- und Whirlpool-Trends verwandeln die nüchterne Nasszelle in einen privaten Wellness-Tempel.
  • Trautes Heim, Glück allein?

    Imago/Westend61

    Nicht nur Schnecken ziehen sich gern in ihr Haus zurück, wenn sie Stress haben. Auch der Mensch neigt zum „Cocooning“: sich in die eigenen vier Wände zurückzuziehen, um der Hektik des Alltags zu entfliehen und neue Kräfte zu tanken. Doch nur auf der Couch zu lümmeln wird auf Dauer auch langweilig. Der jüngste Living-Trend verlagert daher den Fokus vom Wohn- in das Badezimmer. Das moderne Bad wird zur stylishen Chillout- und Gesundheits-Zone. Tür auf, ins Wasser steigen und der Kurzurlaub beginnt!

  • Wellness für Körper, Geist, Seele - und Augen

    Imago/Indiapicture

    Sanus Per Aquam - dieser lateinische Ausdruck steckt hinter dem Kürzel Spa. Er bedeutet so viel wie „Gesundheit durch Wasser“. Zum Glück gibt es auch im heimischen Badezimmer jede Menge Wasser. Der Vorteil am privaten Spa: Es fallen weder Hotelgebühren an noch zehrt ein Stau bei der Anreise am dünnen Nervenkostüm. Auch für eine Massage muss man nicht wochenlang im Voraus einen Termin vereinbaren.

  • Parole: Rückzug!

    Kaldewei

    „Das Bad ist heute ein sehr persönlicher Raum, der hochemotional besetzt ist“, sagt Arndt Papenfuss vom Bade- und Whirlwannen-Spezialisten Kaldewei. Warum Badezimmer einen immer höheren Stellenwert genießen, hat seiner Meinung nach viele Gründe: Etwa der gestiegene Wohlstand, die damit höheren Ansprüche sowie die zunehmende Individualisierung. „Das Bad wird zum Ort der Entspannung und des Wohlfühlens, aber auch zu einem Ort, an dem man sich für den Tag oder den Abend bewusst vorbereitet.“

  • Schatz, wer hat die Badewanne geklaut?

    Kaldewei

    Immer mehr setzt sich auch Zuhause durch, was aus manchen Hotelsuiten bekannt ist: Zentrale Elemente der Badezimmer-Einrichtung werden anderswo im Wohnraum verteilt. So finden sich gern freistehende Bade- oder Whirlwannen in Schlaf- oder sogar Wohnzimmern. Auch Schmink- und Waschtisch wandern in den Schlafbereich, wenn die Räumlichkeiten großzügig genug sind. Was vom klassischen Bad übrig bleibt, sind dann nur noch WC und Dusche.

  • Die Wanne ist toll

    Jacuzzi

    Diese Freestanding-Wanne ist gleichzeitig ein Shiatzu-Whirlpool und zählt zu den Flaggschiffen der freistehenden Wannenkultur. Der Hersteller Jacuzzi verspricht: 32 sequenzielle Mikrowasserstrahlen, die den Nacken- bis Lendenwirbelbereich massieren. Per Touch-Fernbedienung kann man neben unzähligen Whirlpool- und Heizfunktionen auch das Bluetooth-Sound-System steuern. Streng genommen sind freistehende Wannen eine Rückbesinnung auf die Ursprünge der Körperpflege – dem Baden im Waschzuber.

  • „Wasser marsch!“ im Smart Home

    Kaldewei

    Die Digitalisierung und Vernetzung der eigenen vier Wände macht auch vor dem Badezimmer nicht Halt: Moderne Technik soll dabei nicht nur den Bedienungskomfort erhöhen, sondern auch eine Symbiose mit Unterhaltungselektronik eingehen. So ersetzt das Badezimmer zunehmend die Fernsehcouch als Ort zum Auftanken von Energie. Elektronische Badewannenarmaturen optimieren per Knopfdruck die Wassertemperatur automatisch auf die individuelle Wohlfühltemperatur – und zwar auf 0,5 Grad Celsius genau. Hightech-Beleuchtungsszenarien ersetzen die klassische Kerzenschein-Romantik durch Unterwasser-Lichteffekte. Je nach Geschmack werden dann für kurze Zeit die Augen vor dem Alltag verschlossen oder ein Film auf dem Flatscreen macht das feuchtfröhliche Vergnügen perfekt.

  • Eintauchen in die Lieblingsmusik

    Kaldewei

    Imposante Audio-Systeme lassen die Kacheln vibrieren, sobald sie schnurlos mit der Musiksammlung auf dem Smartphone oder Rechner verbunden sind. Eine besonders originelle Lösung bietet Sound Wave von Kaldewei: Lautsprecher sucht man vergeblich, denn die Wanne selbst fungiert als Resonanzkörper. Die Töne sind dabei nicht nur hörbar, sondern über das im Takt schaukelnde Badewasser auch spürbar. Auf diese Weise kann man buchstäblich in seine Lieblingsmusik eintauchen.

  • Das Badezimmer in der Cloud?

    Jacuzzi

    Wolke Sieben für Spa-Fans: Der Jacuzzi Hammām namens Cloud ist eine Art privates Wellness-Hotel auf kleinstem Raum. Auf Wunsch kann man hier jeden Tag aufs Neue eine individuelle Spa-Behandlung „buchen“ – je nach Einsatz der Wasserstrahlen kann die intelligente Regenwolke wachrütteln, Energie spenden oder Spannungen lösen. Das Angebot reicht von der leichten Zerstäubung und dem Regentropfen-Effekt über den kleinen Wasserfall bis zur dichten, duftenden Dampfwolke eines türkischen Bades.

  • Männer entdecken das Badezimmer

    Duravit

    Zu den weiteren Trends im Bad zählen Lichteffekte wie Spots und Bodenleuchten, gern in bewusst beruhigenden oder anregenden Farbtönen (blau oder gelb). Auch die Geschlechterrollen verlassen durch den neu entdeckten Spaß am Badezimmer klassische Muster: Nicht nur, dass der moderne Mann entsprechend länger vor dem Badezimmerspiegel steht, er bringt auch seine „Spielsachen“ mit, wie die zunehmend auch im Bad integrierten Flachbildschirme und Hi-Fi-Musikanlagen belegen.

  • Luxus muss nicht teuer sein

    Imago/Westend61

    Nicht jeder hat genug Geld oder Platz für einen opulenten Whirlpool. Das muss auch gar nicht sein, denn selbst mit einfachen Mitteln kann jeder seinen Traum von der Wellness-Oase erfüllen. Schon kleine Deko-Elemente wie Kerzen und Grünpflanzen, ein kunstvoll drapiertes Handtuch, die Lieblingsmusik, eine spannende Lektüre, ein angenehmer Duft oder Wellness-Produkte aus der Drogerie – jede Abwechslung für die Sinne lässt ein wenig Urlaubsfeeling in den eigenen vier Badezimmer-Wänden aufkommen. Diese Entspannungsmomente sind der wahre Luxus.

Warum ein Vermögen für den Aufenthalt in einem Wellness-Resort ausgeben, wenn man sich den Spa-Urlaub auch nach Hause holen kann? Die aktuellen Wannen- und Whirlpool-Trends verwandeln die nüchterne Nasszelle in einen privaten Wellness-Tempel.

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