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Sind Sie bereit für den Trip Ihres Lebens?

Sind Sie bereit für den Trip Ihres Lebens?

Nach dem Abitur oder Studium, vor dem großen neuen Job noch einmal eine Auszeit nehmen und länger verreisen – diesen Traum teilen viele. Doch wer ist auch der Typ dafür, sich aufzumachen in die große weite Welt – vielleicht sogar alleine? Zehn Fragen, die Sie sich vor einem großen Trip stellen sollten.
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    Die Zelte hinter sich abbrechen und für eine längere Zeit ins Ausland reisen? Machen Sie den Test und erfahren Sie, ob Sie tatsächlich der Typ dafür sind. Ein kleiner Hinweis vorab: Bei vielen psychologischen Einschätzungen deuten die Antwortmöglichkeiten schon an, auf welches Ergebnis der Test hinausläuft. Trotzdem hilft diese Selbstbefragung bei der Reflexion und beschreibt ein paar Situationen, auf die man während einer längeren Reise eventuell gefasst sein muss.

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    Diese Frage sollte man sich auch stellen, wenn man zusammen verreist, denn bei längeren Trips unternimmt man vielleicht auch mal was auf eigene Faust – die Geschmäcker sind ja verschieden. Man sollte also durchaus in der Lage sein, sich selbst zu beschäftigen beziehungsweise dazu bereit sein, auch mal alleine die Umgebung zu erkunden.

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    Im Gegenzug zur ersten Frage ist es auch wichtig zu wissen, ob man über einen längeren Zeitraum unter vielen Menschen sein kann und möchte. Besonders in Hostels ist man in der Regel selten alleine: Es gibt immer Gesprächspartner und hauptsächlich Gemeinschaftsräume, die man sich teilt. Wer es gewohnt ist, abends nach getaner Arbeit alleine auf der Couch zu sitzen und zu entspannen, sollte sich fragen, ob er im Urlaub mit Menschentrubel in den eigenen vier Wänden zurechtkommt.

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    Diese Formulierung enthält absichtlich das Wort „Fremde“. Denn jeder sollte wissen, dass man auf Reisen immer wieder unbekannte Menschen treffen wird, mit denen man sich auseinandersetzen und vielleicht auch mehr Zeit verbringen wird. Die Umschreibung „neue Leute kennenlernen“ klingt positiver und ist sicherlich ebenso richtig, trotzdem: Diese neuen Menschen werden beim ersten Treffen Fremde sein.

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    Ganz klar: Man ist belastbar, kommt mit jeder unerwarteten Situation gut zurecht und kann auch unter Druck schnell reagieren. Aber mal ehrlich – lügt man sich in der Hinsicht nicht öfters mal in die Tasche? Da gerade auf Reisen unvorhersehbare Stresssituationen vorkommen können, sollte man sich vorher lieber ehrlich damit auseinandersetzen, wie man wirklich unter Druck agiert.

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    Mit dem Campervan Australien durchqueren, tauchen, segeln, surfen und den Lifestyle genießen. Eine romantische Vorstellung von einer gelungenen Auszeit! Wären da nicht die langen Strecken zwischen den einzelnen Städten und Stränden, auf denen man oft nur Kängurus trifft. Auf einer dieser Strecken platzt plötzlich ein Reifen, ein Wagenheber ist nicht zur Hand: Da kann es wichtig sein, die Ruhe zu bewahren und zu improvisieren.

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    Unterwegs hat man vielleicht nicht den Rat der Familie oder der Freunde. Andersherum kann es sein, dass man bei einer Reise wichtige Entscheidungen gemeinsam treffen muss. Die Frage ist also: Kann ich Kompromisse eingehen? Kann ich Entscheidungen auch alleine fällen?

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    Auch wenn alles noch so akribisch geplant und vorbereitet, jedes Kapitel des Reiseführers durchgearbeitet ist und die Aufnahmen aus Google Earth numerisch abgeheftet sind – die perfekte Reise gibt es nicht. Das Wetter spielt nicht mit oder ein Krankheitsfall verhindert eine Unternehmung. Das Wichtigste in allen Lagen ist: Das Beste daraus machen.

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    Sicher - im Beruf, beim Einkaufen, in den eigenen vier Wänden ist man routiniert in der Unabhängigkeit. Aber hier geht es vor allem um das Verhalten im Urlaub: Verlässt man sich eher auf die Mitreisenden, wenn es um die Planung geht oder ergreift man selbst gerne mal die Initiative.

  • Um ein paar extreme Beispiele zu nennen: Eine Kilimandscharo-Besteigung, den Ärmelkanal durchschwimmen oder Neuseeland mit dem Fahrrad durchqueren – man sollte sich über seine körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit im Klaren sein und sich nicht mehr zumuten, als man bewältigen kann.

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    Eine längere Reise bedeutet eine zeitweilige Trennung von Freunden, von der Familie, von einem gewohnten Umfeld. Gerade das treibt viele an, die sich eine solche Auszeit vorgenommen haben. Aber der Ausbruch aus dem Alltag ist eben nicht nur eine Aneinanderreihung von Abenteuern, in denen jeder Tag besser ist als der vorherige. Es gibt auch stille Momente, in denen man seine Lieben zu Hause vermisst. Dem ist nicht jeder gewachsen.

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    Dieser Test ist kein klassisches Frage-Antwort-Spiel: Wer die Fragen öfter mit Ja oder Nein beantwortet hat, ist nicht gleichzeitig geeignet oder nicht geeignet für eine lange Auslandsreise. Die Fragen sollen bei der Selbsteinschätzung helfen. Wer ehrlich zu sich selbst war, dürfte jetzt wissen, ob er körperlich und mental dazu in der Lage ist, sich längere Zeit von Zuhause, von Freunden und Familie und einem gewohnten Tagesablauf zu trennen. Manches Verhalten kann man sich sicher antrainieren: Haben Sie zum Beispiel auf die Frage: Kann ich mit mir alleine sein? mit Nein geantwortet, schlagen Sie sich die Reise nicht gleich aus dem Kopf. Das Alleine sein kann man genauso erlernen, wie beispielsweise den richtigen Umgang in einer Stresssituation. Wenn Sie sich also bei Frage 4 oder 5 auch unsicher waren: Keine Angst, denn einen Reifen zu wechseln kann man üben. Eine andere Herausforderung ist die körperliche Fitness. Sich bei einer langen Reise zu überschätzen, kann sehr gefährlich werden, also passen Sie die Aktivitäten ihrem Leistungsprofil an. Haben Sie die letzte Frage mit Ja beantwortet, sollten Sie eine lange Reise eher überdenken, denn Heimweh kann man sich nur schwer abtrainieren. Trotzdem müssen Sie in diesem Fall nicht unbedingt auf den Trip Ihres Lebens verzichten: Planen Sie viele, kleine Urlaube und Abenteuer. Auf diese Weise sind Sie nie lange von Ihrer Familie getrennt und können trotzdem die Welt erkunden.

Für eine längere Auslandsreise ist nicht jeder geeignet – Zehn Fragen zur Selbstreflexion.

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