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Warteschlangen im Urlaub

So spart man an Sehenswürdigkeiten wertvolle Zeit

So spart man an Sehenswürdigkeiten wertvolle Zeit

Als Reisender möchte man möglichst viel von einer fremden Stadt sehen und erleben – wären da nicht die endlosen Warteschlangen. Die Galerie zeigt, wie viel Zeit man an den bekanntesten Wahrzeichen einplanen sollte und was man alternativ unternehmen kann.
  • Riesenrad London Eye

    iStock/QQ7

    Eigentlich sollte es nur fünf Jahre in Betrieb sein. Mittlerweile ist das London Eye allerdings zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden und zieht jährlich rund vier Millionen Besucher an. Das Millennium Wheel ist mit 135 Metern Höhe das größte Riesenrad Europas. Die Wartezeit für eine Fahrt in einer der 32 gläsernen Gondeln beträgt durchschnittlich 2,5 Stunden.

  • St. Paul‘s Cathedrale

    iStock/fazon1

    Im Jahre 1981 gaben sich Prinz Charles und Prinzessin Diana hier das Ja-Wort: Die St.-Pauls-Kathedrale ist eine Bischofskirche und gehört zu den größten Kathedralen der Welt. Neben der Westminster Abbey ist sie zudem die bekannteste Kirche der britischen Hauptstadt. Jährlich besuchen sie rund zwei Millionen Menschen, die dafür im Schnitt zuvor eine Stunde warten müssen.

  • Tower of London

    iStock_simongurney

    Tausend Jahre Geschichte: Der im Jahr 1066 von William dem Eroberer erbaute Tower of London diente den Königen Englands über die Zeit hinweg als Residenz, Waffenkammer, Werkstatt, Lager, Zoo, Garnison, Museum, Münzprägestätte, Gefängnis, Archiv und Hinrichtungsstätte. Seit 600 Jahren wird die Festung bereits von Touristen besucht. Heute sind es rund drei Millionen Besucher pro Jahr, die im Schnitt anderthalb Stunden in der Warteschlange verbringen.

  • Schild: Abbey Road

    iStock/brians101

    Mit fünf Stunden mehr Zeit in London könnten Reisende einen klassisch englischen Afternoon Tea zu sich nehmen, einen Abstecher in die weltrühmte Abbey Road machen oder das aus den Harry Potter-Filmen bekannte Gleis 9 ¾ am Bahnhof King’s Cross erkunden.

  • Katakomben von Paris

    Imago/McPHOTO

    Ende des 18. Jahrhunderts kam es in Paris aufgrund einer wachsenden Bevölkerung, Seuchen und Hungersnöten zu überfüllten Friedhöfen. Um Platz zu schaffen, wurden bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts die Gebeine von rund sechs Millionen Pariser Einwohner in die unterirdischen Steinbrüche der Stadt – die Katakomben – überführt. Heute besuchen rund 250.000 Menschen jährlich diese Grabstätte und nehmen dafür im Schnitt zwei Stunden Wartezeit auf sich.

  • Der Louvre

    Imago/McPHOTO

    Die älteste Erwähnung des Louvre geht auf eine um 1200 erbaute Festung zurück. Über die Jahrhunderte hinweg ließ ihn beinahe jeder französische Herrscher umbauen. Heute dient er größtenteils als Museum mit der gläsernen Pyramide als Eingang. Ungefähr 380.000 Werke werden dort ausgestellt, unter anderem auch Leonardo da Vincis Mona-Lisa. Mit einer durchschnittlichen Wartezeit von einer Stunde zieht der Louvre jedes Jahr zehn Millionen Besucher an.

  • Eiffelturm in Paris

    Imago/Westend61

    324 Meter über Paris: Der Eiffelturm war bis zur Fertigstellung des Chrysler Buildings 1930 in New York das höchste Bauwerk der Welt. Jeden Abend blinkt der Turm zur vollen Stunde mithilfe von 20.000 Lampen, die über 40 Kilometer Stromkabel miteinander verbunden sind. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1889 haben ihn bereits 250 Millionen Menschen besucht. Im Schnitt sind es dabei sieben Millionen Besucher jährlich, die mit zwei Stunden Wartezeit rechnen müssen.

  • Spaziergang an der Seine

    Imago/Haytham Pictures

    Mit zuvor erworbenen Tickets lassen sich fünf Stunden Wartezeit einsparen. Diese können Reisende zum Beispiel damit verbringen, ein französisches Croissant zu probieren, an der Seine entlang zu spazieren und sich auf Erkundungstour durch den historischen Marais-Bezirk zu begeben.

  • Petersdom in Rom

    Imago/Rainer Unkel

    Der Petersdom ist die Grabeskirche des Apostel Simon Petrus und gilt als das zentrale Heiligtum der Römisch-Katholischen Kirche. 60.000 Menschen finden im Inneren Platz, wo der Papst regelmäßig Messen hält. Möchten Reisende den Dom betreten, müssen sie zuvor umfangreiche Sicherheitskontrollen passieren, bei denen auch streng auf eine angemessene Kleidung geachtet wird. Die Wartezeit beträgt bei sieben Millionen Besuchern jährlich in der Regel 90 Minuten.

  • Deckenbemalung der Sixtinischen Kapelle

    Imago/imagebroker

    Weißer Rauch aus dem Schornstein – das ist das Zeichen, wenn ein neuer Papst in der Sixtinischen Kapelle gewählt worden ist. Sie gehört zum Apostolischen Palast und beherbergt einige der berühmtesten Gemälde der Welt, darunter auch von Michelangelo (Bild). Fünf Millionen Besucher betrachten jährlich die Wandmalereien und warten dafür im Schnitt zwei Stunden.

  • Vatikanische Museen

    Imago/Schöning

    Die Vatikanischen Museen befinden sich wie der Name schon sagt im kleinsten Land der Welt: dem Vatikan. Dort sind die päpstlichen Kunstsammlungen beherbergt, die zu den wichtigsten und größten Kunstsammlungen der Welt gehören. Vier Millionen Besucher kommen jährlich und müssen dafür etwa zwei Stunden Wartezeit in Kauf nehmen.

  • Kolosseum in Rom

    Imago/OceanPhoto

    Das größte je gebaute Amphitheater der Welt: Das im Jahr 80 nach Christus fertig gestellte Kolosseum ist eines der Wahrzeichen Roms und zugleich ein Zeugnis für die hohe Baukunst der alten Römer. Seit 1999 gilt es als Mahnmal gegen die Todesstrafe. Immer wenn ein Todesurteil ausgesetzt wird oder ein Staat die Todesstrafe abschafft, wird das Kolosseum 48 Stunden lang in bunten Farben angestrahlt. Fünf Millionen Menschen besuchen es jedes Jahr, trotz einer durchschnittlichen Wartezeit von zwei Stunden.

  • Trevi-Brunnen in Rom

    iStock/TomasSereda

    Hat man als Reisender 7,5 Stunden mehr Zeit in Rom, kann man beispielsweise den Trevi-Brunnen (Bild) besuchen und sich dort etwas wünschen. Ebenfalls im Zeitpensum drin wäre eine extragroße Kugel Eis an der nächsten Gelateria. Zum Abschluss des Tages lohnt es sich, den Sonnenuntergang von der Spanischen Treppe aus zu betrachten.

  • Empire State Building in New York City

    Imago/imagebroker

    In nur elf Monaten erbaut und dennoch 443 Meter hoch: Das Empire State Building in Manhattan ist einer der bekanntesten Wolkenkratzer der Welt. Es besitzt 102 Stockwerke, die überwiegend gewerblich genutzt werden. Die Aussichtsplattformen in der 86. Etage werden jährlich von vier Millionen Menschen besucht, die dafür eine Wartezeit von circa 90 Minuten aufbringen müssen.

  • The Metropolitan Museum of Art

    Imago/Levine-Roberts

    Das Metropolitan Museum of Art ist das größte Kunstmuseum der Vereinigten Staaten. Es befindet sich in der Upper East Side im Stadtteil Manhattan. Sein Sammlungsbestand umfasst mehr als drei Millionen Werke. In Wechselausstellungen werden die Exponate von Zeit zu Zeit ausgetauscht und auf über 130.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche präsentiert. Das Museum zählt über sechs Millionen Besucher pro Jahr, wobei die Wartezeit zuvor in der Regel eine Stunde beträgt.

  • Aussichtsplattform The Top of the Rock

    Imago/Rüdiger Wölk

    Alles im Blick: Auf der Aussichtsplattform The Top of the Rock des General Electric Buildings haben Besucher einen 360-Grad-Ausblick auf die Stadt. In einer Höhe von 259 Metern sind dabei vor allem der Central Park und das Empire State Building gut zu sehen. Hinzu kommt die im Vergleich zur Plattform des Empire State Buildings viel kürzere Wartezeit von 30 Minuten, bei einer jährlichen Besucherzahl von 2,5 Millionen.

  • Cronuts

    iStock/Roger De Marfà

    Mit den gewonnenen drei Stunden Extrazeit in New York können Besucher beispielsweise einen der berühmten Cronuts (Bild) testen, die zur einen Hälfte aus Croissant und zur anderen Hälfte aus Donut bestehen. Ein Spaziergang im Central Park und eine Fahrt mit der High Line sind ebenfalls mit der zusätzlichen Zeit möglich.

  • Anne-Frank-Haus in Amsterdam

    Imago/epd

    Wie der Name bereits verrät, ist das Anne-Frank-Haus dem jüdischen Holocaust-Opfer Anne Frank gewidmet, deren Tagebücher bereits in 70 Sprachen übersetzt wurden. Es steht seit 1960 in der Prinsengracht 263–267 in Amsterdam, wo sich das Mädchen einst versteckte. Neben persönlichen Dingen der Familie Frank zeigt das Museum auch generelle Ausstellungen über den Holocaust und Dokumentationen aktueller rassistischer Vorfälle. 1,3 Millionen Besucher verzeichnet es jedes Jahr, die im Schnitt 2,5 Stunden zuvor warten müssen.

  • Rijksmuseum in Amsterdam

    Imago/Paulo Amorim

    Das Rijksmuseum ist ein Nationalmuseum der Niederlande. Es befindet sich am Museumplein im Amsterdamer Stadtteil Oud-Zuid und präsentiert eine große Sammlung der Malerei aus dem Goldenen Zeitalter der Niederlande sowie asiatische Kunstobjekte und Artefakte zur niederländischen Geschichte. 2,5 Millionen Menschen begeben sich jährlich in seine 80 Räume, die sich über eine Länge von 1,5 Kilometern ziehen. Die Wartezeit beträgt im Schnitt eine Stunde.

  • Van Gogh

    iStock/Dr Chinarro

    Etwa 900 Gemälde und 1.100 Zeichnungen in zehn Jahren: Als der Niederländer Vincent van Gogh 1890 im Alter von 37 Jahren starb, hinterließ er ein umfangreiches Werk. Die größte Sammlung davon befindet sich heute im Van Gogh Museum, ebenfalls im Amsterdamer Stadtteil Oud-Zuid. 1,6 Millionen Besucher entdecken jedes Jahr seiner Bilder und Briefe, die dort ebenfalls ausgestellt sind. Die Wartezeit am Einlass beträgt in der Regel 90 Minuten.

  • Fahrrad lehnt an Brückengeländer in Amsterdam

    Imago/imagebroker

    Umgeht man als Tourist die Warteschlangen, stehen einem fünf Stunden mehr Zeit in Amsterdam zur Verfügung. Diese könnte man damit verbringen, mit dem Fahrrad die zahlreichen Kanälen der Stadt entlang zu fahren. Zusätzlich könnten Besucher das berühmte Viertel De Pijp erkunden oder einfach noch mehr Gouda-Käse essen.

  • Frontseite der Casa Batlló in Barcelona

    iStock/masterovoy

    Die Casa Batlló gilt als eines der architektonischen Meisterwerke Barcelonas und befindet sich am Passeig de Gràcia 43, zirka 500 Meter oberhalb der Plaça de Catalunya. Die farbenreiche Fassade des im Jahre 1877 errichteten Gebäudes erzählt die Legende des Heiligen Georg, Schutzpatron Kataloniens. 600.000 Besucher verzeichnet das UNESCO-Weltkulturerbe jährlich und das bei einer durchschnittlichen Wartezeit von etwa einer Stunde.

  • Museu Picasso in Barcelona

    Imago/Westend61

    Pablo Picassos Jugendwerke: Das Museu Picasso präsentiert vor allem die Werke Picassos, die er in jungen Jahren anfertigte. Die Sammlung umfasst jedoch auch spätere Werke, wie die Serie „Las Meninas“. Das Museum besteht aus fünf zusammenhängenden gotischen Häusern aus dem 13. bis 15. Jahrhundert und befindet sich in der berühmten Carrer Montcada. Jedes Jahr besuchen es eine Million Menschen, wobei mit einer Wartezeit von einer Stunde zu rechnen ist.

  • Ewige Baustelle Sagrada Familia in Barcelona

    Imago/Hoch Zwei Stock/Angerer

    Eine Baustelle, die sich bereits über drei Jahrhunderte hindurchzieht: Die römisch-katholische Basilika Sagrada Família wurde 1882 von Antoni Gaudí im Stil der Modernisme entworfen – und ist bis heute unvollendet. Zum 100. Todestag von Gaudí soll das Weltkulturerbe allerdings im Jahre 2026 fertiggestellt sein. 2,5 Millionen Menschen besuchen die Kirche jährlich, wofür sie im Schnitt eine übliche Wartezeit von 90 Minuten in Kauf nehmen.

  • Stadion Camp Nou

    iStock/johny007pan

    Mit vier Stunden mehr Zeit in Barcelona könnte man als Reisender zum Beispiel Flamenco tanzen lernen, das Fußballstadion des FC Barcelona „Camp Nou“ (Bild) besichtigen und noch ein paar Tapas probieren.

Als Reisender möchte man möglichst viel von einer fremden Stadt sehen und erleben – wären da nicht die endlosen Warteschlangen an vielen Wahrzeichen. So spart man sich die wertvolle Zeit.

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